Türkei greift Kurdenstellungen an
Vergeltung für neun getötete türkische Soldaten
Vergeltung für neun getötete türkische Soldaten
Mit Luftangriffen im Irak und in Syrien hat die türkische Luftwaffe auf Auseinandersetzungen mit Kurden reagiert. In der Türkei hat die Polizei darüber hinaus Mitglieder einer kurdischen Partei festgenommen.
In der Debatte über Kunst- und Meinungsfreiheit wird oft so getan, als könne man die Dinge isoliert betrachten. Das wäre zwar oft einfacher, wird der Realität aber nicht gerecht.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat seine aktuelle Statistik vorgelegt: Die Zahl der Asylanträge steigt weiter. Im November kam mehr als ein Viertel von türkischen Staatsbürgern.
Die Hundertjahrfeier der türkischen Republik fällt klein aus. Denn der heutige Präsident Erdoğan sieht sich selbst als Begründer eines „Türkischen Jahrhunderts“.
Der italienische Comicautor Zerocalcare ist zum zweiten Mal ins Kurdengebiet in Nordsyrien gereist und erzählt in „No Sleep till Shingal“ auf ebenso berückende wie bedrückende Weise von der Notsituation der dort lebenden Kurden.
„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber will nicht mehr öffentlich über den Islam sprechen. Er will die Bedrohung nicht mehr ertragen. Islamisten und Linksextreme üben nicht nur in seinem Fall Druck aus. Ein Gastbeitrag.
Jina Mahsa Aminis Tod vor einem Jahr wurde zum Fanal, ihr Grab zur Pilgerstätte. Vor dem Jahrestag verschärft das Regime die Sicherheitsvorkehrungen. Doch der Geist des zivilen Ungehorsams ist aus der Flasche.
Irans Sicherheitsapparat hat vor dem ersten Todestag von Mahsa Amini zusätzliche Sicherheitseinheiten in ihre kurdische Heimatstadt entsandt. Die Lage dort ist äußerst angespannt.
In der multiethnischen Stadt Kirkuk im Nordirak eskalieren die Spannungen zwischen rivalisierenden Bevölkerungsgruppen. Mindestens drei Menschen sterben, 16 weitere werden verletzt.
In diesem August jährt sich der Genozid an den Jesiden zum neunten Mal. Ob sie eine Zukunft haben, hängt auch davon ab, ob sie in ihre Dörfer und Städte zurückkehren können.
Repression und Wirtschaftskrise treiben die Türken aus ihrem Land. Immer mehr beantragen in Deutschland Asyl. Doch viele haben kaum Aussicht auf Erfolg.
Verurteilt wegen „Kriegführung gegen Gott“: Der iranische Schwimmer Parham Parvari muss 15 Jahre ins Gefängnis. Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt fordert die sofortige Freilassung.
Hunderttausende Türken nehmen eine Tagesreise in Kauf, nur um ihre Stimme abzugeben. Die Parteien stellen Busse für ihre Wähler bereit. Ein Ortsbesuch.
Die Lage der Jesiden ist immer noch katastrophal. Nun verschärft sich die Situation in Irak und der Autonomen Region Kurdistan abermals. Die Betroffenen schlagen Alarm. Ich tue es auch.
Regisseur Ihsan Othmann hat ein ehrgeiziges Ziel: „Mem û Zîn“ soll bald uraufgeführt werden. Bei den Maifestspielen kann man Szenen der ersten kurdischen Oper erleben.
Schweden ist der Türkei weit entgegengekommen, um Mitglied der NATO zu werden. Doch Ankara reicht das nicht. Viele Kurden in Schweden leben nun in Angst.
Die französische Justiz geht nach den tödlichen Schüssen in Paris von einem rassistischen Einzeltäter aus. Doch für den kurdischen Dachverband führt die Spur in die Türkei.
Aus mehreren europäischen Ländern sind Kurden in Sonderbussen nach Villiers-le-Bel gereist, um an der Trauerfeier für drei Aktivisten teilzunehmen. Die Frau und zwei Männer waren kurz vor Weihnachten in Paris erschossen worden.
Eine Nachricht jagte die nächste im Annus horribilis 2022. Verschiedene Fotografen erinnern sich und erzählen, was sie an ihren F.A.Z.-Geschichten und darüber hinaus beeindruckt hat.
Ein Mann schießt bei einem kurdischen Gemeindezentrum in Paris und tötet drei Menschen. Aussagen des Verdächtigen nähren nun den Verdacht einer rassistischen Tat.
Ein Mann schießt bei einem kurdischen Gemeindezentrum in Paris um sich und tötet drei Menschen. Der Verdächtige ist den Behörden bereits bekannt. Doch zu seinem Motiv gibt es zunächst unterschiedliche Ansichten.
Von fliegenden Helden und kurdischen Volksfeinden auf versehrtem Boden: Ein Bericht vom Internationalen Theaterfestivals in Erbil
Hunderte von Menschen demonstrierten am Samstag in der Frankfurter Innenstadt gegen die Bombardierung Kurdistans durch die Türkei. Auf dem Opernplatz setzten Menschen ein Zeichen der Solidarität mit der Protestbewegung im Iran.
Die türkische Regierung macht Kurden für den Anschlag in Istanbul verantwortlich - und indirekt auch die Vereinigten Staaten. Die beschuldigten kurdischen Organisationen weisen das entschieden zurück.
Die türkische Regierung macht militante syrische Kurden für den Terroranschlag vom Sonntag verantwortlich. Das überzeugt nicht.
Überwachungskameras machen die schnelle Identifizierung der mutmaßlichen Attentäterin möglich. Innenminister Soylu beschuldigt die USA, den Boden für das Attentat bereitet zu haben.
Bei einer Explosion im Stadtzentrum wurden sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Die Regierung in Ankara macht militante Kurden aus Nordsyrien für den Anschlag verantwortlich. Die bestreiten eine Beteiligung.
Revolten von Kurden und Belutschen setzen das Regime in Teheran enorm unter Druck. Die iranische Führung steckt in einer Zwickmühle, denn ihr Handlungsspielraum ist begrenzt.
Zahlreiche Frauen reisten einst ins selbsternannte „Kalifat“ des „Islamischen Staates“. Viele von ihnen sitzen noch heute mit ihren Kindern in kurdischen Gefangenenlagern. Nun holt Frankreich einige weitere von ihnen zurück.
Warum Wasserbecher aus Plastik mit Alu-Deckeln in den kurdischen Gebieten ein Symbol sind. Und: Wann hat das Wasser angefangen, vom Segen zur Bedrohung zu werden? Ein Gastbeitrag.
Der türkische Präsident hat einen neuen Plan, wie er die Wahl doch noch gewinnen will: Krieg gegen die Kurden und Schulterschluss mit Syriens Machthaber.
Jeden Tag fällt Erdoğan und seinen Leuten etwas Neues ein, um von der traurigen Realität der Türkei abzulenken. Jetzt gibt es sogar eine Erklärung, warum die Geburtenrate sinkt.
Die irakischen Kurden wollen ihre Gasförderung ausweiten. Für Europa, das Ersatz für russische Lieferausfälle sucht, eigentlich eine gute Nachricht. Doch die Realität im Land steht solchen Träumen im Weg.
Lehmhäuser schützen vor Kälte und Hitze. Im Mittleren Osten droht die jahrtausendealte Bauform zu verschwinden – in Deutschland feiert man sie als Entdeckung.
Herkunft, Heimat, Identität und der Blick von Berlin nach Kurdistan: Über die Regisseurin und Schauspielerin Serpil Turhan und deren Dokumentarfilm „Köy“.