Regierungschef Hariri kündigt Rücktritt an
Ministerpräsident Saad al-Hariri appellierte an alle Parteien, der Verantwortung für den Schutz des Libanons gerecht zu werden.
Ministerpräsident Saad al-Hariri appellierte an alle Parteien, der Verantwortung für den Schutz des Libanons gerecht zu werden.
Libanons Ministerpräsident reagiert auf die anhaltenden Proteste. In Beirut greifen derweil Schlägertrupps der Hizbullah die Demonstranten an. Es ist nur ein Vorgeschmack auf das, was kommen könnte.
In vielen Ländern entlädt sich die Unzufriedenheit mit Regierungen und Lebensverhältnissen. Die Gründe mögen in Chile oder im Libanon unterschiedlich sein. Doch der Protest lässt sich nicht ignorieren.
Der Libanon ist in Aufruhr: Kulturelle Einrichtungen werden geschlossen, das Kunstfestival „Homeworks“ abgesagt. Vehement demonstriert die Bewegung gegen die korrupte Obrigkeit.
Am siebten Tag in Folge sind im Libanon Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Die Armee versuchte derweil, eine Reihe wichtiger Verkehrsadern wieder zu öffnen, die Demonstranten seit Tagen blockiert halten.
Die Regierung im Libanon reagiert auf anhaltende Proteste mit einem Reformpaket, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Die Demonstrationen ebben dennoch nicht ab.
Im Libanon sind auch am Sonntag Bürger auf die Straßen gegangen und haben gegen Korruption und Vetternwirtschaft demonstriert. Das Kabinett von Ministerpräsident Saad al-Hariri werde eine Reihe an Maßnahmen beschließen, die die Wirtschaft im Land wieder anschieben sollen, sagten Regierungsvertreter.
Im Libanon bricht sich eine lange aufgestaute Wut auf die Mächtigen und deren faule Kompromisse Bahn. Die Demonstranten wollen nicht länger hinnehmen, dass ihr Land heruntergewirtschaftet wird – und fordern den „Sturz des Regimes“.
Hubschrauber und Lösch-Flugzeuge waren massiv im Einsatz dieser Tage im Libanon: Mehrere Tage lang wüteten hier heftige Waldbrände. Ganze Baumbestände wurden verbrannt, zahlreiche Gebäude beschädigt.
Der stille Imker und das Bienenvolk aus dem Libanon: Heinrich Deterings Gedichtband „Untertauchen“
Die Stadt Aachen möchte ihren Kunstpreis nicht an Walid Raad verliehen sehen, weil er den Verdacht nicht widerlegen konnte, er sei ein Feind Israels. Aber der private Stifter des Preises ist anderer Meinung.
Am Aschura-Fest erinnern die Schiiten in der libanesischen Hauptstadt Beirut an den Tod des Imams Hussein, eines Enkels des Propheten Mohammed.
Die Schiiten feiern jedes Jahr das Aschura-Fest, mit dem sie an den Tod des Imams Hussein erinnern. Dabei ziehen riesige Menschenmassen durch die Straßen. So auch in diesem Jahr im irakischen Kerbela.
Der israelischen Armee zufolge sind mehrere Raketen aus Syrien in Richtung Israel abgefeuert worden. Bislang ist unklar, ob die Raketenangriffe in Verbindung mit zwei anderen Vorfällen im Libanon und in Syrien stehen.
Der Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah schaukelt sich weiter hoch. Nun hat Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah in einer Video-Botschaft eine eindeutige Drohung ausgesprochen.
Die Lage an der israelisch-libanesischen Grenze verschärft sich: Eine in Richtung Israel abgefeuerte Panzerabwehrrakete beantwortet die Armee mit Gegenangriffen auf Ziele im Süden des Libanons.
Jahrzehnte des Ölexports haben den Nahen Osten kulturell und politisch vollkommen destabilisiert. Jetzt beeinflusst der gestörte politische Diskurs in der arabischen Welt die gegenwärtige Lage des Westens.
Über die Widersprüche des westlichen Blicks auf den Nahen Osten: Ein Gespräch mit Karl Sharro alias Karl ReMarks, dem bekanntesten satirischen Twitterer der arabischen Welt.
Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.
Babylon ist jetzt Weltkulturerbe. Eine Schau in Beirut bringt auch die andere große Antikmetropole der Kultur und des Lasters in gebührende Stellung: Baalbek.
Seit Jahren wollten die Behörden den Anführer des Bremer Miri-Clans abschieben – am Mittwoch standen Spezialkräfte dann am frühen Morgen an dessen Bett. Seine Abschiebung könnte den Clan empfindlich treffen.
Ein berüchtigtes Clan-Mitglied wurde in Bremen von einer Spezialeinheit festgenommen – und noch nachts in den Libanon abgeschoben. Die Behörden wollen härter gegen Clankriminalität vorgehen – und der Innenminister ist begeistert.
Bislang war es eine Tortur in den Libanon zu reisen. Der Stressfaktor schon zu Beginn: Der Rafik-Hariri-Flughafen. Dieser ist chronisch überlastet, nun soll es besser werden.
Während Italien 42 Migranten die Einfahrt in den Hafen der Insel Lampedusa verweigert, dürfen 77 Flüchtlinge aus Syrien über einen humanitären Korridor einreisen.
Ein Syrien ohne Assad wird es in naher Zukunft nicht geben. Das hat wohl auch Europa eingesehen. Denn Berlin und Paris schlagen zur Heimkehr der Flüchtlinge einen neuen Ton an.
Vom unterdrückten Mädchen im Libanon zur selbstbewussten Frau in Deutschland - Marcelle König aus Cloppenburg hat einen langen Weg bewältigt.
Für „Capernaum“ erhielt Nadine Labaki in Cannes den Preis der Jury, nun läuft der Film im Kino. Die Regisseurin erzählt, wie sich Realität und Fiktion bei den Dreharbeiten in Beirut vermischten – und wie sie mitunter ihre Darsteller aus der Haft holen musste.
In Nordrhein-Westfalen versuchen Behörden mit großen Kraftanstrengungen nachzuholen, was über Jahre im Kampf gegen kriminelle arabische Familienclans versäumt wurde.
Nadine Labaki ist im Libanon „La Superstar“. Jetzt kommt ihr Film „Capernaum – Stadt der Hoffnung“, in dem ein Kind seine Eltern verklagt, ins Kino. Die Laiendarsteller bringen ein Stück Realität in die Fiktion.
Politische Ränkespiele rund um den Fußball: Bei der Asienmeisterschaft vergeht kaum ein Tag ohne Spiel zwischen politisch verfeindeten Staaten. Und auch der Fifa-Präsident bekommt Widerspruch aus Qatar.
Heftige Schneefälle sorgen im Kosovo, Libanon und in Griechenland für Chaos. Spektakuläre Fotos aus aller Welt zeigen aber auch die schönen Seiten des Winters.
Wie lassen sich beim Wiederaufbau die sozialen, nachbarschaftlichen Gefüge besser berücksichtigen und womöglich sogar befrieden? Eine Beiruter Tagung widmet sich zerstörten Städten.
Kein Feiertag ist in Beirut so lange präsent wie Weihnachten. Nirgendwo zeigt sich das ganze Bemühen um Festlichkeit, Stille und Einkehr in seiner Vergeblichkeit so sehr wir hier – aber auch sein Versprechen.
In blauem Licht, der Farbe der Menschenrechte, erstrahlt die Frankfurter Paulskirche am Montagabend. Auch Städte wie New York und Beirut beteiligen sich an der Aktion.
Laut israelischem Militär sollen die Tunnel, die aus dem Libanon nach Israel führen, der radikalislamischen Hizbullah-Miliz zum Angriff dienen.
Großfamilien aus dem arabischen Sprachraum sorgen für Unsicherheit. Was kann man tun?