Gang durch eine zerstörte Stadt
Man hatte sich darauf eingestellt, dass der alte Libanon früher oder später einfach implodieren würde. Nun ist er explodiert. Beirut wird nicht mehr sein, was es einmal war – und es war so viel.
Man hatte sich darauf eingestellt, dass der alte Libanon früher oder später einfach implodieren würde. Nun ist er explodiert. Beirut wird nicht mehr sein, was es einmal war – und es war so viel.
Nach der unfassbaren Katastrophe von Beirut wird nun die Schuldfrage immer lauter. Wie gefährlich die QAnon-Bewegung ist und was am Freitag sonst noch wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
In Beirut wird Emmanuel Macron wie ein Heilsbringer empfangen. Frankreichs Präsident verspricht Hilfe – und mahnt Reformen an. Doch nichts deutet darauf hin, dass in der Politik des Libanon eine neue Ära beginnt. Am Abend werden 16 Hafenmitarbeiter festgenommen.
Noch ist in Beirut die Suche nach den Opfern nicht abgeschlossen. Doch der Streit um die Verantwortung für die verheerenden Explosionen ist bereits voll entbrannt. Eine unabhängige Untersuchung fürchten offenbar viele.
In der „Tagesschau“ und den „Tagesthemen“ bekam ein Fußball-Thema nach der Katastrophe von Beirut Vorrang. Dafür hat sich die Chefredaktion in einem Blog-Beitrag nun entschuldigt.
Beim Besuch von Emmanuel Macron im zerstörten Beirut hat eine aufgebrachte Menschenmenge vom französischen Präsidenten Hilfe beim Sturz der libanesischen Regierung gefordert. Macron versprach, sich für Reformen einzusetzen.
„Helfen Sie uns!“ und „Revolution!“, skandieren die Menschen beim Besuch des französischen Präsidenten in Beirut. Viele sehen in der Vetternwirtschaft der politischen Klasse die wahre Ursache für die Katastrophe.
Die EU-Kommission hat dem Libanon für die erste Notversorgung 33 Millionen Euro zugesagt. Das ist aber nur der Anfang. Die Kommissionspräsidentin macht sich schon Gedanken über den Wiederaufbau.
Das Ausgehviertel von Beirut ist durch die Explosionen im nahe gelegenen Hafen schwer beschädigt worden. Viele Freiwillige sind gekommen, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Sie haben den Glauben an einen funktionierenden Staat verloren.
Bei der verheerenden Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist auch eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft getötet worden. Außenminister Maas zeigte sich bestürzt: „Unsere schlimmste Befürchtung hat sich bestätigt.“
In Beirut wird nach Ursachen der Katastrophe gesucht. Japan erinnert an den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Newsletter.
Mehr als 24 Stunden nach der Detonation einer Lagerhalle im Hafen von Beirut geht die Suche nach Verschütteten weiter. Auch das Technische Hilfswerk ist in den Libanon gereist.
Die Explosion im Hafen von Beirut geht wohl auf einen nachlässigen Umgang mit gefährlichen Substanzen zurück. Schon früher machten Milizen Geld damit, dass sie Giftmüll dort lagerten. Auch deutsche Unternehmen mischten mit.
Für die Bewohner und ihre Stadt ist die Explosion im Hafen von Beirut eine Katastrophe. Für den Libanon bedeutet sie einen Neuanfang – hoffentlich.
Mit Michel Aoun haben die Libanesen einst große Hoffnungen verbunden. Dann wurde er selbst Teil des korrupten Systems, das das Land in die Katastrophe geführt hat.
Eine Explosion hat Beirut in wenigen Sekunden in Schutt und Asche gelegt, mehr als einhundert Menschen in den Tod gerissen und Tausende verletzt. Unser Korrespondent Christoph Ehrhardt schildert, wie er die dramatischen Stunden in der libanesischen Hauptstadt erlebt hat.
Bis zu 300.000 Libanesen verlieren bei der Katastrophe im Hafen der Hauptstadt ihre Bleibe. Internationale Hilfe läuft an. Die deutsche Marine schickt eine Korvette.
Unser Korrespondent in Beirut, Christoph Ehrhardt, hat die Explosionen hautnah erlebt. Seine Familie blieb nahezu unverletzt, nur die Wohnung wurde zerstört. Im Video erzählt Ehrhardt, wie er die Nacht und die Folgen erlebt hat.
Warnungen gab es genug: Ammoniumnitrat, das als Grundstoff für Mineraldünger seit einem Jahrhundert megatonnenweise um die Welt transportiert wird, darf man nicht ungeschützt liegen lassen.
Die gewaltigen Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut haben zahlreiche Gebäude weit weg vom Unglücksort zerstört. Eine Frau hat gefilmt, wie sie ihre stark beschädigte Wohnung vorgefunden hat.
Nach der Explosion im Hafen von Beirut mit mehr als 100 Toten und Tausenden Verletzten sind die Helfer überfordert. „Die Verantwortlichen werden den Preis bezahlen“, verspricht Ministerpräsident Diab. Viele glauben ihm nicht.
Dutzende Tote und tausende Verletzte, brennende Schiffe und Lagerhallen, verwüstete Gebäude und Straßen: Zwei gewaltige Explosionen im Hafen von Beirut haben immense Zerstörungen angerichtet.
Der Libanon trauert um Dutzende Tote und sucht nach Ursachen für die Explosion im Hafen von Beirut. Die Polizei in Berlin bekommt neue Unterstützung. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Der Libanon steckt derzeit in einer seiner schwersten Krisen seit Jahrzehnten. Mitten in diesen politischen Turbulenzen kommt es am Hafen von Beirut zu einer gewaltigen Explosion. Verantwortlich gewesen sein könnte eine Lagerhalle mit Ammoniumnitrat.
Eine gewaltige Explosion in Beirut fordert zahlreiche Menschenleben, mehr als 2750 Personen werden verletzt. Auslöser der Detonation war eine enorme Menge Ammoniumnitrat, die ohne Vorsichtsmaßnahmen in einem Hafenlager aufbewahrt wurde.
Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut mit tausenden Opfern hat auch die Bundesregierung ihre Unterstützung zugesagt. Hilfe bieten auch die EU, Frankreich und Israel an.
Eine starke Explosion hat die libanesische Hauptstadt Beirut erschüttert. Einige Quellen berichten von zwei Explosionen. Wie es dazu kam, ist bislang unklar.
Nach der gewaltigen Detonation in Beirut mit mehr als 70 Toten und 3000 Verletzten beginnt im Libanon die Suche nach möglichen Ursachen. Ausgelöst haben könnte die schwere Explosion eine sehr große Menge Ammoniumnitrat.
Kein Ende in Sicht: Fünfzig Prozent der Libanesen leben schon unterhalb der Armutsgrenze – ein Ende ist nicht ins Sicht. Im Interview spricht der Schriftsteller Elias Khoury über Krise und Kultur in seinem Heimatland.
Immer wieder eskaliert die Lage an der libanesisch-israelischen Grenze. Aber eigentlich haben weder Israel noch die Hizbullah Interesse an einem Krieg. Netanjahu warnt die Miliz: Sie spiele mit dem Feuer.
Das israelische Militär meldet „anhaltende Kämpfe“ an der Grenze zum Libanon im Norden der Golan-Höhen. Zum Hintergrund gab es zunächst keine näheren Informationen von offizieller Seite.
Kampfjets haben sich nach iranischen Angaben einem Passagierflugzeug genähert und beinahe eine Kollision provoziert. Das amerikanische Militär stellt den Vorfall anders dar.
Der Libanon implodiert. Die Mittelklasse stürzt ab, die Ärmeren leiden Hunger. Und die korrupte Oberklasse, die an der Misere Schuld ist, gönnt sich den teuren Whisky jetzt schon mittags. Unser Korrespondent berichtet aus Beirut.
Anrufung des Schicksals im Tempel von Baalbeck: Beirut hat den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nichts entgegenzusetzen. Mitten in der Tristesse hat das libanesische Philharmonieorchester nun das erste Konzert seit Monaten gegeben.
Die Beweislage gegen zwei mutmaßliche Helfer im Fall Ghosn verdichtet sich. Die beiden fürchten eine Auslieferung nach Japan.
Der Libanon gehört zu den am stärksten verschuldeten Staaten auf der Welt. Immer häufiger klagen die Libanesen über leere Supermarktregale und geschlossene Läden. Die libanesische Währung fiel am Freitag auf einen neuen Tiefstand.