Warum Merz sich von Trump distanziert hat
Lange hat der Kanzler Kritik an Washington vermieden. Doch die Sorgen vor einem unkontrollierbaren Bürgerkrieg in Iran und einer Flüchtlingswelle haben das geändert.
Nicht nur Merz atmet auf: Plötzlich findet der US-Präsident doch keinen Gefallen mehr an einem iranischen Bürgerkrieg zwischen ethnischen Milizen. Woher der Sinneswandel?
Lange hat der Kanzler Kritik an Washington vermieden. Doch die Sorgen vor einem unkontrollierbaren Bürgerkrieg in Iran und einer Flüchtlingswelle haben das geändert.
Ständig erreichen einen neue Nachrichten auf dem Handy, was seit den amerikanischen Luftangriffen auf Iran passiert. Der Blick der Welt konzentriert sich aber nur auf einen Bruchteil der betroffenen Region.
Iran habe „alles verloren“, sagt Trump in einem Interview. Trotzdem ermutigt er die Kurden zur Offensive. Bei der Khamenei-Nachfolge will er mitentscheiden.
Von der Pariser Kommune bis nach Kurdistan: Basisdemokratie entsteht fast immer im Ausnahmezustand, meint der Historiker Christoph Wimmer. Von den Räten könne man lernen, wie Selbstverwaltung gelingt.
Kurdische Kämpfer sollen vom Irak aus nach Iran einsickern. Angeblich will die CIA sie bewaffnen. Das könnte Iran in einen Bürgerkrieg stürzen.
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Nach wochenlangen Kämpfen müssen die kurdischen Kräfte ihrer Auflösung zustimmen. Was bedeutet das für die Kurden und ihre politische Zukunft?
Bisher bewachten Kurden in Syrien islamistische Häftlinge. Nun ist das die Aufgabe von Damaskus. Paris will sicherstellen, dass die Regierung nicht nachlässig wird.
Helen Ahmad Ismail wurde von Kurden gepeinigt. Dass die syrische Regierung die Milizen besiegt hat, freut die junge Frau. Aber Gerechtigkeit für ihr Leid scheint noch weit weg.
Die syrischen Kurden waren wichtige Alliierte der USA im Kampf gegen den IS. Danach haben sie sich offenbar verkalkuliert.
In den kurdischen Orten, die Golanis Truppen in Syrien erobern, werden die IS-Terroristen aus den Gefängnissen freigelassen. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Region, sondern auch für Europa.
Gleich zwei Großdemonstrationen finden am Samstag in Frankfurt statt. Am Nachmittag ziehen kurdische und iranische Gruppierungen durch die Innenstadt.
Palästina, Syrien, Iran: Immer häufiger werden internationale Konflikte in Form von Demonstrationen in deutschen Städten ausgetragen. Eine Herausforderung für die Sicherheitsbehörden.
In mehreren deutschen Städten ist es bei Solidaritätskundgebungen für Kurden in Syrien zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein.
Protest gegen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin: Die in Syrien verfolgten Minderheiten fühlen sich von der Bundesregierung verraten.
Die kurdischen SDF und Regierungstruppen haben am Sonntag einen Waffenstillstand vereinbart. Er folgt einer Doppelstrategie aus Druck und Zugeständnissen.
Den Kurden droht der Verlust ihrer letzten Hochburg in Aleppo. Berichten zufolge werden kurdische Milizionäre mit Bussen aus der Stadt gebracht.
Nicht erst in Istanbul wurde Deniz Undav Ziel antikurdischer und antijesidischer Hetze. Tuğba Tekkal kennt diesen Rassismus. Er bedroht unsere Gesellschaft – aber Fußballfans kennen das Gegenmittel.
Die Präsidentin der Technischen Universität Berlin denunziert eine Gruppe, die über islamistische Gewalt gegen Kurden und Juden aufklären will. Es ist nicht ihre erste Entgleisung im Amt.
Aufarbeitung +++ Neue Debatte über Wahlrecht +++ Van Morrison +++ KI und Kunst +++ 75 Jahre Friedenspreis
Die Doku „Im Visier der Grauen Wölfe“ zeigt auf, wie gefährlich die türkische rechtsextreme Gruppierung ist. Hunderte Morde gehen auf ihr Konto. In Deutschland breitet sie sich ungehindert aus.
Das ist Erdoğans letzter Plan, um seine Wiederwahl zu sichern: Er kriminalisiert die Opposition und umarmt die PKK. Das Manöver, seine Macht zu sichern, durchschaut jeder.
Gelingt der Friedensprozess mit der PKK, wäre das ein großer Schritt für die Türkei. Dem Präsidenten geht es vor allem um die Wählerstimmen der Kurden. Dass er die bekommt, ist nicht gesagt.
Die Unterstützer der Ukraine beraten über wirtschaftliche und militärische Hilfen, Deutschland kürt seine gründerfreundlichsten Universitäten und eine Neuverfilmung von „Superman“ kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Am Freitag soll die Entwaffnung der PKK mit einer symbolischen Zeremonie beginnen. Der Prozess wird durch den Tod von zwölf türkischen Soldaten überschattet.
Der Irak wird jetzt oft als Negativbeispiel für Militärinterventionen herangezogen. Warum es dort aber schieflief, wird nicht weiter besprochen. Man sollte darüber reden.
Die Selbstauflösung der PKK bedeutet noch längst keinen Frieden. Sie ist nur der Beginn eines Prozesses mit ungewissem Ausgang. Das zeigen die Geschichten von zwei Frauen.
In der Türkei lässt Präsident Erdoğan keinen Zweifel daran, wie lange er im Amt bleiben will: ewig. Seine Abwahl darf es einfach nicht geben. Dafür macht er der Kurdenpartei DEM ein Angebot.
Eine politisch entleerte Gesellschaft, die brutale Gewalt hervorbringt: Auf dem Weg in eine moderne Demokratie fehlt Syrien ein Konzept der Säkularität.
Die PKK hat ihre Auflösung bekannt gegeben. Ein eigenes Land haben die Kurden bis heute nicht und ihre Kultur und Sprache wird weiterhin unterdrückt. Wie geht es jetzt weiter?
Der türkische Präsident stellt einen Plan zum Südosten der Türkei vor. Der gilt als Armenhaus des Landes – und soll nun vom Friedensprozess mit der PKK profitieren.
Die deutsche Politik scheint nicht zu wissen, wie das Regime von Erdoğan tickt. Mit dem möglichen Stop der Eurofighter-Lieferung bringt sie die Opposition in große Gefahr.
Das Neujahrsfest „Newroz“ hat für viele Kurden nach dem Aufruf von Abdullah Öcalan zur Auflösung der PKK eine besondere Bedeutung. Doch nicht alle Besucher auf dem Fest in Frankfurt geben sich hoffnungsvoll.
Mit der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoğlu glaubt Erdoğan, die Opposition ausgeschaltet zu haben. Dem ist nicht so. Der Protest ist groß wie nie.
Durch die vorläufige neue Verfassung in Syrien sehen sich Kritiker der islamistischen Machthaber bestätigt. Sie sprechen von einer Art „Präsidialmonarchie“ und sehen die Rechte von Minderheiten gefährdet.
Die neuen islamistischen Machthaber in Damaskus schließen einen Deal mit der kurdischen Autonomieregierung im Nordosten. Gelöst ist der Konflikt damit allerdings noch nicht.