Verhärtete Fronten in Libanon
Drohungen der Hizbullah schüren Ängste vor einem neuen Bürgerkrieg in Libanon. Aber die Regierung zeigt sich entschlossen, die Organisation zu entwaffnen.
Drohungen der Hizbullah schüren Ängste vor einem neuen Bürgerkrieg in Libanon. Aber die Regierung zeigt sich entschlossen, die Organisation zu entwaffnen.
Vor fünfzig Jahren begann der Bürgerkrieg in Libanon. Aufgearbeitet ist er bis heute nicht. Und die Furcht vor einem neuen Bürgerkrieg sitzt immer noch tief.
Israel hat mit der Schwächung der Hizbullah die Möglichkeit einer Annäherung an Libanon geschaffen. Noch gibt es aber auch von Israel geschaffene Probleme zu lösen.
Trotz einer Waffenruhe mit der Hisbollah im November hat das israelische Militär zum zweiten Mal den Süden Beiruts angegriffen. Dabei starben nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens vier Menschen.
Anders als in Gaza reagiert Israel in Libanon auf Beschuss, aber das macht die Sache nicht besser. In der verfahrenen Lage in Nahost gibt es nur eine gute Entwicklung.
Das erste Mal seit der Waffenruhe von Ende November greift die israelische Luftwaffe wieder ein Ziel in der libanesischen Hauptstadt an. Dabei werden Erinnerungen an die Tage des jüngsten Krieges wach.
Nach dem Ende der Waffenruhe im Gazastreifen kommt es auch wieder zu Kämpfen zwischen Israel und der Hizbullah in Libanon. Derweil demonstrieren Zehntausende Israelis gegen die Netanjahu-Regierung.
In Beirut versammeln sich zehntausende zur Trauerfeier für Hizbullah-Anführer Nasrallah. Die Massenveranstaltung dient auch als Machtdemonstration. Israelische Kampfjets kreisen über der Stadt.
Die Konfrontation zwischen Israel und der Hizbullah ist in einer Grauzone angekommen. Hält die fragile Ruhe?
Gespräche über die nächste Phase der Waffenruhe im Gazastreifen kamen bisher nicht recht in Gang. Nun scheint es Bewegung zu geben. In Libanon drängt die Hizbullah auf den vereinbarten Abzug der israelischen Armee „ohne Ausreden“. Der Überblick.
Israel verzögert den Truppenabzug aus Südlibanon. Die Hizbullah lässt trotzdem Zivilisten dorthin zurückkehren. Die israelische Armee antwortet mit Schüssen.
Die Waffenruhen in Nahost wackeln. Israel wirft der Hamas Verstöße gegen den Geisel-Deal vor und belässt auch nach Ablauf einer Frist Truppen in Südlibanon. Der Überblick.
Über Jahre hatte sich der französische Präsident an der libanesischen Politik die Zähne ausgebissen. Jetzt feiert er in Beirut einen unerwarteten Aufbruch.
Nach der Wahl von Präsident Aoun durch das Parlament kann in Libanon eine neue Regierung gebildet werden. Sie soll von dem Juristen Nawaf Salam geführt werden.
Mehr als zwei Jahre dauerte die politische Blockade in Libanon an. Mit der Wahl von Joseph Aoun ist nun der Weg frei für Reformen in dem bankrotten und kriegsversehrten Land.
Die Levante erlebt eine geopolitische Neuordnung. Dabei könnte die Eroberung von Damaskus auch europäischen Dschihadisten Aufwind verleihen. Ein Gespräch mit dem französischen Nahostexperten Gilles Kepel.
Noch immer werden Dutzende Entführte in Gaza festgehalten. Während das Gezerre um ihre Freilassung weitergeht, ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Amnesty wirft Israel Völkermord vor. Der Überblick.
Israels Militär reagiert auf abermaligen Beschuss aus Libanon mit besonders heftigen Angriffen gegen die Hizbullah. Die USA versuchen, zu beruhigen. Der Überblick.
Israel warnt Iran vor Versuchen, die Lage in Syrien zu nutzen, um Waffen an die Hizbullah zu schmuggeln. Die Schiitenmiliz feuert zum ersten Mal seit Beginn der Waffenruhe Geschosse ab.
Die Hamas verhandelt heute mit ägyptischen Regierungsvertretern über eine Kampfpause im Gaza-Krieg. Der Hizbullah-Chef bekennt sich derweil zur Waffenruhe mit Israel – trotz einiger brenzliger Zwischenfälle. Der Überblick.
Nach der Waffenruhe in Libanon verstärken sich die Bemühungen um ein Kriegsende in Gaza. Es gibt allerdings wenig Klarheit – und viele warten auf Trump.
Tausende Libanesen fahren am ersten Tag des Waffenstillstands zurück in zerstörte Dörfer. Monate heftiger israelischer Luftangriffe haben das Land schwer gezeichnet. Die Hizbullah inszeniert sich trotzdem als Gewinner.
Für Libanon ist der Waffenstillstand ein wichtiger Schritt – doch einem Frieden in Gaza kommt der Nahe Osten kein bisschen näher. Denn dort ist die Lage komplizierter.
Die Präsidenten der USA und Frankreichs konnten mit der Bekanntgabe des Waffenstillstands in Libanon einen Erfolg feiern. Doch dem einen reicht das nicht – und der andere spricht Warnungen aus.
Frankreich und die USA wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die von ihnen vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah-Miliz eingehalten wird. Macron sieht in dem Abkommen vor allem eine Chance für Libanon.
Nach mehr als einem Jahr schweigen entlang der israelisch-libanesischen Grenze die Waffen. Bis kurz vor der Waffenruhe lieferten sich die Hizbullah und Israel noch heftige Gefechte. Im Gazastreifen geht der Krieg derweil ungebremst weiter. Der Überblick.
Israels Sicherheitskabinett stimmt einem Waffenstillstand mit der Hizbullah zu. Man habe die Miliz „um Jahrzehnte zurückgeworfen“, sagt Regierungschef Netanjahu. Außenministerin Baerbock spricht von einem „Lichtblick“.
Israel und Libanon beschießen einander heftiger denn je. Manche bewerten das als Zeichen einer baldigen Einigung. Demnach habe Washington Jerusalem Waffenlieferungen gegen eine Zustimmung angeboten.
Den Libanesen fällt es immer schwerer, die Folgen des Krieges zu bewältigen. Mit dem nahenden Winter stehen neue Härten ins Haus.
In Libanon sind am Wochenende nach Behördenangaben zahlreiche Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Israel meldete am Sonntag Schäden und Verletzte an mehreren Orten nach Raketenbeschuss aus Libanon. Auch im Gazastreifen dauerte der Beschuss an.
Frankreich und die USA wollen einen Waffenstillstand vermitteln – doch noch geht der Krieg zwischen Israel und der Hizbullah ungebremst weiter. Im Ostlibanon wurden ein Krankenhausdirektor und sechs seiner Mitarbeiter getötet. Der Überblick.
Israel attackiert seit einigen Wochen das Finanznetzwerk der Hizbullah in Libanon. Doch das ist weit verzweigt: Die Geldwege reichen von Drogenschmuggel über Kryptowährungen bis hin zu Geldkoffern aus Iran.
Die UNESCO hat 34 Kulturerbestätten in Libanon einen „vorläufigen erweiterten Schutz“ gewährt. Vor allem die Welterbestätten in Baalbek und Tyros hofft man so besser vor dem Krieg zwischen Israel und der Hizbullah zu schützen.