Bagdad erzürnt über türkische Offensive gegen die PKK
Die Türkei hat ihre Operation im Nordirak gegen die PKK zwar mit den irakischen Kurden abgestimmt. Aus Bagdad kommt jedoch heftige Kritik an dem Vorgehen.
Die Türkei hat ihre Operation im Nordirak gegen die PKK zwar mit den irakischen Kurden abgestimmt. Aus Bagdad kommt jedoch heftige Kritik an dem Vorgehen.
Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans sei nicht Feind, sondern Freund Deutschlands, sagt Abdullah Ö. vor dem Oberlandesgericht. Dort muss er sich verantworten, weil er sich als hauptamtlicher Kader für die als terroristische Vereinigung eingestufte PKK in Deutschland betätigt haben soll.
Im Jahr 2014 bekundete der Schriftsteller Yavuz Ekinci auf Twitter seine Solidarität mit Kurden. Das war unproblematisch, denn die Türkei befand sich in einem Versöhnungsprozess mit den Kurden. Jetzt ist er wegen der damaligen Äußerungen verurteilt worden.
Rund 15.000 Menschen haben auf dem Rebstockgelände in Frankfurt das kurdische Neujahrsfest Newroz gefeiert. Es war die zentrale Feierlichkeit in Deutschland.
Im irakischen Kurdengebiet sind durch Überschwemmungen mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Ausländer von den Philippinen und aus der Türkei. Irak leidet seit Jahren unter Extremwetter-Ereignissen.
Die Prager Analysefirma Semantic Visions zeigt, welche Rolle Facebook in der Flüchtlingskrise an Polens Grenze spielt. Schlepper werben hier offen für ihr Geschäft.
Der Minsker Machthaber will einen Teil der Migranten im Land loswerden. Der andere soll bleiben und dient Alexandr Lukaschenko als Faustpfand. Ihnen verspricht er, dass Deutschland sie aufnimmt.
In der Türkei wurde die kurdische Kultur seit der Staatsgründung mit Gewalt unterdrückt. Die Folgen sind bis heute zu spüren – auch in Deutschland.
60 Prozent der Syrer haben zu wenig zu essen. Nun droht sich die Hungerkrise im bürgerkriegsgezeichneten Land durch eine monatelange Dürre weiter zuzuspitzen.
Zwar liegt „ungeklärt“ mit 4535 Fällen auf Platz vier der Herkunftsländer bei Asylanträgen. Doch in den meisten Fällen betrifft das Kurden oder Palästinenser und stellt für die Behörden kein Problem dar.
Das türkische Militär greift abermals kurdische Stellungen im Nordirak an. Präsident Erdogan spricht davon, die „Terrorbedrohung“ an der türkischen Südgrenze müsse vollständig beendet werden.
Die Oppositionspartei HDP ist der Regierung Erdogan schon lange ein Dorn im Auge. Nun will der Generalstaatsanwalt gegen sie vorgehen. Ein Verbot könnte der Auftakt für vorgezogene Neuwahlen sein.
Nach der Verschleppung mehrerer Türken durch die PKK war Ankara lange untätig. Nun heizt eine gescheiterte Aktion zu ihrer Befreiung die Spannungen an. Das führt zu Verstimmungen im Verhältnis mit den Vereinigten Staaten.
Vertreter der PKK, der „Arbeiterpartei Kurdistans“, werden in Deutschland immer wieder zu Haftstrafen verurteilt. Warum der Niedergang der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei bislang nichts an der Bewertung der Organisation hierzulande ändert.
Nach dem Verbot in Frankreich wollen auch die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien die „Grauen Wölfe“ verbieten. Sie sollen die zahlenmäßig größte rechtsextreme Gruppe in Deutschland sein.
In der Türkei wurde in den letzten Tagen über zwei Hubschrauber-Geschichten gesprochen: In der einen geht es um einen der schlimmsten Fälle von Folter seit langem – in der anderen um die Gefälligkeit eines Generalstaatsanwalts.
Ronya Othmann, bekannt durch scharfsinnige politische Kolumnen, hat ihren ersten Roman geschrieben: „Die Sommer“ erzählt eindrucksvoll von einer Annäherung an die eigene jesidische Familiengeschichte.
Präsident Erdogan geht gleich doppelt gegen die Kurden vor: Im Irak hat er eine Militäroffensive gegen die PKK begonnen. Innenpolitisch erhöht er den Druck auf die prokurdische HDP – und auf die übrige Opposition.
Immer mehr Menschen fliehen aus Furcht vor Folter aus der Türkei nach Hessen – ihre Chancen auf Asyl sind gering. Firat Vural ist einer von ihnen und hat sich früher selbst für Flüchtlinge eingesetzt.
Zerrissene Familien und schlechte Versorgung: Nach der türkischen Invasion herrscht in Nordsyrien Angst und Schrecken. Der Hass auf die Türkei ist groß, vor Russland haben die Menschen jedoch Respekt.
Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan ist zum Opfer von Hetze geworden – wegen Äußerungen in einem Interview, die sie nie von sich gab. Im Interview spricht sie über Hassbotschaften, Todesdrohungen und den Zustand der Türkei.
Trotz diplomatischer Reibereien dürfte Donald Trump den türkischen Präsidenten Erdogan in Washington herzlich empfangen. Aber bei dem Besuch könnte es auch um Menschenrechtsverletzungen gegen Kurden gehen, für die die Amerikaner Videobeweise haben sollen.
Der Präsident wollte eigentlich raus aus Syrien. Damit überließ er kurdische Verbündete den einmarschierenden türkischen Truppen. Dann aber ging es um Geld – und er machte kehrt.
Nach Aussagen von Assad will Syrien auch den von Kurden kontrollierten Nordosten des Landes wieder unter Staatsgewalt bringen. In einem am Interview des syrischen Staatsfernsehens lobte er das Abkommen Russlands und der Türkei zum Abzug der Kurden aus diesem Gebiet.
Syriens Machthaber Assad trumpft auf: Die Kurdengebiete im Nordosten gehörten unter seine Kontrolle. Und sollte die Türkei das Feld nicht wieder räumen, könne es Krieg geben.
Der türkische Außenminister bezeichnet den Vorschlag Kramp-Karrenbauers für eine Sicherheitszone in Nordsyrien als unrealistisch – und Heiko Maas springt ihm bei. Bei dem Vorstoß handele es sich um eine „theoretische Debatte“.
Die Verteidigungsministerin hatte eine Idee, sie weihte nur wenige ein. Den Außenminister und die SPD überrumpelte sie. Die Schlagzeilen gehörten ihr, doch zuständig für Sicherheitspolitik ist ein anderer.
Amerika will nun doch mit mehr Soldaten in Nordsyrien präsent sein als bislang bekannt. Moskau beklagt die unterschiedlichen Signale Washingtons – und Erdogan geht wegen Präsidentenbeleidigung gegen eine französische Zeitschrift vor.
Der Konflikt in Nordsyrien führt zu Spannungen zwischen Türken und Kurden – auch in Frankfurt. Die Stimmung ist emotional aufgeladen.
Die Türkei hat nach Angaben von Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet. Daraufhin erklärt der amerikanische Präsident, die Vereinigten Staaten würden die Sanktionen gegen das Land ruhen lassen.
Wieder gehen eine türkische und eine kurdische Gruppe in Herne aufeinander los. An der gleichen Stelle wie schon eine Woche zuvor. Die Polizei beendet die Situation unter anderem mit Pfefferspray.
Bei seinem Besuch in Sotschi am Dienstag will Erdogan mit Putin über die angestrebte Sicherheitszone in Syrien sprechen. Drei Dinge sind der Türkei dabei am wichtigsten.
Kurden und Amerikaner weichen dem Vormarsch der türkischen Armee. Außenminister Maas nennt den Angriff Ankaras völkerrechtswidrig.
Der Feldzug der Türkei gegen die Kurden stellt die Welt vor vollendete Tatsachen. Das außenpolitische Establishment des Westens ist entsetzt. Was sind die Folgen? Was wäre zu tun, und durch wen?
Der Krieg in Nordsyrien führt auch in Deutschland zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Migranten. Das könnte erst der Anfang sein.
In mehreren deutschen Städten haben am Wochenende Tausende Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Während in Köln die befürchtete Eskalation ausblieb, kam es in Stuttgart zu Auseinandersetzungen.