Wo sich rechte und linke Judenhasser treffen
Es klingt paradox: Gerade an NS-Gedenkstätten steigt die Zahl an antisemitischen Vorfällen. Das liegt an zwei Entwicklungen, die nur scheinbar entgegengesetzt sind.
Es klingt paradox: Gerade an NS-Gedenkstätten steigt die Zahl an antisemitischen Vorfällen. Das liegt an zwei Entwicklungen, die nur scheinbar entgegengesetzt sind.
Mit der von Israel verkündeten Tötung von Ali Laridschani verliert Iran seinen De-facto-Führer. Am Ende ist das Regime in Teheran damit aber nicht.
In der Linkspartei tobt eine Debatte über Israel, seit der Landesverband Niedersachsen sich gegen den „real existierenden Zionismus“ wandte. Ein Fachmann nennt die Bestrebungen antisemitisch.
Die iranische Armee plant Vergeltung für die Tötung von Laridschani. In der Nacht gibt es in der Region wieder mehrere Angriffe.
Während der Streit um die Präsenz Russlands auf der Venedig Biennale in vollem Gang ist, fordern nun Kuratoren und Künstler, Israel von der Ausstellung auszuschließen. Wie wird die Biennale dem wachsenden Druck begegnen?
Iran ist nicht unser Krieg, wir machen da nicht mit, heißt es von der Bundesregierung. Trotz neuester Drohungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung der westlichen Verbündeten formuliert der Bundeskanzler täglich schärfere „Neins“.
Der Kanzler formuliert sein Nein zu einer deutschen Beteiligung am Irankrieg von Donald Trump jeden Tag schärfer. Im Kern gibt es vier Gründe dafür.
Türken loben Spanien und dessen Regierungschef, der zum Irankrieg all das sagt, was sie gern von ihrem Präsidenten hören würden. Regelmäßige Liebesgrüße im Stadion oder Fernsehen gehen nach Madrid.
Deutschland und vier weitere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon aufgerufen. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens.
Europa und Asien bangen um ihre Energieversorgung. Der F.A.Z. vorliegende Daten zeigen erstmals, wie stark Öl- und Gaskonzerne ihre Produktion drosseln müssen.
Und wieder ist der Krieg in Beirut: Charif Majdalani, einer der renommiertesten Schriftsteller seines Landes, über volle Cafés, donnernde Kampfflugzeuge und das selbstmörderische Kalkül der Hizbullah.
Libanon ist zum Schlachtfeld zweier zu allem entschlossenen Feinde geworden. Die Hizbullah will lieber untergehen als aufgeben, Israel droht mit hartem Vorgehen.
Irankrieg, Hormus-Blockade und Ölpreise. Braucht es Tabubrüche? Die Commerzbank wehrt sich gegen die Übernahme. Und Leverkusen kämpft um das Champions-League-Viertelfinale. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Subkontinent importiert sein Gas fast komplett vom Golf. Das kommt die Inder nun teuer zu stehen.
Die Beschlüsse der Linkspartei zu Israel habe er nicht mehr mittragen können, so Andreas Büttner. Er beklagt fehlende Unterstützung aus der Partei – die widerspricht.
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge „begrenzte und gezielte Bodeneinsätze“ im Süden des Libanon begonnen. Ziel seien Hizbullah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee mit.
Die iranischen Angriffe setzen Saudi-Arabien stark zu. Die Bevölkerung aber will davon nichts wissen.
Paris will eine groß angelegte Bodenoffensive Israels in Libanon abwenden und einen Waffenstillstand vermitteln. Aber es ist unsicher, ob Tel Aviv das mitmacht.
Ein Ende des Irankriegs ist nicht in Sicht. Die USA greifen militärische Ziele auf der iranischen Öl-Insel Kharg an. Nun erwarten sie internationale Hilfe bei der Sicherung des Ölhandels.
Die Angriffe zwischen Israel und Iran lassen nicht nach. Bei einem iranischen Raketenangriff auf Zentralisrael sind laut israelischem Rettungsdienst zwei Menschen verletzt worden.
Dass die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien absagt, ist richtig. Weniger gut ist die Art, wie sie es tut.
Der Krieg im Nahen Osten hat weiter Auswirkungen auf den internationalen Sport. Der Motorsport-Weltverband FIA zieht nun Konsequenzen für zwei Rennen, die im April stattfinden sollten.
Trump sagt, Selenskyj habe „keine Karten“. Im Drohnenkrieg am Golf zeigt sich: Die Ukraine hat doch etwas, das die Amerikaner brauchen.
Außenminister Wadephul hat gute Kontakte in den Nahen Osten. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, daraus etwas zu machen.
Nicholas Potter beschreibt den autoritären Drift der Linken: Warum Gaza für viele zum Radikalisierungsmoment wurde, wie Nuancen verschwinden – und warum am Ende auch Pressefreiheit und Debattenkultur unter Druck geraten.
Seit Jahrhunderten ist Russland ein Player in Nahost, doch jetzt droht Moskaus Stern dort zu sinken. Putins Dilemma: Er hat weder politisches Kapital noch militärische Kapazitäten, das iranische Regime zu retten.
Britische Militärstützpunkte machen Zypern im Irankrieg zur Zielscheibe. Nun fordert die Regierung der Insel ihre Schließung. Doch dazu sehen die Briten keinen Anlass.
Ein neuer Bericht der Rockwool Foundation Berlin vergleicht Migrationsabsichten mit bisherigen Ansiedlungsmustern – und sieht eine starke Orientierung nach Europa.
In Michigan rast ein Mann libanesischer Herkunft mit einem Laster in eine Synagoge. In Virginia schießt ein Mann mit IS-Vergangenheit um sich.
In der Hizbullah haben sich die irantreuen Falken durchgesetzt, ohne Rücksicht auf ihre Landsleute. Dieser Krieg dürfte weitergehen, wenn der in Iran schon zu Ende ist.
Im Internet kursieren Fotos aus Dubai von zurückgelassenen Haustieren. Ihre Halter haben den schnellen Weg in die Heimat gesucht. Was sie nicht bedenken: Das deutsche Tierschutzstrafrecht ist auch im Ausland anwendbar.
Niemand weiß, was Trump eigentlich will – nicht einmal sein früherer Sicherheitsberater John Bolton. Die Expertenrunde bei Maybrit Illner zeigte: Der Irankrieg könnte zu einer Eskalation führen, die niemand geplant hat.
Macron empfängt Selenskyj. Wie Schiffe in der Straße von Hormus geschützt werden sollen. Und: Schreibt Regisseur Ryan Coogler Oscar-Geschichte? Der F.A.Z. Frühdenker.
Taiwan und Südkorea versorgen die ganze Welt mit Halbleitern. Die Irankrise schneidet beide Staaten nun von wichtigen Rohstofflieferanten ab. Droht die nächste Halbleiterkrise?
Israel hatte nicht erwartet, dass die Hizbullah so entschlossen in den Irankrieg eingreift. Deshalb verschärft man nun die Drohungen gegenüber Libanon.
Iran feuert immer wieder Drohnen und Raketen auf Ziele in den Emiraten. Flughäfen werden geschlossen, Hotels stehen in Flammen und das Bild des sicheren Hafens bekommt Risse.