Erdogan: Türkische Militäroffensive verschoben
Die Kurden Nordsyriens fürchten seit Tagen neue türkische Militärschläge auf ihre Gebiete in Syrien. Doch eine geplante Offensive findet nun doch nicht statt – zumindest vorerst.
Die Kurden Nordsyriens fürchten seit Tagen neue türkische Militärschläge auf ihre Gebiete in Syrien. Doch eine geplante Offensive findet nun doch nicht statt – zumindest vorerst.
Durch den angekündigten amerikanischen Rückzug aus Syrien könnte sich das Assad-Regime, aber auch Iran und die Türkei ermutigt fühlen, in das Vakuum hineinzustoßen. Das Ergebnis wären Chaos und neue Kämpfe.
Sollte durch den amerikanischen Abzug die Türkei die Kurden in Syrien angreifen, könnten IS-Kämpfer aus deren Gefängnissen entkommen. Und möglicherweise auch nach Deutschland zurückkehren.
Über die Schwierigkeit, ein multiethnisches und multikonfessionelles Land zu beherrschen.
Die Türkei will mit politischen und militärischen Mitteln in Nordsyrien ihren Einfluss ausbauen und greift Stellungen der syrischen Kurden an. Dabei testet sie die Entschlossenheit Amerikas.
Laut dem türkischen Präsidenten sind die Pläne für Offensive gegen Kurden „abgeschlossen“. Dabei wolle man auch östlich des Flusses Euphrat angreifen – dort sind amerikanische Truppen ein Bündnis mit der YPG eingegangen.
Das Militär der Türkei hat offenbar Stellung der Kurdenmiliz YPG bombardiert. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten werden im Krieg in Syrien von den Vereinigten Staaten unterstützt.
„Erdogan not welcome“ lautet das Motto der größten Demonstration gegen den Besuch des türkischen Präsidenten. Aufgerufen hatten kurdische Verbände. Auf die Straße gehen aber auch Menschenrechtler und Journalisten.
Elf Menschen sterben bei einem iranischen Raketenangriff auf Kurdenrebellen im Nordirak. Der Irak verurteilte den Angriff als Verletzung seiner territorialen Integrität.
Der bewaffnete Aufstand wurde durch Assad in Syrien niedergeschlagen. Das Regime hat sich gegenüber der Opposition klar durchgesetzt. Jetzt stehen zwei andere Themen im Vordergrund.
Er sieht sich selbst als Frankreichs Philosoph: Bernard-Henri Lévy versucht wie ein Besessener, sein Lebenswerk zu retten – und erfindet einen Nazismus in Iran.
Recep Tayyip Erdogan hat einen meisterhaften Wahlkampf geführt. Die Wünsche und Träume der Menschen zu berücksichtigen, hatte er gar nicht nötig.
In der Türkei gibt es eine Regel ohne Ausnahme: Seit 2002 regiert die AKP alleine. Das könnte auch nach der Wahl am Sonntag so bleiben. Nur ein bunt gemischtes Bündnis könnte das ändern.
Glatt geschliffene Sätze, patriotisch und bei den Kurden unbeliebt: Die „Gute Partei“ verspricht zwar, die Türkei zu modernisieren. Aber vielleicht hilft sie am Ende doch nur dem Präsidenten.
Seit 2002 regiert Recep Tayyip Erdogan die Türkei. Unter ihm wurde das Land wohlhabender und urbaner. Doch wirtschaftlich steht längst nicht alles zum Besten. Die Bilanz des AKP-Politikers in Grafiken.
Am Sonntag wählen die Türken ein neues Parlament – und vielleicht einen neuen Präsidenten. In Deutschland lebende Wahlberechtigte haben schon abgestimmt. FAZ.NET haben sie erzählt, für wen und warum.
Erdogans Wiederwahl als türkischer Staatspräsident gilt als sicher – doch seine Partei könnte die Mehrheit im Parlament verlieren. Was geschieht dann?
Wie Türken in Deutschland wählen, hat stets mit dem Jahrzehnt ihrer Einreise zu tun: erst kamen konservative Gastarbeiter, dann linksliberale Kurden. Jetzt hofft die Opposition auf Verluste für die AKP. Warum?
Die Stimmen der Kurden gelten als ausschlaggebend für den Ausgang der Wahl in der Türkei. Das gilt auch für die wahlberechtigten Deutschtürken. Ein Gespräch mit Ali Ertan Toprak von der Kurdischen Gemeinde Deutschland.
„Wie dreist bist du, dass du kandidierst?“: Der türkische Präsident fürchtet, die Wahl zu verlieren, deshalb bootet er jetzt die Kurden aus. Und greift seinen Rivalen von der hauptsächlich von Kurden gewählten HDP noch hinter Gittern an.
Obwohl er seit Ende 2016 in Haft sitzt, tritt Kurdenführer Selahattin Demirtas bei der türkischen Präsidentenwahl an. Seine Partei HDP befürchtet Manipulationen.
In der Kurdenregion im Norden Syriens haben die Behörden eine Wiedereingliederungseinrichtung für Kinder und Jugendliche eröffnet, die früher der Miliz Islamischer Staat angehörten.
Einen Monat vor den Wahlen schöpft die Opposition in der Türkei Hoffnung. Präsident Erdogan und seine AKP-Partei zeigen Anzeichen von Schwäche. Doch reicht das für einen Machtwechsel? Fachleute sind skeptisch.
Der türkische Oppositionspolitiker Muharrem Ince will Präsident anstelle Erdogans werden. Er appelliert an die Unterdrückten – sogar die Kurden umwirbt er.
Erdogan hetzt gegen Oppositionelle und Minderheiten – die Millionen syrischer Flüchtlinge in der Türkei nimmt er aber in Schutz.
Ist das, was die Kurden in Nord-Syrien betreiben, eine Alternative zu Kapitalismus, Nationalismus, islamischem Fundamentalismus und Patriarchat? Jeder Jubel darüber wäre verfrüht.
Amerikanische Jets fliegen in Syrien Luftangriffe gegen die IS-Terrormiliz. Am Boden unterstützen Soldaten die Kurdenmiliz YPG. Doch jetzt lässt Trump Millionengelder für den Wiederaufbau des Landes einfrieren.
Die Kurden aus der nordsyrischen Provinz Afrin sind bereits auf dem Rückzug. Doch das türkische Militär will weiter in die Kurdengebiete vorstoßen. Auch der irakische Distrikt Sindschar ist im Blickpunkt.
Die Konflikte zwischen beiden Gruppen eskalieren auch in Deutschland. Die Gäste von Maybrit Illner verkannten, wie stark die Auseinandersetzung symbolisch aufgeladen ist.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan entfernt sich immer weiter vom Erbe des Republikgründers Atatürk. Seine Syrien-Politik beruft sich auf ein fast in Vergessenheit geratenes Dokument.
Die Zahl der Angriffe auf türkische Einrichtungen in Deutschland steigt einem Bericht zufolge deutlich. Der Grund für diese Entwicklung soll in Syrien liegen.
Schneller als gedacht haben die türkische Armee und ihre Verbündeten die Kurdenstadt Afrin in Syrien eingenommen. Doch der siegreiche Heerführer Erdogan will dort nicht halt machen.
Auch hierzulande tobt der Kampf um Afrin. Kurdische Gruppen verüben eine Serie von Anschlägen – und suchen den Schulterschluss mit deutschen Linksextremen.
Die türkischen Truppen stehen vor dem militärischen Sieg – will Ankara die Kurdengebiete im Norden Syriens annektieren? Der Preis dafür ist hoch.
Vor 15 Jahren wurde Erdogan zum Ministerpräsidenten gewählt. Seither ist er der mächtigste Mann in der Türkei. Wie hat er das Land verändert? Ein Rückblick mit dem Türkei-Experten Roy Karadag.
Kurden haben in Frankfurt in der Nacht zum Sonntag gegen die abermaligen Angriffe türkischer Truppen auf die syrische Stadt Afrin protestiert. Sie zogen vor das russische Generalkonsulat.