Unruhen und Straßenschlachten im Libanon
Aufgrund des drohenden wirtschaftlichen Kollaps des Staates wurde in Tripolis und Beirut gegen die Regierung protestiert. Der Libanon hat die weltweit höchste Staatsverschuldung.
Aufgrund des drohenden wirtschaftlichen Kollaps des Staates wurde in Tripolis und Beirut gegen die Regierung protestiert. Der Libanon hat die weltweit höchste Staatsverschuldung.
Der Hizbullah wäre es lieber, hier einen Friedhof für Märtyrer anzulegen. Dass im Hippodrom von Beirut noch immer Pferderennen stattfinden, ist auch der Hartnäckigkeit des Rennbahndirektors zu verdanken.
Die spektakuläre Flucht des früheren Auto-Managers Carlos Ghosn aus Japan in den Libanon zieht weitere Kreise. Japan dringt auf die Auslieferung von zwei mutmaßlichen Fluchthelfern, die in Amerika festgenommen wurden.
Schon seit Jahren rutscht die Mittelschicht in vielen arabischen Staaten in die Armut. Durch Corona beschleunigt sich das dramatisch. Den korrupten Mächtigen ist das ganz recht.
In Beirut scheint die Sonne am blauen Himmel, während verrückte Islamisten Fatwas verhängen. Und die Menschen setzen ihre Haustiere aus, weil sie gehört haben, sie wären ansteckend.
Auf mehr als tausend Personen konnte die Hizbullah in Deutschland zuletzt zurückgreifen. Die Gruppe will Israel vernichten und könnte auch hierzulande Terrorpläne geschmiedet haben. Hilft Seehofers Betätigungsverbot?
Anhänger der schiitischen Islamisten-Vereinigung müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Es kam zu Durchsuchungen der Liegenschaften mehrerer Hizbullah-Vereine. Israel und Amerika begrüßen den Schritt.
Ein junger Mann stirbt bei Zusammenstößen mit dem Militär, in den Städten brennen Bankfilialen: Die Unruhen im Libanon eskalieren.
Wieder ist es im Libanon zu Ausschreitungen gekommen. Die zum Teil gewaltsamen Proteste in Tripolis richteten sich in erster Linie gegen die schlechte wirtschaftliche Lage im Land. Zu Wochenbeginn kam bei den Unruhen ein Demonstrant ums Leben.
Der Nahe Osten ist für die Pandemie denkbar schlecht gerüstet. Denn dort trifft sie auf eine verheerende Kombination aus ausgeplünderten Staaten, Wirtschaftssystemen in der Krise und einer wachsenden Wut in der Bevölkerung.
In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?
Das Wirtschaftssystem des Landes ist genauso am Ende wie der Staat selbst. Drohen nun Hyperinflation, Zusammenbruch der Staatsgewalt, Aufruhr und Blutvergießen?
Der mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Libanon steuert auf einen Staatsbankrott zu. Die Regierung kündigte am Samstag an, Zahlungen auf Staatsanleihen auszusetzen.
Jahrzehntelang hat die libanesische Elite dreist das Land geplündert. Jetzt bricht alles zusammen – und die Politiker machen ausgerechnet die Antikorruptionsproteste dafür verantwortlich.
In den vergangenen neun Jahren sind Millionen Menschen aus Syrien in Richtung Europa geflohen. Was waren die wichtigsten Etappen – und welche Länder haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen? Ein Überblick.
In Jordanien und dem Libanon Craftbeer zu brauen, ist eine echte Herausforderung. Doch zunehmend entdecken Muslime den Gerstensaft für sich. Interview mit dem Bierreisenden Sebastian Sauer.
Wasserwerfer, Tränengas und mehr als 280 Verletzte: In Beirut versuchten Tausende Menschen, die Billigung der neuen Regierung mit einer Blockade des Parlaments zu verhindern. Dass Hassan Diab und seine Mannschaft das Land aus der Krise führen können, glaubt kaum jemand.
Der Kulturszene im Libanon gilt als lebendigste in der arabischen Welt. Nun steht sie wie das ganze Land mit dem Rücken zur Wand.
Der flüchtige Ex-Nissan-Chef beschuldigt die Justiz. Versprochene Beweise liefert er nicht.
Nach langem Geschacher hat der Libanon eine neue Regierung. Aber Beobachter geben ihr kaum eine Chance, den Staatsbankrott abzuwenden. Zu lange hat die korrupte politische Klasse das Land geplündert.
Der frühere Bildungsminister Hassan Diab ist neuer Ministerpräsident. Kurz nach Verkündung seines Kabinetts protestierten im ganzen Land Regierungsgegner, verbrannten Reifen und blockierten Straßen.
Im Libanon versucht das Parlament seit dem Rücktritt des Ministerpräsidenten Saad al Hariri erfolglos eine neue Regierung zu bilden. Die Demonstranten verlangen eine unabhängige Regierung und eine Besserung der wirtschaftlichen Lage im Libanon.
Der Libanon erlebt den gewalttätigsten Tag seit Beginn der Proteste vor drei Monaten. Human Rights Watch spricht von „brutaler“ Polizeigewalt.
Bei heftigen Zusammenstößen in Beirut werden mehr als 200 Demonstranten und Polizisten verletzt. Soldaten werden ins Zentrum der Hauptstadt gebracht.
Im Libanon ist weiterhin kein Ende der Proteste in Sicht. Zuletzt gab es wiederholt gewaltsame Auseinandersetzungen - etwa hundert Demonstranten wurden zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen.
In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.
Hunderttausende Getreue des Teheraner Regimes gingen diese Woche auf die Straße. Aber das heißt nicht viel in einem Staat, der sich meisterhaft auf Propaganda versteht – schon am Samstag hieß es wieder „Tod dem Revolutionsführer“.
Ganz sicher kann sich Carlos Ghosn auch im Libanon nicht fühlen. Der Generalstaatsanwalt des Landes untersagte dem Manager die Ausreise – zumindest bis auf weiteres.
Der aus Tokio trotz Kautionsauflagen ausgereiste Ex-Automanager Carlos Ghosn bezeichnet sich als politisch verfolgt und spricht von einer Verschwörung des japanischen Justizsystem gegen ihn. Nun hat sich die Ministerin zur Wehr gesetzt.
In Japan versauern – oder fliehen: In seinem ersten öffentlichen Auftritt gibt sich der ehemalige Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn energisch. Und klagt an. Ganz sicher kann er sich im Libanon indes nicht fühlen.
Zum ersten Mal seit seiner Flucht tritt der ehemalige Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn vor die Öffentlichkeit. Wieder spricht er von einer Verschwörung.
In Washington herrscht sechs Tage nach der Tötung Soleimanis weiterhin Chaos – vor allem seit Iran seine Drohungen wahr gemacht hat und in Beirut spricht der ehemalige Nissan-Chef Ghosn über seine Flucht aus Japan. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Japan hat wegen Falschaussagen gegen die Ehefrau des Ex-Automanagers Carlos Ghosn einen Haftbefehl erlassen. Nun hat sie sich geäußert und die Flucht ihres Mannes in den Libanon verteidigt.
In einer schwarzen Kiste soll der frühere Auto-Manager Carlos Ghosn in den Libanon geflohen sein. Dabei hatte er offenbar Hilfe von zwei amerikanischen Sicherheitskräften.
Der ehemalige Automanager Carlos Ghosn hat Japan verlassen, obwohl er dort unter Kautionsauflagen stand. Die Regierung hat das nun als kriminelle Tat verurteilt.
Carlos Ghosn brachte Autokonzerne auf Vordermann und feierte Partys wie ein Sonnenkönig. Jetzt flieht er vor der japanischen Polizei – und zwar filmreif.