Jubel für Drohungen gegen Amerika
In Beirut gedenkt die Hizbullah des getöteten iranischen Generals Soleimani. Der Anführer der Schiitenmiliz fordert eine „gerechte Strafe“. Der Tod Soleimanis ist für ihn ein Zeichen des Sieges.
In Beirut gedenkt die Hizbullah des getöteten iranischen Generals Soleimani. Der Anführer der Schiitenmiliz fordert eine „gerechte Strafe“. Der Tod Soleimanis ist für ihn ein Zeichen des Sieges.
Im Süden von Beirut, wo die Hizbullah regiert, liegt „Umam“ – ein Außenposten europäischen Denkens. In diesen Tagen des Aufruhrs wird er angegriffen wie lange nicht mehr.
Israel reagiert angespannt auf die Tötung Soleimanis – nicht nur wegen eines möglichen Vergeltungsschlags Irans, sondern vor allem wegen möglicher Reaktionen der regionalen Verbündeten Teherans.
Qassem Soleimani war viel mehr als ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Der General war ein enger Vertrauter des Obersten Führers und sicherte Irans Einfluss in der ganzen Region.
Carlos Ghosn war Chef der Auto-Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi. Seine Flucht aus Japan in den Libanon gilt als spektakulär. Eine zentrale Rolle wird dabei seiner Ehefrau Carole Ghosn zugeschrieben.
Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
Von Japan über Istanbul in den Libanon: Die Flucht des Carlos Ghosn wird eines Tages sicher Stoff für einen Kinofilm bieten. Für seine Unterstützer wird es nun ernst – und es gibt erste Details, wie die Flucht organisiert wurde.
Die Flucht des wegen Finanzvergehen angeklagten ehemaligen Nissan-Chefs ist auf den ersten Blick eine Blamage für Japans Regierung und Justiz - doch sie könnte ihr auch zum Vorteil gereichen.
Der syrisch-libanesische Dichter Adonis zählt zu den wichtigsten Stimmen aus der arabischen Welt. Häufig wurde er für seine Haltung zum Bürgerkrieg in Syrien kritisiert. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Dem geschassten früheren Chef der Renault-Nissan-Allianz, Carlos Ghosn, drohen in Japan bis zu 15 Jahre Gefängnis. Eben noch unter Kaution in Tokio, meldet sich Ghosn nun aus dem Libanon. Er habe sich von „Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung“ befreit.
Der ehemalige Chef von Renault, Nissan und Mitsubishi, Carlos Ghosn, wird unter anderem wegen Veruntreuung in Tokio angeklagt. Nun ist er in Beirut aufgetaucht. Er fühle sich in Japan politisch verfolgt.
Der Auswärtige Ausschuss des Bundestags verlangt nicht nur den eigenen Mitgliedern deutlich mehr ab als früher. Immer häufiger treibt er die Regierung vor sich her.
Aktivisten servieren auf dem Märtyrerplatz Köstlichkeiten für hunderte Menschen. Der Libanon wird seit Oktober von Protesten gegen Korruption und Misswirtschaft erschüttert. Derzeit laufen Gespräche für eine Regierungsneubildung.
Unterstützer der Hizbullah- und der Amal-Bewegungen haben Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert und Autos in Brand gesetzt. Laut des libanesischen Zivilschutzes sind dabei 65 Menschen verletzt worden.
Bereits am dritten Abend in Folge ist es in Beirut zu Ausschreitungen gekommen. Der Protest der Menschen richtet sich gegen die gesamte politische Elite, die sie für Korruption und Misswirtschaft verantwortlich machen.
Kurz bevor die Beratungen zur Neubesetzung des Ministerpräsidenten-Posten beginnen, ist es in der libanesischen Hauptstadt zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.
Am Samstagabend kam es in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Wochen protestieren die Menschen in dem Land gegen Misswirtschaft und Korruption.
Sie sind Radikale, ohne es zu merken: Ein Gespräch mit der Beiruter Soziologin Nadia Bou Ali über die andauernde Krise im Libanon und die aktuellen Proteste in der Hauptstadt.
Libanon, Hongkong, Bolivien, Kolumbien, Chile, Irak, Iran: Überall begehren Menschen auf. Wir haben Autoren, die mittendrin sind oder waren, gefragt: Worum geht es euch? Und was hat das mit uns im Westen zu tun?
Trotz des Rücktritts von Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi kommt der Irak nicht zur Ruhe. Iran zeigt sich beunruhigt.
So entstand, womit wir jetzt leben müssen: Sherko Fatahs multiperspektivischer Roman „Schwarzer September“ erzählt von den Wurzeln des heutigen Terrorismus.
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Dem libanesischen Clan-Chef Ibrahim Miri ist in Istanbul die Einreise verweigert worden. Er war am Samstag abermals aus Deutschland abgeschoben worden.
Die Union besetze derzeit alle mit der Digitalisierung verbundenen Ressorts und habe sogar eine Digital-Charta beschlossen – so begründet Kanzleramtschef Braun den Anspruch auf das mögliche neue Ministerium.
Die beeindruckende ARD-Dokumentation „Beuteland“ zeigt, was kriminelle Großfamilien in Deutschland anrichten. Zu lange wurde das Problem ignoriert. Der Staat steht vor einer Herausforderung.
Ibrahim Miri war nach seiner Abschiebung im Juli im Oktober mit Hilfe von Schleppern wieder illegal nach Deutschland eingereist. Nun wurde er in sein Heimatland rückgeführt.
Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?
Im Libanon reißen die Proteste gegen die Korruption der Mächtigen nicht ab. Nun gibt es Berichte, dass der Geschäftsmann Mohammed Safadi neuer Ministerpräsident werden soll. Auf den Straßen sorgt das für Empörung.
Die Proteste im Libanon reißen nicht ab. Dabei gab es nun einen Toten. Immer wieder fordern Demonstranten den Rücktritt des Präsidenten – doch der will nicht weichen.
Die türkische Polizei hat einen Mann gefasst, der dem illegal aus dem Libanon eingereisten Clanchef bei der Schleusung in die Türkei geholfen haben soll. Auf welchem Weg Ibrahim Miri genau nach Deutschland kam, ist weiter unklar.
Im Zentrum der libanesischen Hauptstadt schlug vor dem Bürgerkrieg das Herz des Landes. Nun besetzen die Demonstranten in Beirut den öffentlichen Raum – und erobern seine Geschichte zurück.
Ali Khachab ist Münchner, doch bei den Sommerspielen 2020 in Tokio will er für den Libanon an den Start gehen, die Heimat seiner Vorfahren. Der 28-Jährige ist Skateboarder, und davon gibt es im Libanon nur sehr wenige.
In seinem neuen Asylantrag verrät Ibrahim Miri, wie er so kurz nach seiner Abschiebung wieder nach Bremen gelangte. Nun müssen die Behörden sich abermals mit dem Kopf eines Familienclans beschäftigen.
Am Mittwoch tauchte der abgeschobene Clan-Chef plötzlich wieder in Bremen auf und stellte einen Asylantrag. Wegen der Dringlichkeit des Falls soll über diesen offenbar nicht in der Hansestadt entschieden werden, sondern in der Bamf-Zentrale.
Die Sozialproteste im Libanon und Irak sind eine Bedrohung für Iran: Während der lange Arm des Regimes im Irak Demonstranten hinrichten lässt, ist seine Macht im Libanon begrenzt.
In einer aufwändigen Aktion wurde Ibrahim Miri im Sommer in den Libanon abgeschoben. Nun ist er plötzlich wieder in Bremen. Doch auf diesen Fall waren die Behörden vorbereitet.