Terror in Westafrika
Bei einem Attentat in Burkina Faso kamen 18 Menschen ums Leben. Der Terror erschüttert damit eine Region, in der auch die Bundeswehr aktiv ist. Das Auswärtige Amt reagiert – mit einer Teilreisewarnung.
Bei einem Attentat in Burkina Faso kamen 18 Menschen ums Leben. Der Terror erschüttert damit eine Region, in der auch die Bundeswehr aktiv ist. Das Auswärtige Amt reagiert – mit einer Teilreisewarnung.
Zwei Wochen nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali bleibt die Unfallursache weiterhin unklar. Doch Anzeichen auf technisches Versagen mehren sich: So soll der Hubschrauber vor dem Aufprall Teile verloren haben.
Die Verteidigungsministerin hat die beiden in Mali ums Leben gekommenen Soldaten bei der Trauerfeier in Fritzlar als Vorbilder gewürdigt. Der Bundeswehreinsatz in dem afrikanischen Land sei „hochgefährlich“.
In Mali ist der Südafrikaner Stephen McGrown freigekommen. Er war eine der letzten ausländischen Geiseln der Terrorgruppe.
Die Bundeswehr hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Besatzung des in Mali abgestürzten Kampfhubschraubers sei nicht gut genug ausgebildet worden. Vom nun gefundenen zweiten Flugschreiber erhofft man sich weitere Einzelheiten zur Absturzursache.
„Dieser Verlust wiegt schwer“ sagte Verteidigungsministerin von der Leyen in Mali. An dem Feldgottesdienst für die zwei getöteten Soldaten nahmen rund 100 ihrer Kameraden teil.
Nach dem zweiten Flugschreiber des ausgebrannten Hubschraubers wird in Mali noch gesucht. Auf dem Militärflughafen in Köln gab es einen Trauerzeremonie für die toten Soldaten.
Die bei einem Hubschrauberabsturz in Mali getöteten Soldaten sollen am Samstag nach Deutschland geflogen werden. Ihre Heimatkaserne in Nordhessen plant einen Trauerakt.
Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Helikopters in Mali geht die Suche nach den Ursachen weiter. Pilotenvertreter erheben schwere Vorwürfe.
Der Einsatz der Bundeswehr in Mali verdient nicht nur dann Anerkennung und Aufmerksamkeit, wenn er Opfer fordert.
Unter Fachleuten war schon vor dem Unglück am Mittwoch umstritten, ob der Kampfhubschrauber „Tiger“ nach Mali entsandt werden kann. Eine kurze Geschichte des deutsch-französischen Rüstungsprojekts.
Der Kampfhubschrauber Tiger hat in der Vergangenheit immer wieder Probleme gemacht. Nach dem Absturz in Mali sucht die Bundeswehr nun nach den Ursachen. Dabei könnte auch die Verteidigungsministerin in Bedrängnis geraten.
Ein „Tiger“-Helikopter der Bundeswehr ist in Mali abgestürzt. Dabei kamen beide deutschen Besatzungsmitglieder ums Leben. Ursache soll eine technischer Defekt gewesen sein.
Ausländer sind in Mali nirgends sicher. Das ist offenbar die Botschaft der islamistischen Terroristen in dem Land. Mit ihrem jüngsten Anschlag treffen sie auch Europa.
Nach einer Schießerei vor einem Hotel in Bamako steigen Rauchsäulen über der Hauptstadt von Mali auf. Französische Soldaten eilen sofort zur Hilfe. Mittlerweile wird von zwei Opfern ausgegangen, 36 Geiseln konnten befreit werden.
Die Bundeswehr hat bei ihrem Einsatz in Mali mit technischen Problemen zu kämpfen. Laut einem Zeitungsbericht ist jedes zweite Fahrzeug nicht einsatzbereit. Das liegt unter anderem am Wetter.
Ein blutiger Anschlag erschüttert den Norden Malis. Dutzende Menschen werden in Gao getötet. Dort ist auch die Bundeswehr stationiert.
Verteidigungsministerin von der Leyen wollte eigentlich noch am Sonntag deutsche Soldaten in Mali besuchen. Doch ihr Zwischenstopp in Nigeria dauert nun länger als geplant.
350 zusätzliche Soldaten der Bundeswehr in Nordafrika: Um das Friedensabkommen zu überwachen und den Abzug der Niederlande auszugleichen, will die Bundesregierung den deutschen Einsatz in Mali intensivieren.
Erstmals seit langem sinkt die Zahl der Migranten aus Westafrika. Die Kanzlerin wirbt derweil für ein verstärktes Engagement in den Transitstaaten. Dabei sind massive Zuschüsse im Gespräch.
Bundeskanzlerin Merkel hat Mali weitere Unterstützung bei der Stabilisierung und Entwicklung des Landes zugesichert. Auch die aktuelle Flüchtlingskrise soll bei den weiteren Reisestationen thematisiert werden.
Ein Unternehmen aus Hainburg bringt eine zuverlässige Stromversorgung ins afrikanische Mali. Dafür braucht es einfache Container und einige Solarmodule.
Die Denkmäler im malischen Timbuktu galten als Symbol für Toleranz und Vielfalt. Die Zerstörung stellt einen unwiderruflichen Verlust dar. Nun hat der Internationale Strafgerichtshof erstmals einen Kulturschänder wegen Kriegsverbrechen verurteilt.
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat zum ersten Mal ein Urteil über die Zerstörung von Kulturgütern gesprochen. Es befand den malischen Dschihadisten Ahmad Al Faqi Al Mahdi für schuldig, historische Mausoleen in Timbuktu zerstört zu haben.
Der Internationale Strafgerichtshof hat am Montag das erste Verfahren wegen der Zerstörung von Kulturerbe eröffnet. Auf der Anklagebank sitzt ein Islamist, der mit seinem Verhalten viele überrascht hat.
Nur das tun, was gerade nötig ist. Und bloß keine Kampfeinsätze. Die Friedensliebe unseres Staates bringt uns überallhin. Nur nicht in eine sichere Zukunft. Ein Gastbeitrag.
Die Außenminister appellierten an die Regierung des Landes, ein bereits ausgehandeltes Friedensabkommen nun auch umzusetzen. Im Norden des Landes treiben weiterhin islamistische Gruppierungen ihr Unwesen.
Am Nigerbogen wird die Bundeswehr künftig auch in bisher eher unsicheren Gegenden die einheimische Armee ausbilden. Der deutsche Anteil einer anderen Mission wird dahingegen wegen ihres Erfolgs reduziert.
Verteidigungsministerin von der Leyen besucht das westafrikanische Mali, wo die Bundeswehr an einer Ausbildungsmission beteiligt ist. Bald soll es mehr Soldaten geben – ihr Einsatzort wird der gefährliche Norden sein.
Dafür seien die französischen Soldaten zuständig. Die 230 Deutschen sollen vielmehr den Friedensprozess begleiten. Doch auch das führt sie in den gefährlichen Norden des westafrikanischen Landes.
Bei den Anschlägen auf drei Hotels in der Elfenbeinküste sind 22 Menschen ums Leben gekommen - darunter auch eine Deutsche. Verantwortlich für die Terrorserie ist wohl die Gruppe Al-Qaida im Islamischen Maghreb.
Mehr als 50 Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind im vergangenen Jahr während ihres Einsatzes ums Leben gekommen. Nach UN-Angaben handelt es sich um 27 Blauhelmsoldaten und 24 zivile UN-Angestellte. Die meisten starben in Mali.
Der Anschlag in der Hauptstadt von Burkina Faso steht für eine neue Strategie der Islamisten in der Region: Sie drängen nach Süden, und damit wird ihr Terror zu einer echten Gefahr für ganz Westafrika.
In Mali hat sich die Bedrohung von der Sahara in den dicht besiedelten Süden verlagert. Auch schwarzafrikanische Islamisten sind auf dem Vormarsch.
„Tornados“ für den Kampf gegen den IS, Blauhelmsoldaten für Frieden in Mali und jetzt Awacs-Aufklärer für die Türkei: Fachleute sehen die Bundeswehr „personell im freien Fall“.
In Mali sind bei einem Angriff mit Raketen drei UN-Mitarbeiter getötet worden. Der Stützpunkt befindet sich im Norden des Landes, wo künftig auch die Bundeswehr stärker eingesetzt werden soll.