Abkommen zwischen Regierung und Tuareg
Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl in Mali haben die Regierung und Tuareg-Rebellen eine Friedensvereinbarung unterzeichnet, die die Wahl ermöglichen soll.
Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl in Mali haben die Regierung und Tuareg-Rebellen eine Friedensvereinbarung unterzeichnet, die die Wahl ermöglichen soll.
China will den UN-Einsatz in Mali mit mehr als 500 Soldaten unterstützen. Diplomaten werteten das Angebot als Versuch, Spannungen mit dem Westen - etwa über den Syrien-Konflikt - zu mindern.
Guido Westerwelle besuchte über Pfingsten den Nahen Osten und den Maghreb. Die Reise, ganz im Zeichen des Syrien-Krieges, bot dem Außenminister auch Gelegenheit, auf seine Amtszeit zurückzublicken.
Beim Empfang des Übergangspräsidenten Traoré im Elysée-Palast hat Frankreichs Präsident Hollande eine Verschiebung der Wahl in Mali abgelehnt.
Insekten sollen entscheidend zur Welternährung beitragen. So wünscht es sich jedenfalls die Welternährungsbehörde. Nicht nur gelten Grashüpfer mancherorts als Köstlichkeit, sie sollen auch gut für die Umwelt sein.
Die Islamisten sind besiegt - doch Mali kommt nicht zur Ruhe. Teile des Nordens befinden sich nach wie vor in der Hand der Tuareg-Rebellen.
In Brüssel diskutiert eine internationale Geberkonferenz über Finanzhilfen für Mali in Höhe von insgesamt etwa zwei Milliarden Euro. Das Geld soll zum Wiederaufbau und für den Friedensprozess verwendet werden.
Das Nachbarland Niger wird seine in Mali stationierten Truppen vorerst nicht abziehen. Nigers Präsident Mahamadou Issoufou spricht über die Mission, den Schutz von Uran-Minen und die Tuareg.
In Mali beginnt an diesem Montag der Ausbildungseinsatz der Bundeswehr. In Berlin wies der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Arnold, Befürchtungen zurück, das Land könne ein zweites Afghanistan werden.
Der UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung einer Blauhelmtruppe für Mali einstimmig beschlossen. Die Truppe soll ab Juli wirken und aus etwa 12.000 Soldaten bestehen.
Außenminister Guido Westerwelle spricht im F.A.Z.-Interview über die Folgen der Euro-Schuldenkrise. Pjöngjangs Kriegsrhetorik stuft er als „hochgefährlich“ ein. Waffenlieferungen an die Aufständischen in Syrien begegnet er weiter mit Skepsis.
Es war ein Gastgeschenk an François Hollande: ein Dromedar aus Timbuktu. Weil es dem in Frankreich nicht gut bekommen wäre, blieb er in Mali. Das war keine gute Idee.
Das Bürgerkriegsland Syrien ist ein attraktives Ziel für Islamisten. Im Widerstand sind sie dort eine Minderheit, gelten aber als gute Kämpfer. Auch Deutsche sind darunter.
Islamisten sind wieder in Timbuktu eingedrungen. Die malische Armee, die von der französischen Luftwaffe unterstützt wird, spricht von schweren Gefechten.
Nach dem Vorschlag von UN-Generalsekretär Ban soll eine gesonderte Kampftruppe gegen die Islamisten in Mali aufgebaut werden. Den Kern der Einheit sollen möglicherweise französische Truppen bilden.
Bar jedes Schutzes durch allerlei deutsches Sonderspezialpersonal fliegt Dirk Niebel in den Norden Malis. Dort geht das Leben seinen ruhigen Gang.
Frankreich hat den Tod eines der wichtigsten Anführer der Terrorgruppe Al Qaida im Islamischen Maghreb bestätigt. Abou Zeid wurde bei Kämpfen in Mali getötet.
Wirtschaftspolitisch hat Frankreich kein Rezept, aber militärisch lässt Françoise Hollande die Muskeln spielen. Mit selbstbewussten Interventionismus preschte er in Mali vor. Auf mittlere Sicht aber kann sich Paris seine Armee womöglich nicht mehr leisten.
Frankreich hat einen Mann des Militärs zum Botschafter in Bamako ernannt. Zuletzt wurden Diplomaten im Außenamt versetzt, die der Mali-Mission skeptisch gegenüberstanden.
Bei einem Angriff auf den Flughafen von Timbuktu sind in der Nacht zum Donnerstag etwa zehn Kämpfer der radikal-islamistischen Rebellen getötet worden.
Die Terrororganisation Al Qaida im islamischen Maghreb hat angeblich eine französische Geisel in Mali getötet. Wie die mauretanische Nachrichtenagentur ANI berichtet, wurde der Mann am 10. März wegen des französischen Eingreifens in Mali „hingerichtet“.
Verteidigungsminister de Maizière hat eine Verlängerung der EU-Mission in Mali angekündigt. Der Minister sprach zudem von einer künftigen UN-Mission, für die eine Truppenstärke von bis zu 10.000 Mann gewünscht sei.
Ende Mai läuft das Waffenembargo der EU gegen Syrien aus. Paris und London plädieren für Waffenlieferungen an die syrische Opposition. Und auch der Widerstand Berlins schwindet.
Das Eingreifen in Mali soll die Gefahr von Terroranschlägen in Europa erhöht haben. Doch hätten wir uns sicherer gefühlt, wenn die Dschihadisten einen ganzen Staat ungestört in eine Operationsbasis hätten verwandeln können?
Das militärische Eingreifen der EU in Mali erhöht offenbar die Gefahr von Terroranschlägen in Europa. Das geht aus dem Bericht des Antiterrorismuskoordinators der EU, Gilles de Kerchove, hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Darin heißt es, die Sicherheit der EU sei „direkt bedroht“.
Französische Truppen befinden sich laut Angaben von Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian in der härtesten Phase der seit acht Wochen anhaltenden Offensive gegen die islamistischen Rebellen. Bislang sollen 30 Soldaten verletzt worden sein.
Die Terrorgruppe Aqmi hat den Tod von Abu Zeid in Mali bestätigt. Gleichzeitig dementierte die Gruppe aber den Tod Mokhtar Belmokhtars, der als Drahtzieher der Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien gilt.
Er galt als Drahtzieher hinter der blutigen Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien. Nun hat die tschadische Armee Mokhtar Belmokhtar in Mali getötet. Mit Abu Zaid soll ein weiterer Anführer von „Al Qaida im im islamischen Maghreb“ ums Leben gekommen sein.
Der Bundestag hat der Entsendung deutscher Soldaten ins afrikanische Krisenland Mali mit großer Mehrheit zugestimmt. 230 Soldaten sollen insgesamt entsandt werden.
Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das die in Kamerun entführte französische Familie zeigen soll. Frankreich lehnte jegliche Verhandlungen mit den nigerianischen Geiselnehmern von Boko Haram ab.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Brüderle hat im Bundestag die „fast schon skurrile“ deutsche Debatte über den Bundeswehreinsatz in Mali kritisiert. „Ich weiß nicht, was wir im Verteidigungsfall machen - Sondersitzung von Dekra und TÜV?“
Deutschland will sich mit bis zu 330 Soldaten am Militäreinsatz in Mali beteiligen. Das Bundeskabinett brachte dazu zwei separate Mandate auf den Weg. Bei einem Gefecht in Mali wurde unterdessen ein weiterer französischer Soldat getötet.
Die Außenminister der Europäischen Union haben die Entsendung von Militärausbildern in Mali beschlossen. Deutschland will sich an der Mission mit rund 40 Ausbildern und Sanitätern beteiligen.
Der französische Einsatz in Mali hat schnelle Erfolge gebracht. Diese Phase ist nun vorbei und längst nicht alles läuft nach Plan. Der zermürbende Guerrillakampf hat begonnen.
Nach dem Beginn von Selbstmordanschlägen radikalen islamistischen Rebellen auf internationale Truppen in Gao hat die Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel zum Kampf in Mali aufgerufen.
Die Krise in Mali wurde von den Tuareg-Rebellen und afrikanischen Ablegern Al Qaidas nicht verursacht, sondern nur ausgebeutet.