Das schnelle Ende einer schwierigen Mission
Das Ende der Mission in Mali ist beschlossen. Die Bundeswehr hat noch etwa 1100 Soldaten vor Ort. Was bedeutet das für sie?
Das Ende der Mission in Mali ist beschlossen. Die Bundeswehr hat noch etwa 1100 Soldaten vor Ort. Was bedeutet das für sie?
Nach der Entscheidung des UN-Sicherheitsrats, die Friedensmission in Mali zu beenden, erklärt die Militärregierung, nun könne sie sich selbst um die Sicherheit kümmern. Die Zusammenarbeit mit Wagner-Söldnern könnte indes weitergehen.
Die Mission soll nach einer Übergangsfrist Ende des Jahres auslaufen. Deutschland wollte seine mehr als tausend Soldatinnen und Soldaten ohnehin bis Mitte 2024 abziehen – wegen Konflikten mit der Militärregierung.
Der Rückzug aus Mali müsse die Sicherheit der Menschen und der Soldaten im Blick haben, fordert Außenministerin Baerbock. Die Machthaber hatten einen sofortigen Abzug aller Truppen gefordert.
Der deutsche Einsatz in Mali steht in einer Reihe mit anderen gescheiterten Interventionen des Westens. Dass gerade die Grünen so lange an ihm festhielten, zeigt, dass Idealismus kein guter militärischer Ratgeber ist.
Vieles deutet darauf hin, dass die Bundeswehr das westafrikanische Land schon vor Mai nächsten Jahres verlässt. Verteidigungsminister Boris Pistorius verspricht, dass es dennoch „geordnet“ zugeht.
Deutschland werde versuchen, „noch etwas schneller“ aus Mali abzuziehen, „aber geordnet“, sagt Verteidigungsminister Pistorius. Der UN-Sicherheitsrat will am Freitag über die Zukunft des Einsatzes abstimmen.
Die Wagner-Truppen Prigoschins sind für Russland auch in anderen Teilen der Welt eine außenpolitische Waffe. Wie geht es nach dem Aufstand in Mali und Libyen weiter?
Ein schneller Abzug aus Mali ist bitter. Doch das Spiel gegen die lokalen Herrscher kann die internationale Gemeinschaft nicht gewinnen.
In Mali stimmt die Bevölkerung über Verfassungsänderungen ab. Sie sollen den Weg zu Wahlen und vermutlich zu einem Sieg des Militärführers ebnen.
Die malische Übergangsregierung will, dass die UN-Truppen sofort abziehen. Das Verteidigungsministerium in Berlin weist das zurück: „Unser Interesse ist weiterhin ein geordneter Abzug.“
Mali fordert den sofortigen Abzug der UN-Truppen. Die Bundesregierung bleibt jedoch erst einmal bei ihrem Plan, die deutschen Soldaten bis Juni 2024 zurückzuholen.
Das gab’s noch nie: Der Bundespräsident nimmt zum Truppenbesuch Eltern, Partner und Kinder von Soldaten mit nach Litauen. Seinem Kollegen Nauseda übergibt er ein jahrhundertealtes Dokument.
Nach zehn Jahren neigt sich der deutsche Einsatz in Mali dem Ende zu. Der Bundestag hat das Mandat für die UN-Mission ein letztes Mal verlängert. Bis Ende Mai 2024 sollen die deutschen Soldaten das Land verlassen haben.
Ausgerechnet die „Wagner“-Söldnergruppe will in Sudan vermitteln. Schon lange versucht Russland in Afrika Fuß zu fassen. Und den Einfluss des Westens zurückzudrängen.
Nächstes Jahr soll die Bundeswehr das afrikanische Land verlassen. Wie teuer der Einsatz bis dahin wird, geht aus einer Auflistung des Verteidigungsministeriums hervor.
Mindestens zehn Zivilisten und drei Soldaten sind in Mali bei einem Angriff auf einen Flughafen und einen Militärstützpunkt getötet worden. Ziel war womöglich ein Lager von russischen Wagner-Söldnern.
Der Verteidigungsminister und die Entwicklungsministerin besuchen deutsche Soldaten im Feldlager Gao – und bringen verschiedene Botschaften mit: Die Bundeswehr verlässt Mali, die Entwicklungszusammenarbeit soll fortgesetzt werden.
Die Ausweisung des deutschen Botschafters zeigt: Tschad entwickelt sich für den Westen zu einem weiteren komplizierten Fall.
Die Militärregierung wirft den Korrespondentinnen von „Le Monde“ und „Libération“ vor, sie hätten das Land infiltriert und hohe Geldsummen für falsche Zeugenaussagen gezahlt. Die Zeitungen weisen die Vorwürfe klar zurück.
Der französischen Journalisten Olivier Dubois wollte in Mali ein Interview mit einem führenden Terroristen von Al Qaida führen. Auf dem Weg zu dem Termin wurde er als Geisel entführt.
Hoffnung für die Energiewende: In der Erdkruste lagern größere Mengen an natürlichem Wasserstoff. Lässt sich dieser flüchtige Rohstoff wirtschaftlich nutzen?
Das Militärregierung in Bamako ist dem Russland-Block beigetreten. Das macht den Einsatz der Bundeswehr in Mali nicht einfacher. In Berlin diskutiert man die Folgen für den ohnehin wackligen Einsatz.
Vor einem halben Jahr sind die französischen Soldaten unfreiwillig aus Mali abgezogen. Nun hat der französische Präsident vor seiner Reise in vier afrikanische Länder eine Rede zu seiner Afrikapolitik gehalten.
Bei einem Anschlag auf einen UN-Konvoi in Mali sind mindestens drei Soldaten getötet worden. Aus welchem Land sie stammen, war zunächst unklar. In der UN-Mission Minusma sind auch 1100 Bundeswehrsoldaten eingesetzt.
Die Mission ist gefährlich, der Auftrag kaum noch zu erfüllen: Die Union fordert einen schnellen Abzug aus Mali. Doch die Ampel hat andere Pläne.
Die Militärregierung in Mali will engere Zusammenarbeit mit Russland. Das Verhältnis zur Friedensmission der Vereinten Nationen ist zunehmend zerrüttet.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow trifft seinen malischen Amtskollegen am Dienstag in Bakao. Am selben Tag muss der Direktor der dort stationierten UN-Friedensmission das Land verlassen.
Christian Lindner besucht Mali und Ghana. Der Finanzminister tauscht sich mit Soldaten und Gründern aus. Er wirbt für stabile Staatsfinanzen und verlässliche Partnerschaften – und für sich selbst.
Der Bundesfinanzminister wäre gerne häufiger bei der Truppe. Im Sahel versichert er den deutschen Soldaten die Bedeutung ihres Einsatzes – und setzt auf die Unterstützung der malischen Militärjunta.
Binnen einen Monats werden die 400 französischen Soldaten das Land verlassen. Frankreich wirft Russland die gezielte Verbreitung anti-französischer Stimmung vor.
Nach Mali wendet sich Burkina Faso von Frankreich ab. Die Spezialkräfte sollen das Land verlassen. Marine Le Pen kritisiert „ein totales Scheitern“ – und Russland gewinnt immer mehr Einfluss auf dem Kontinent.
Bleiben die Ministerinnen für Inneres und Verteidigung im Kabinett von Olaf Scholz? Faesers Weg könnte zurück in die Landespolitik führen und an Lambrecht gibt es reichlich Kritik.
Der Puma macht Probleme, und die Verteidigungsministerin beschuldigt die Industrie. Aber ist das berechtigt? Bei manchen Panzern reicht zur Reparatur offenbar ein Schraubenschlüssel.
Verteidigungsministerin Lambrecht besucht auf ihrer Weihnachtsreise die Soldaten im Sahel. Beim Einsatz in Mali will sie keine Kompromisse mehr hinnehmen.
In den vergangenen Monaten war ihr malischer Amtskollege für die deutsche Verteidigungsministerin schwer zu erreichen. Nun ist Christine Lambrecht nach Bamako gereist – und stellt Forderungen.