Gehaltsverzicht in der Bundesliga als Signal
Was Bayerns Ministerpräsident Söder der Fußballbranche vorgeschlagen hat, wird tatsächlich umgesetzt. Einige Bundesligaspieler verzichten auf einen Teil ihres Gehalts, BVB-Geschäftsführer Watzke auch.
Was Bayerns Ministerpräsident Söder der Fußballbranche vorgeschlagen hat, wird tatsächlich umgesetzt. Einige Bundesligaspieler verzichten auf einen Teil ihres Gehalts, BVB-Geschäftsführer Watzke auch.
War ein Fest in Mitterteich der Auslöser für die vielen Coronavirus-Infektionen in der oberpfälzischen Stadt? Zwei Epidemiologen sollen helfen, die Ursache zu finden. Die dort verhängte Ausgangssperre könnte bald allen bayerischen Kommunen drohen.
Sollten freiwillige Beschränkungen nicht helfen, müsse im Freistaat härter durchgegriffen werden, sagt Markus Söder. Die Lage sei „sehr ernst“, betont er. Auch andere Ministerpräsidenten springen ihm bei.
Der bayerische Ministerpräsident verlangt mehr Mittel gegen die Folgen Pandemie – mindestens 100 Milliarden Euro.
„Wir dürfen kein zweites Heinsberg oder Ischgl zulassen“, sagte der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstag in einer Regierungserklärung. Zudem bittet er um Verständnis für die weitreichenden Maßnahmen und Freiheitseinschränkungen.
Die Corona-Krise erdet. Und die Stars des deutschen Fußballs betonen ihre Solidarität mit der Gesellschaft. BVB-Boss Watzke verzichtet angeblich auf Gehalt.
Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen, andere Länder nicht. Dass Söder bei der Corona-Bekämpfung als treibende Kraft erscheint, nimmt NRW-Ministerpräsident Laschet betont gelassen – und verweist auf Unterschiede im Landesrecht.
Jede Krise, erst recht eine vom Ausmaß der Corona-Krise, bringt eine Verschiebung im Machtgefüge mit sich. Man kann auch sagen: Die Krise sucht sich ihre Politiker.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Fußballspieler mit „ganz großen Gehältern“ in der Coronakrise zu Solidarität auf. Nun kommt der erste Konter aus der Bundesliga – im schärfsten Ton.
Er wurde als Spalter geziehen und als Maulheld gezeichnet. Aber seit Markus Söder Ministerpräsident ist, hat er einen Lauf. Die Corona-Krise zeigt, was in ihm steckt.
Hoffenheims Hopp ruft zu Solidarität auf, Watzke denkt vor allem an den BVB. Das können Vertreter kleinerer Vereine nicht nachvollziehen. Die Coronakrise scheint Gemeinsinn nur bedingt zu fördern.
Ministerpräsident Markus Söder geht mit der Ausrufung des Katastrophenfalls noch einen Schritt weiter als andere Länder. Privatpersonen könnten nun zur Hilfe verpflichtet werden.
Ministerpräsident Markus Söder ruft den sofortigen Katastrophenfall für sein Bundesland aus. In den kommenden Tagen soll das öffentliche Leben im Freistaat runtergefahren werden, sogar Sport- und Spielplätze werden geschlossen.
„Wir lassen niemanden allein“, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen und stellt bis zu zehn Milliarden Euro Sondervermögen zur Verfügung.
Fast alle Bundesländer ergreifen nun drastische Maßnahmen gegen das Coronavirus. Zwölf Bundesländer schließen flächendeckend, Sachsen und Hessen setzen die Schulpflicht aus, Brandenburg den regulären Unterricht. Abiturienten sollen keine Nachteile erleiden.
Wohin mit den Kindern? Fast alle Bundesländer schließen im Verlauf der kommenden Woche ihre Schulen. Das führt zu neuen Problemen – und gefährdet die Großeltern.
Das Coronavirus dominiert verständlicherweise die Berichterstattung. Sind die Politiker und ihre wissenschaftlichen Berater ausreichend vorbereitet auf die Situation?
Bundeskanzlerin Merkel hat die Deutschen aufgerufen, wegen der Coronavirus-Epidemie möglichst auf Sozialkontakte zu verzichten. Auch Veranstaltungen mit unter 1000 Teilnehmern sollen abgesagt werden. Um die wirtschaftlichen Folgen einzudämmen, wird schon Freitag eine neue Regelungen zum Kurzarbeitergeld beschlossen.
In einem Drittel der europäischen Länder schließen Schulen und Kindergärten. Auch in Deutschland haben sich die Kultusminister schon auf Regelungen für diesen Fall geeinigt. Den Anfang könnte Baden-Württemberg am Freitag machen.
Vor der Länderkonferenz am Donnerstag drängt der bayerische Ministerpräsident auf günstigeren Strom und ein neues Gesamtkonzept für die Energiewende. Die EEG-Umlage will er „grundlegend und radikal“ senken.
Auf Koalitionsgipfeln beraten die an der Regierung beteiligten Parteien normalerweise über anstehende Projekte und versuchen letzte Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen. Das Treffen an diesem Sonntag wird aber vom Thema Coronavirus dominiert.
Der CSU-Parteivorsitzende pocht auf ein neues Krisenmanagement des Bundes im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus – und schlägt konkrete Hilfen vor. Auch andere Spitzenpolitiker sprechen sich für Unterstützungsmaßnahmen aus.
Katrin Albsteiger galt als große Hoffnung der CSU – und verglühte dann. Nun will sie Oberbürgermeistern von Neu-Ulm werden.
Markus Söder kann von Bayern aus eine Menge bewirken. Nie war der CSU-Politiker so mächtig wie derzeit. Warum sollte er da nach Berlin gehen?
Für Außenstehende ist die CSU kaum zu verstehen. Selbst in der Partei gibt es viele, die keinen Schimmer haben, was dort so passiert. Der Journalist Roman Deininger erklärt im Gespräch, was die CSU ausmacht und wie sie sich von ihren Konkurrenten unterscheidet.
Ist Berlin Entenhausen? Die Äußerungen mancher Politiker legen das nahe.
Bei einer CDU in diesem Zustand wäre die Kanzlerkandidatur für den CSU-Vorsitzenden ein Himmelfahrtskommando.
Geschickt zeigt sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beim „Grünen-Bashing“. Auch Verkehrsminister Andreas „Andi“ Scheuer, vom Publikum hörbar ausgepfiffen, bekommt einen Seitenhieb ab.
CSU-Chef Markus Söder hat beim Politischen Aschermittwoch in Passau die Grünen als derzeit nicht koalitionsfähig bezeichnet: „Bäume umarme ich gern. Aber das ist das einzig Grüne, was ich umarmen will, liebe Freunde. Dabei bleibt es."
Die Grünen wollten höhere Steuern und neue Schulden und nähmen sogar das Wort Enteignungen in den Mund, kritisiert der CSU-Vorsitzende beim Politischen Aschermittwoch in Passau. Mit einem solchen Programm seien die Grünen für die CSU im Bund nicht koalitionsfähig.
So viel zur Team-Bildung: Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen wollen CDU-Vorsitzende werden. Nur Jens Spahn steckt dieses Mal zurück.
Armin Laschet hat sich die beste Ausgangsposition für die Wahl des CDU-Vorsitzenden verschafft. Seinem Bündnis mit Jens Spahn haben Friedrich Merz und Norbert Röttgen nichts entgegenzusetzen.
Armin Laschet will CDU-Vorsitzender werden und Wähler der Mitte für die Union gewinnen. Das kündigte der NRW-Ministerpräsident in Berlin an. Gesundheitsminister Jens Spahn unterstützt Laschets Kandidatur und will Vizevorsitzender werden.
Der CDU-Vorstand beschließt, dass am 25. April ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Doch viele Fragen bei der Nachfolge sind noch unbeantwortet.
Laut einer aktuellen Umfrage liegt Friedrich Merz bei der K-Frage innerhalb der Union deutlich vorne. Der Großteil aller Wähler ist jedoch noch unentschlossen.
Die TU Nürnberg soll die erste deutsche Uni-Neugründung seit 30 Jahren werden. Das Konzept ist ambitioniert – nicht nur, weil in Nürnberg alles komplett auf Englisch stattfinden soll.