Von der Leyen sagt Mali Unterstützung zu
Bei ihrem Besuch in Mali hat Verteidigungsministerin von der Leyen weitere Hilfen zugesagt. Weitere Kampfeinsätze der Bundeswehr schloss sie derweil nicht aus.
Bei ihrem Besuch in Mali hat Verteidigungsministerin von der Leyen weitere Hilfen zugesagt. Weitere Kampfeinsätze der Bundeswehr schloss sie derweil nicht aus.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu ihrem ersten Besuch in Mali eingetroffen. Sie widersprach Aussagen des Bundestags-Wehrbeauftragten, die Bundeswehr sei überlastet.
Mit der eher symbolisch verstärkten Unterstützung in Mali könnte in den deutsch-französischen Beziehungen neues Kapital angesammelt werden. Sie haben es nötig.
Das Bundeskabinett hat zum letzten Mal das Mandat für den zum Jahresende auslaufenden Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan verlängert. Zudem wird die Bundeswehrtruppe in Mali aufgestockt.
In Berlin (und München) ist derzeit viel vom Ende der außenpolitischen Zurückhaltung die Rede – unter besonderer Berücksichtigung des afrikanischen Kontinents. In Wirklichkeit ist die Sache harmlos.
Vor dem Auftakt der 50. Münchner Sicherheitskonferenz spricht sich Veranstalter Wolfgang Ischinger für eine aktivere Rolle der Bundeswehr bei Militäreinsätzen aus. Im FAZ.NET-Interview zeigt er sich zuversichtlich, die Konfliktparteien aus der Ukraine in München an einen Tisch zu bringen.
Die Ankündigung vermehrter deutscher Auslandseinsätze hält Verteidigungsministerin von der Leyen nicht für ein Ende der Kultur militärischer Zurückhaltung. Die Bundesregierung will zudem eine Afrikastrategie entwickeln.
Verbündete fordern mehr deutsches Engagement auf dem afrikanischen Kontinent, für den auch der Entwicklungsminister ein neues Konzept entwirft. Verteidigungsministerin von der Leyen will einen stärkeren militärischen Beitrag leisten - von Mali aus.
Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, den Ausbildungseinsatz der Bundeswehr in Mali personell zu verstärken. Zu einem Kampfeinsatz in Zentralafrika soll es aber nicht kommen.
Steinmeier ist in Paris, schon wieder, und von der Leyen kann sogar französisch: Paris und Berlin wollen enger zusammenarbeiten. Nicht nur bei den Auslandsreisen.
Deutschland und Frankreich wollen ihre außen- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit ausbauen. Bei einem Besuch Steinmeiers und von der Leyens in Paris hieß es, ein Einsatz der deutsch-französischen Brigade in Mali werde geprüft.
Die EU-Außenminister haben auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel beschlossen, eine Militärmission in die Zentralafrikanische Republik zu entsenden. Über Details muss noch verhandelt werden.
Viel spricht dafür, dass sich die Bundeswehr in angemessenem Maß an einem Einsatz in Afrika beteiligt. Er könnte die Lage in Mali stabilisieren und verhindern, dass in der Zentralafrikanischen Republik ein weiterer „gescheiterter Staat“ entsteht.
Frankreich habe Mali davor gerettet, von islamistischen Fundamentalisten „überrannt“ zu werden, sagte Außenminister Steinmeier (SPD) der F.A.S. Nun prüfe die Regierung ein stärkeres militärisches Engagement in Afrika.
Nach Medienberichten soll die deutsch-französische Brigade die bestehende Militärmission in Mali verstärken. Zudem schließt Berlin auch Lufttransporte nach Zentralafrika angeblich nicht mehr aus.
Die Zahl der in Mali eingesetzten französischen Soldaten soll auf tausend sinken. Das sagte Präsident Hollande bei einem Truppenbesuch nahe Paris.
Frankreich will, dass die EU die Militärmission in Zentralafrika bezahlt. Angela Merkel und die meisten übrigen Mitgliedsländer lehnen dies ab: Man könne nicht überall eingreifen, sagte die Kanzlerin in Brüssel.
Bei der Parlamentswahl in Mali haben sich die Partei von Präsident Keita und ihre Bündnispartner durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 37 Prozent.
In Malta harren Tausende Flüchtlinge aus, die meisten von ihnen aus Afrika, aus Bürgerkriegsländern wie Eritrea und Somalia. Eine Perspektive haben sie bislang nicht – aber immerhin einige Helfer. Wenn auch nicht in der Politik.
Frankreich, so besagt ein Bonmot, sei immer dann groß, wenn es auf die Schultern Afrikas klettere. Zentralafrika aber braucht Paris derzeit.
Frankreich will in der Zentralafrikanischen Republik mit 1000 zusätzlichen Soldaten eingreifen. „Es gibt dort keinen Staat mehr“, sagt Verteidigungsminister Le Drian und begründet den Einsatz der französischen Truppen mit einem drohenden Völkermord.
Immer mehr minderjährige Flüchtlinge, die ihre Eltern in Afrika oder Afghanistan zurücklassen mussten, drängen nach Deutschland. Sie stranden in Grenzstädten, die mit ihnen völlig überfordert sind – und sind damit noch nicht am Ende ihrer Irrfahrt.
Die beiden in Mali ermordeten Journalisten Dupont und Verlon sind in Paris eingetroffen. Frankreich will seine Militärpräsenz in dem westafrikanischen Land verstärken.
Frankreichs Präsident Hollande hat nach der Ermordung zweier Journalisten in Mali eine Krisensitzung einberufen, um über die Lage in dem zu Jahresbeginn von Terroristen befreiten Mali zu beraten.
Die beiden in Mali verschleppten französischen Reporter sind ermordet worden. Eine Journalistin und ihr Kollege von Radio France Internationale waren von Bewaffneten entführt worden.
Nach der Rückkehr der französischen Geiseln zeichnen sich Vorteile für Nigers Präsidenten und die Tuareg ab. Dies dürfte auch die Verhandlungen mit dem Urankonzern Areva betreffen.
Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen kommen auf verschiedenen Wegen nach Europa: neben Italien auch über Spanien, Griechenland und die Ukraine - die Routen sind alle gefährlich.
Amadou Sanogo führte den Putsch in Mali vor anderthalb Jahren an. Nun hat ihn der scheidende Interimspräsident noch schnell in den Generalsrang befördert.
Mali hat einen neuen Präsidenten. Schon vor Bekanntgabe des offiziellen Resultats erkannte Soumaila Cissé den Sieg Ibrahim Keïtas an. Den neuen Präsidenten erwarten schwere Aufgaben.
In Mali kommt es zu einer Stichwahl zwischen den Präsidentschaftskandidaten Ibrahim Boubacar Keita und Soumaila Cisse. Sie soll am 11. August stattfinden.
Die Partei des offenbar zweitplatzierten Kandidaten Cissé fordert eine internationale Kommission zur Überprüfung des Wahlergebnisses. Ob der frühere Ministerpräsident Keïta wirklich im ersten Durchgang gewonnen hat, ist noch unklar.
Der malische Präsidentenkandidat Keita könnte schon im ersten Wahlgang die 50-Prozent-Hürde genommen und damit die Wahl gewonnen haben. Ein Ergebnis soll bis spätestens Freitag vorliegen.
Wenn an diesem Sonntag in Mali ein neuer Präsident gewählt wird, soll auch die Armee für Sicherheit sorgen. Doch selbst die Bevölkerung kann sie nicht ernst nehmen. Eine Trainingsmission der EU versucht nun, aus einem Lotterhaufen eine Armee zu machen.
Elf Monate herrschten islamische Extremisten in Timbuktu. Hinterlassen haben sie zerstörte Häuser und Kulturdenkmäler sowie eine paralysierte Verwaltung. Viele Menschen werden sich von der Schreckensherrschaft nie mehr ganz erholen.
In Mali sind die radikalen Islamisten besiegt, es soll ein neuer Präsident gewählt, das Land rundum erneuert werden. Doch ein Blick auf die Kandidaten zeigt, dass ein personeller Neuanfang in weiter Ferne liegt.
Die Reform der Streitkräfte setzt den Soldaten stark zu, sagt der Bundeswehrverband: „Hier spart man Truppe und Familien kaputt.“ Die Forderung nach 10.000 neuen Stellen weist das Ministerium zurück.