Warum Frankreichs Einfluss in Libanon schwindet
Frankreichs Sonderbeziehung zu Libanon reicht bis ins Mittelalter zurück. Aber die frühere Mandatsmacht kann die aktuelle Lage nicht stabilisieren – auch wegen ihrer Haltung zu Israel.
Frankreichs Sonderbeziehung zu Libanon reicht bis ins Mittelalter zurück. Aber die frühere Mandatsmacht kann die aktuelle Lage nicht stabilisieren – auch wegen ihrer Haltung zu Israel.
Kurz vor dem EU-Außenministertreffen präsentiert der EU-Chefdiplomat Josep Borrell einen brisanten Vorschlag. Israel geht unterdessen weiter gegen seine Feinde in Gaza, Libanon und Syrien vor. Der Überblick.
Israel hat abermals Ziele im Gazastreifen sowie in Libanon angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Dutzende „Terroristen“ getötet. Nach Angaben palästinensischer Sanitäter wurden bei dem Angriff in Dschabalia Dutzende Menschen getötet und verletzt. Angesichts eines seit Monaten erfolglosem Werbens um einen Kompromiss hat zudem Qatar angekündigt, als Vermittler erst wieder zur Verfügung zu stehen, wenn beide Seiten "Bereitschaft und Ernsthaftigkeit" zeigen, um die Gespräche wieder aufzunehmen.
Der israelische Libanon-Fachmann Jacques Neriah warnt vor einer dauerhaften Militärpräsenz in Libanon. Er sagt aber auch: Eine Waffenruhe jetzt wäre ein Fehler.
Emissäre Bidens nehmen einen letzten Anlauf vor der Wahl in den USA, den Krieg in Libanon zu beruhigen. Es geht um die Zukunft der UN-Resolution 1701. Und um übrige Streitpunkte zwischen den beiden Kriegsparteien.
Die Kämpfe in Nahost gehen mit unverminderter Härte weiter. Dass Israel die Arbeit des Palästinenserhilfswerks UNRWA verbieten will, stößt derweil auf selten einmütige Kritik im UN-Sicherheitsrat. Der Überblick.
Israel bekommt von der Ampelkoalition weitere Militärgüter geliefert, allerdings keine Waffen.
Im Krieg gegen die Hizbullah greift die israelische Armee zunehmend auch zivile Einrichtungen an. Ein Luftangriff ohne Vorwarnung traf eine Presseunterkunft in Libanon.
Der Süden von Beirut wird von der Hizbullah beherrscht und deswegen von Israel bombardiert. Dabei konnte die Terrormiliz der Gegend ihre Heterogenität nie ganz austreiben. Eine kleine Ortskunde.
Israel setzt seine Offensive gegen die Hizbullah mit massiven Angriffen fort. Abermals werden auch libanesische Soldaten getötet. Aus den USA kommt Kritik.
Auf einer Hilfskonferenz werden Libanon eine Milliarde Euro für humanitäre und militärische Hilfe zugesagt. Baerbock verteidigt die gestiegenen deutschen Rüstungslieferungen an Israel.
Wieder erschüttern Luftangriffe Vororte von Libanons Hauptstadt. Bei einer Hilfskonferenz soll es in Paris um Unterstützung für die notleidende Bevölkerung gehen. Auch die Lage in Gaza ist dramatisch. Der Überblick.
Die deutsche Außenministerin äußert sich in Beirut zu Waffenexporten nach Israel: Einerseits wäre es die deutsche Verantwortung, Israel dabei zu unterstützen, sich zu verteidigen. Ebenso sei es aber Aufgabe, für das humanitäre Völkerrecht einzustehen, sagte Annalena Baerbock (Grüne).
Bei den jüngsten Luftangriffen der israelischen Armee auf Beirut wurden auch Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses getroffen. Israel meldete unterdessen die Tötung eines potentiellen Nachfolgers Nasrallahs als Generalsekretär der Hizbullah.
Der amerikanische Außenminister setzt seine Nahost-Reise fort, Rückschläge für die „neue industriepolitische Agenda“ des Kanzlers, und Bayern München bekommt es in der Champions League mit dem FC Barcelona zu tun. Der F.A.Z. Frühdenker
Israels Offensive setzt der Hizbullah in Libanon zu. Doch deren Raketen bedrohen jetzt den ganzen Norden Israels, nicht mehr nur die Grenzregion. Ein Besuch vor Ort.
Die Miliz reklamiert den Angriff auf Netanjahu für sich. US-Außenminister Blinken trifft derweil zu weiteren Gesprächen über eine Waffenruhe in Israel ein.
Die Christen in Libanon haben Angst vor Rechtlosigkeit und Unruhen. In Beirut sind nachts private Nachbarschaftswachen auf der Straße. Unser Autor hat eine davon begleitet.
Vermittler suchen nach einem Ausweg aus dem Krieg zwischen Israel und der Hizbullah. Eine Stabilisierung Südlibanons hat dabei Priorität. Netanjahus Regierung legt den USA dazu Forderungen vor.
Israels Militär hat in einem Vorort Beiruts nach eigenen Angaben eine Geheimdienstzentrale der Schiitenmiliz angegriffen.
Das israelische Militär hat in einem Vorort von Beirut nach eigenen Angaben eine Geheimdienstzentrale der Hizbullah angegriffen. Dutzende Menschen sind nach palästinensischen Angaben bei einem israelischen Luftangriff im Norden des Gazastreifens getötet worden.
Im drusischen Bergort Aley werden libanesische Kriegsvertriebene gastfreundlich aufgenommen. Das entspricht dem Willen des Drusen-Führers Dschumblat. Der ist für seinen politischen Instinkt berüchtigt.
Israels Ministerpräsident Netanjahu soll US-Präsident Biden zugesichert haben, Irans Atom- und Ölanlagen zu verschonen. Bei einem israelischen Angriff in Gaza sind nach palästinensischen Angaben 40 Menschen getötet worden.
Der spanische Generalleutnant Aroldo Lázaro Sáenz befehligt die mehr als 10.000 UN-Soldaten in Libanon. Spanien stellt bei UNIFIL das größte Kontingent.
Nachdem fünf Blauhelmsoldaten verletzt worden sind, einigen sich die Mitgliedstaaten zu einer gemeinsamen Verurteilung Israels. Den Abzug der UN-Mission aus der Kampfzone wie von Netanjahu gefordert lehnen sie ab.
Die libanesischen Gegner der Hizbullah wollen Frieden ermöglichen, indem sie eine alte Blockade lösen. Bringt der Krieg mit Israel zerstrittene Akteure zusammen?
Dass die Hizbullah so viele Raketen auf Israel schießen konnte, ist ein Armutszeugnis für die UN-Mission UNIFIL. Sie hat ihren Auftrag nicht erfüllt.
In einem Tunnel in Khan Yunis gefundene Dokumente geben tiefe Einblicke in die Planung des Massakers vom 7. Oktober. Und sie zeigen, wie sich Israel von Hamas-Chef Sinwar täuschen ließ.
Ungeachtet des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur gehen die Kämpfe in Nahost weiter. Die Hizbullah greift aus dem Libanon israelische Stützpunkte an, Israel setzt seine Angriffe im Gazastreifen und in Libanon fort.
Das dicht besiedelte Viertel, dem der jüngste israelische Luftangriff galt, liegt weit entfernt von den Hochburgen der Hizbullah im Süden Beiruts. Vor dem Angriff hatte das israelische Militär keine Warnung an Bewohner ausgesprochen.
Israel setzt seine Offensive in Libanon fort – aber auch im Gazastreifen gibt es neue Kämpfe. Unterdessen könnte ein israelischer Schlag gegen Iran drohen. Wie ist die Lage an Israels Fronten? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
In Libanon wurden allein am Dienstag 137 israelische Luftangriffe registriert. Nach knapp zweimonatiger Funkstille will der US-Präsident einem Bericht zufolge wieder mit dem israelischen Ministerpräsidenten sprechen. Ein Überblick.
Während Israel den militärischen Druck auf die Hizbullah erhöht, signalisiert die von Iran gelenkte Schiitenorganisation Bereitschaft, für einen Waffenstillstand Zugeständnisse zu machen.
Israel will, dass sich die UN-Friedenstruppe in Libanon aus dem Kampfgebiet an der Grenze zurückzieht. Doch die UNIFIL will bleiben – und bezweifelt, dass es Jerusalem tatsächlich um die Sicherheit der UN-Soldaten geht.
Einwanderer mit Wurzeln in Palästina oder in Libanon sorgen sich um ihre Verwandten und hoffen auf ein schnelles Ende des Kriegs. Mit den Palästina-Aktivisten sollten sie sich trotzdem nicht gemeinmachen.
Israel geht weiter unbeirrt in Libanon gegen die Hizbullah-Führung vor. Der Chef des Hauptquartiers der islamistischen Miliz, Suhail Hussein Husseini, ist laut der israelische Armee eliminiert worden.