Kämpfe an israelischer Grenze
Die Stadt ist die letzte wichtige Bastion von Baschar al Assad im Süden Syriens: Rebellen sind in Baath City eingedrungen. Das Gebiet nahe den Golan-Höhen ist stark umkämpft.
Die Stadt ist die letzte wichtige Bastion von Baschar al Assad im Süden Syriens: Rebellen sind in Baath City eingedrungen. Das Gebiet nahe den Golan-Höhen ist stark umkämpft.
Nach mehreren Anschlägen in Jerusalem fürchten sich immer mehr Israelis im Alltag. Mütter bringen ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten, Bürgerwehren werden gebildet und der Ruf nach mehr Sicherheitskräften wird laut.
Israel steckt nach Anschlägen in einem Dilemma: Jede staatliche Maßnahme droht dem Terror in die Hände zu spielen. Es klingt paradox, aber Israel behauptet sich im Nahen Osten ja gerade, weil es sich Regeln unterwirft.
Der UN-Sicherheitsrat ist sich einig: Der Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem ist ein „verabscheuungswürdiger Terrorangriff“. Kritik gibt es aber auch an der israelischen Regierung.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu galt lange als „Mister Security“. Doch nun gerät er in Bedrängnis. Trotz aller Härte gelingt es ihm nicht, die Eskalation der Gewalt zu stoppen.
Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu erhöhter Vorsicht in Jerusalem und im Westjordanland. Nach dem Anschlag auf eine Synagoge habe sich dort die bereits angespannte Sicherheitslage noch einmal verschlechtert.
Israelische Sicherheitskräfte haben mit den angekündigten Vergeltungsmaßnahmen für den Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem begonnen. Jetzt wurde das Haus eines Attentäters abgerissen; weitere sollen folgen.
In Jerusalem dreht sich die Gewaltspirale weiter. Die israelischen Sicherheitsbehörden müssen sich auf einen Feind einstellen, den sie nur schwer einschätzen und stoppen können: Palästinensische Einzeltäter.
Der Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem zeigt die wachsende religiöse Dimension des Konflikts. Amerikaner und Europäer können wenig tun.
Dem Massaker während des Morgengebets in einer Synagoge in Jerusalem sind drei amerikanische Staatsbürger und ein Brite zum Opfer gefallen. Die Polizei erschoss die beiden palästinensischen Attentäter. Die israelische Regierung kündigt eine Reaktion „mit harter Hand“ an.
Im Norden Jerusalems wird ein 32 Jahre alter Busfahrer erhängt in seinem Fahrzeug gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, die Familie des Palästinensers von Mord.
Gregor Gysi, der im Bundestag von zwei Israel-Kritiker bedrängt wurde, appelliert an Partei und Fraktion, „ideologische Differenzen nicht anhand dieses Vorfalls auszutragen“. Sarah Wagenknecht warnt davor, „weiter nachzutreten“.
Außenminister Steinmeier hat, trotz israelischer Ankündigungen zum abermaligen Siedlungsbau, Israelis und Palästinenser zu Verhandlungen aufgfordert. Die EU prüft derweil wohl Sanktionen gegen Israel.
Seit immer mehr rechte und religiöse Israelis auf den Jerusalemer Tempelberg pilgern, kehrt dort keine Ruhe mehr ein. Jeder Zentimeter, jede Sekunde ist umkämpft.
Eine UN-Expertengruppe, die mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht während des letzten Gaza-Kriegs untersuchen soll, darf nicht nach Israel einreisen. Die Kommission habe ihr Urteil sowieso schon gefällt, hieß es in Israel.
Israel stürze den Nahen Osten in einen zerstörerischen Religionskrieg, klagt Palästinenserpräsident Abbas. Der Konter folgt prompt: Abbas erziehe sein Volk zum Terrorismus, schimpft Israels Ministerpräsident Netanjahu.
Krisenstimmung in Israel und den Palästinensergebieten: Wie vor dem Gaza-Krieg im Sommer drohen einzelne Todesfälle und Anschläge eine Gewaltspirale in Gang zu setzen. Sie überschatten den zehnten Todestag Jassir Arafats.
Die palästinensische Gewalt geht weiter: Nachdem ein Soldat in Tel Aviv niedergestochen und schwer verletzt wurde, starb eine Jugendliche bei einem Messerangriff im Westjordanland.
Angeblich aus Angst vor Anschlägen sagt die Hamas die große Gedenkfeier zum zehnten Todestag von Jassir Arafat ab. Flammt der Kieg mit der Fatah wieder auf?
Die israelische Polizei hat am Samstagmorgen einen arabischen Israeli erschossen. Das verschärft nun die ohnehin schon erheblichen Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern.
Nach mehreren Anschlägen in Jerusalem wächst die Sorge vor einer dritten Intifada. Hamas-Sprecher gießen Öl ins Feuer. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu versucht abzuwiegeln: Israel wolle am Status des Tempelbergs nicht rütteln.
Wieder hat ein Autofahrer in Jerusalem einen Anschlag verübt. Ein Passant und der Täter wurden getötet. Die Hamas spricht von einer „Heldentat“. Ministerpräsident Netanjahu macht Palästinenserführer Abbas mitverantwortlich.
Sein Aufruf an die Israelis, wegen günstigerer Lebensmittel nach Deutschland auszuwandern, hatte in Israel einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nun zieht Naor Narkis selbst zurück in seine Heimat.
Die Beziehung zwischen Barack Obama und Benjamin Netanjahu ist zerrüttet. Die Antipathie tritt offen zutage. Jetzt wächst die Sorge, dass die Amerikaner Israel für seine offensive Siedlungspolitik zahlen lassen.
Nach dem Attentat auf einen Rabbiner wurde der Tempelberg in Jerusalem erstmals seit 1967 abgeriegelt. Inzwischen ist er wieder offen. Aber die Stadt erschüttern Proteste.
Der rechte jüdische Aktivist Yehuda Glick ist in Jerusalem niedergeschossen worden. Der Bürgermeister spricht von einem terroristischen Akt, die Polizei fürchtet Zusammenstöße zwischen Juden und Muslimen. Der Attentäter ist mittlerweile selbst tot.
Der ägyptische Präsident Sisi hat nach schweren Anschlägen auf die Streitkräfte des Landes den Ausnahmezustand auf der Sinai-Halbinsel ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt. Auch der Grenzübergang zum Gazastreifen wurde geschlossen.
Gaza im Fadenkreuz: Schon kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird die Stadt von italienischen Kriegsschiffen beschossen. Viele der Bewohner fliehen, der Rest wird zwangsevakuiert.
In Jerusalem ist ein Baby getötet worden, als ein Palästinenser mit seinem Auto in eine Haltestelle fuhr. Der israelische Verteidigungsminister erhebt nun Vorwürfe gegen die Palästinenserbehörde: Sie befördere eine Kultur des „Dschiahad gegen Juden“.
Norbert Schwake ist Arzt und stammt aus Emmerich. Seit vierzig Jahren lebt er in Israel und ist längst Israeli geworden. In Nazareth kümmert er sich um den einzigen deutschen Soldatenfriedhof im Heiligen Land.
Der Nahe Osten kommt ihm als Schauplatz gerade recht. Und ein großer Konzertsaal als Auftrittsort auch: In der Alten Oper Frankfurt stellt Frank Schätzing seinen Bestseller „Breaking News“ vor.
Mit überwältigender Mehrheit hat sich das britische Unterhaus für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates ausgesprochen. Für die Regierung in London ist es allerdings nicht bindend.
EU und Amerika versprechen für den Wiederaufbau des Gazastreifens mehr als 600 Millionen Euro. Insgesamt wurden Hilfszusagen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro gemacht, Palästinenserpräsident Abbas hatte zunächst drei Milliarden Euro gefordert.
An diesem Wochenende soll in Kairo über den Wiederaufbau in Gaza beraten werden. Das wird schwierig: Die seelischen Wunden der Menschen sind schlimmer als die Kriegsschäden.
Bei der Geberkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens will die internationale Gemeinschaft verhindern, dass die Gelder der Hamas in die Hände fallen. UN-Schätzungen zufolge belaufen sich die Gesamtschäden auf bis zu sieben Milliarden Dollar.
In den kommenden drei Jahren will Israel Minderheitsanteile von bis zu 49 Prozent an zahlreichen staatlichen Unternehmen verkaufen. Darunter Anteile von Post, Eisenbahn und Wasserversorgern.