Ein Toter bei Angriff auf saudischen Flughafen
Houthi-Rebellen aus dem Jemen haben einen Flughafen im Süden von Saudi-Arabien mit einem Sprengkörper beschossen. Ein Mensch ist gestorben. Es ist nicht der erste Angriff.
Houthi-Rebellen aus dem Jemen haben einen Flughafen im Süden von Saudi-Arabien mit einem Sprengkörper beschossen. Ein Mensch ist gestorben. Es ist nicht der erste Angriff.
Trotz eines vereinbarten teilweisen Exportstopps hat die Bundesregierung in ihrem ersten Jahr Rüstugsexporte im Wert von rund 400 Millionen Euro an die Jemen-Kriegsallianz genehmigt. Sie wird von Saudi-Arabien geführt.
Für viele gibt es keinen anderen Ausweg: Ihre Väter sind arbeitslos oder im Krieg gefallen. Deswegen müssen viele Kinder im Jemen auf dem Friedhof arbeiten oder Wasser verkaufen. Manche trifft es sogar noch härter.
Im Streit um die Verantwortung Deutschlands für amerikanische Drohnenangriffe im Jemen haben Kläger einen Teilerfolg erzielt. Künftig soll Berlin prüfen, ob Amerika bei seinen von Ramstein aus gesteuerten Einsätzen das Völkerrecht wahrt.
Die amerikanische Regierung soll ihre Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg aufgeben, verlangen die Senatoren. Das Repräsentantenhaus dürfte sich der Forderung anschließen.
Die junge Associated Press-Fotografin Nariman El-Mofty hält in ihrer Serie „Postcards from Yemen“ beiläufig wirkende Momente aus einem konfliktbehafteten Land fest. Fotos zwischen Alltag, Krieg und Poesie.
Amerikas Präsident steht fest an der Seite Saudi-Arabiens – trotz Kritik aus den Reihen seiner Republikaner. Doch der Widerstand gegen Trumps Unterstützung für die Saudis im Krieg im Jemen wächst.
Im Jemen hungern Millionen Menschen. Die Vereinten Nationen wollen deshalb Getreide aus der Hafenstadt Hudaida beschaffen. Doch Houthi-Rebellen kontrollieren das Gebiet.
Schon im Dezember hatte es Gespräche zwischen den verfeindeten Parteien gegeben – jetzt wollen Regierung und Rebellen im Jemen erneut verhandeln.
Vor kurzem haben Vereinbarungen zwischen den Kriegsparteien Hoffnungen auf Frieden geweckt. Nun gibt es neue Kämpfe, bei denen auch ranghohe Vertreter der Regierungstruppen verletzt werden.
Das amerikanische Militär tötet den Drahtzieher des Anschlags auf die „USS Cole“. Präsident Trump will damit die Hardliner beruhigen.
17 Besatzungsmitglieder waren im Jahr 2000 bei dem Anschlag gegen die „USS Cole“ ums Leben gekommen. Nun hat das amerikanische Militär laut Donald Trump „Gerechtigkeit geübt“ – und den Drahtzieher offenbar im Jemen getötet.
Mit „Habib Galbi“ erreichte 2015 erstmals ein vollständig arabischsprachiger Song die Nummer eins der israelischen Charts. Gleichzeitig wurde der Song der israelischen Frauenband A-WA auch in arabischsprachigen Ländern ein Hit.
Die Groko bleibt bei ihrer umstrittenen Linie, Waffenlieferungen an autoritär agierende Regierungen zu genehmigen, wenn sie als regionale Partner gelten.
Die Hafenstadt Hudaida ist für die Lieferung von Hilfsgütern in den Jemen besonders wichtig. Ihre Übergabe ist Teil des UN-Friedensplans.
2018 gingen weniger Waffen aus Deutschland in die Welt. Das lag nicht nur am Exportstopp nach Saudi-Arabien. Der trat erst spät in Kraft – obwohl das Land im Jemen Krieg führt.
Der Leiter des UN-Teams zur Überwachung des Waffenstillstands in der jemenitischen Hafenstadt Hodeida ist im Jemen eingetroffen. Die UN-Beobachter sollen unter anderem den Betrieb des Hafens sicherstellen und den geplanten Abzug der Rebellen aus der Stadt überwachen.
Geert Cappelaere, Regionaldirektor des UN-Kinderhilfswerks Unicef für den Nahen Osten, im Gespräch über die humanitären Zustände im Jemen und den Unterschied zum Krieg in Syrien.
Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben zugenommen. Einem Bericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ zufolge wurden in diesem Jahr 80 Journalisten getötet – 346 sitzen in Haft.
Die Entscheidung des Senats, amerikanische Hilfen für den Jemen-Krieg einzustellen, beruhe auf „gehaltlosen Behauptungen“, meint das saudische Außenministerium. Derweil prüft Kanada einen Ausstieg aus dem Rüstungsgeschäft mit den Saudis.
Die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland bringen weitere Fortschritte. Nun könnte die Versorgung der Bevölkerung verbessert werden.
Friedensnobelpreis für das Welternährungsprogramm: Darüber freut sich heute David Beasley. Der Trump-Unterstützer übernahm vor gut drei Jahren die Leitung der UN-Organisation. Im Dezember 2018 haben wir ihn vorgestellt – als Glücksfall.
Seit Donnerstag laufen die Jemen-Friedensgespräche unter Vermittlung der Vereinten Nationen. Die offizielle Regierung des Landes deutet in einem wichtigen Punkt Entgegenkommen an.
Am Donnerstag beginnen in Schweden die Gespräche der jemenitischen Kriegsparteien. Es ist ein Erfolg, dass sie überhaupt stattfinden – doch die Positionen sind weit auseinander.
Im Jemen herrscht nach Einschätzung der UNO die weltweit größte humanitäre Katastrophe. Zehntausende Kinder sind dort seit 2015 an Hunger und Krankheit gestorben. Seit Jahren tobt in dem Land ein blutiger Bürgerkrieg. Steht der nun endlich vor dem Ende?
Seit vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, laut UN die schwerste humanitäre Krise der Welt mit knapp 30.000 Toten. Nun wollen die Konfliktparteien sich bei neuen Friedensgesprächen annähern. Ist das der Durchbruch?
50 Rebellen werden am Montag aus dem Bürgerkriegsland ausgeflogen. Das sagte Saudi-Arabien vor Friedensgesprächen in Schweden zu. Die medizinische Versorgung war bislang einer der große Streitpunkte.
Nach der Ermordung Khashoggis wächst die Kritik an Trumps Unterstützung für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg. Unterdessen macht Washington weiter milliardenschwere Waffengeschäfte mit Riad.
Die vom Iran unterstützten Rebellen haben angekündigt, keine Raketen mehr abzufeuern und sind bereit für einen umfassenden Waffenstillstand. Friedensgespräche sind nun deutlich wahrscheinlicher.
Nach dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi steigerte sich die Kritik an der amerikanischen Unterstützung Riads. Nun beenden die Vereinigten Staaten die Luftbetankung saudi-arabischer Flugzeuge im Jemen.
Seit 2014 herrscht im Jemen zwischen schiitischen Rebellengruppen und sunnitischen Regierungstruppen. Der Kampf um die strategisch wichtige Hafenstadt Hodeida fordert immer mehr Tote.
Fast drei Viertel des Landes bestehen aus Wüste, traditionell importiert der Jemen 90 Prozent seiner Lebensmittel. Für die Ernährung von Kindern so wichtige Vitaminträger wie Gemüse oder Früchte können sich die Mütter nicht mehr leisten.
Seit Jahren wird der Jemen mit Waffen aus Amerika, England, Frankreich oder Deutschland verheert. Jetzt wünschen die Vereinigten Staaten ein Ende des Kriegs. Die Gelegenheit ist günstig – der Grund eigennützig.
Schon lange verzweifeln die Vereinten Nationen am verheerenden Krieg im Jemen. Nun dringen auch die Vereinigten Staaten auf Friedensgespräche. Vor dem Ende steht der Konflikt aber noch lange nicht.
Der Krieg im Jemen wird von den Vereinten Nationen als die aktuell größte humanitäre Katastrophe bezeichnet. Washington erhöht jetzt den Druck für Friedensgespräche – vor allem auf ihren Partner Saudi-Arabien.
Die deutsche Bundesregierung erwägt zurzeit die Lieferung von Patrouillenbooten nach Saudi-Arabien zu stoppen. Denn das Königreich spielt eine zentrale Rolle im Jemen-Krieg. Eine mögliche Lieferung könnte sogar das Völkerrecht verletzten.