Ist Netanjahu der große Verlierer des USA-Iran-Deals?
Nach der Einigung zwischen den USA und Iran schlägt Netanjahu in Israel Kritik entgegen: Er habe hoch gepokert – und alles verloren.
Frankreichs Präsident: Militäreinsatz zur Absicherung der Meerenge binnen Tagen möglich +++ Libanon meldet neue Angriffe Israels +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Nach der Einigung zwischen den USA und Iran schlägt Netanjahu in Israel Kritik entgegen: Er habe hoch gepokert – und alles verloren.
Nach dem Schlagabtausch zwischen Iran und Israel demonstriert Benjamin Netanjahu Stärke. Doch viele sehen den israelischen Ministerpräsidenten geschwächt.
Es war eine kurze, aber heftige Eskalation: Nach den gegenseitigen Angriffen von Iran und Israel sprechen wir mit dem Nahostexperten Guido Steinberg darüber, wer welche Zeichen gesetzt hat.
Karim Khan, der Haftbefehle gegen Putin und Netanjahu beantragte, ist von seinem Posten als Chefankläger am Weltstrafgericht freigestellt worden. Hintergrund sind Vorwürfe der sexuellen Übergriffe gegen eine Mitarbeiterin.
Zum ersten Mal bombardiert Iran Israel, um einen Angriff auf ein anderes Land zu vergelten. Israel reagiert direkt, gegen Trumps Willen. Was bedeutet das für die Verhandlungen?
In Israel eskaliert der Streit um den Wehrdienst für Ultraorthodoxe – Dutzende beschädigten das Haus eines Richters am Obersten Gericht und versuchten offenbar, es zu stürmen. Dessen Frau spricht von einem Pogrom.
Israels Vorgehen in Libanon erschwert eine Einigung Trumps mit Iran. Nun soll der US-Präsident Netanjahu wild beschimpft haben. In Teheran glaubt man das nicht.
Ultraorthodoxe in der Koalition treiben die Auflösung des Parlaments voran – obwohl sowieso Ende Oktober gewählt würde. Sie zielen damit nicht nur auf einen früheren Wahltermin.
Merz empfängt Ungarns Ministerpräsidenten Péter Magyar. Alexander Zverev träumt vom ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Und Besucher im Kölner Dom müssen bald Eintritt zahlen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ein enger Berater wird wegen eines durchgestochenen Geheimdokuments an die „Bild“-Zeitung angeklagt. Wusste der Regierungschef von dem Leak, das einen Geiseldeal verhindern sollte?
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem will zwei Niederlassungen in Deutschland eröffnen. Die Befürchtung, die israelische Regierung könnte sie instrumentalisieren, ist übertrieben.
Die israelische Armee kontrolliert bereits 60 Prozent des Gazastreifens. Nun hat Benjamin Netanjahu angekündigt, die Armee werde weitere Teile erobern.
Israel erhöht den Druck auf die Hizbullah. Die Schiitenmiliz will nicht nachgeben – und droht sogar mit dem Sturz der Regierung in Beirut.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu will die Militäroffensive gegen die pro-iranische Miliz im Libanon ausweiten. Die Hizbullah nimmt israelische Kasernen ins Visier.
Der amerikanische Präsident will den Irankrieg dauerhaft beenden. Dabei steht er von unterschiedlichen Seiten unter enormem Druck. Wie soll es jetzt weitergehen?
Israels Polizeiminister veröffentlichte ein Video, in dem er Aktivisten der Gaza-Flotille verhöhnt. Regierungen weltweit zeigen sich empört.
Die israelische Knesset hat in erster Lesung für ihre eigene Auflösung gestimmt. Eine vorgezogene Parlamentswahl wird damit immer wahrscheinlicher.
Israels Koalitionsparteien haben einen Antrag auf Auflösung der Knesset gestellt. Dessen Verabschiedung im Parlament gilt als Formsache. Schon im August könnten Neuwahlen anstehen.
In Washington stehen neue Gespräche Libanons mit Israel an. Die Delegation aus Beirut vertritt ein tief gespaltenes Land.
Der Streit über die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden in Israel spitzt sich zu – und bringt sogar Netanjahus Regierung in Bedrängnis.
Der israelische Geheimdienst sieht sich als Sündenbock. War sein Plan von Anfang an eine Farce? Oder wurde er nur nicht richtig umgesetzt?
Die früheren Regierungschefs Naftali Bennett und Yair Lapid schließen sich für die Knesset-Wahl zusammen. Ein Mitte-Bündnis soll die rechte Regierung besiegen.
Netanjahu und die Hizbullah untergraben gemeinsam die Autorität des libanesischen Staates. Die Regierung in Beirut steckt in einem Dilemma.
Das Massaker der Hamas hat einen neuen Zyklus der Gewalt in Gang gesetzt. Die Folgen des Irankriegs sind gravierend. Nahost-Fachmann Rainer Hermann zeichnet ein düsteres Zukunftsbild.
Pedro Sánchez hat globale Ambitionen, streitet sich mit Trump und Netanjahu. Linke von Lula bis Klingbeil feiern ihn. Doch es gibt einen Schönheitsfehler.
Washington hat eine Feuerpause in Libanon durchgesetzt. Die Chancen auf eine dauerhafte Lösung im Konflikt zwischen Israel und der Hizbullah bleiben allerdings gering.
Militärs wie Journalisten nutzen Satellitenbilder von Planet Labs. Nun werden Aufnahmen aus dem Irankrieg auf Druck der US-Regierung zurückgehalten – weil ihr die Bilder der zerbombten Mädchenschule in Minab missfielen.
Merz, Macron und Starmer beraten über einen europäischen Einsatz in der Straße von Hormus. Bundestagsabgeordnete der Union beklagen mangelnden Reformmut. Und: Wird Bayern München am Sonntag Deutscher Fußballmeister? Der F.A.Z. Frühdenker.
Erstmals seit Jahrzehnten haben Vertreter Israels und Libanons direkte Gespräche miteinander geführt. Außenminister Rubio teilte danach mit, man habe sich auf weitere Verhandlungen verständigt.
Israel gedenkt der Opfer des Holocaust – und wirft Europa „tiefgreifende moralische Schwäche“ vor. Auch an Friedrich Merz richtet sich Jerusalem mit scharfen Worten.
Im Juni endet die Amtszeit von Mossad-Chef David Barnea. Neuer Direktor des mächtigen israelischen Auslandsgeheimdienstes wird dann Generalmajor Roman Gofman.
Der Krieg in Libanon geht weiter. Damit bringt Netanjahu die Vereinbarung zwischen Iran und den USA in Gefahr – für ein Ziel mit äußerst ungewissen Erfolgsaussichten.
Der israelische Ministerpräsident hat seine Kriegsziele in Iran nicht erreicht. Doch nun gibt Trump wieder die Linie vor – und Netanjahu muss folgen.
Israel und Libanon wollen direkt miteinander verhandeln. Beirut pocht dafür auf eine Waffenruhe, doch Netanjahu will die Angriffe nicht einstellen.