Wie Merz zur neuen Merkel wird
Noch letzten Sommer sprach der Kanzler salopp von „Drecksarbeit“, jetzt vermeidet er zugespitzte Worte zum Irankrieg und betreibt rhetorischen Eskapismus. Die Ohnmacht der Bundesregierung ist offenkundig.
Noch letzten Sommer sprach der Kanzler salopp von „Drecksarbeit“, jetzt vermeidet er zugespitzte Worte zum Irankrieg und betreibt rhetorischen Eskapismus. Die Ohnmacht der Bundesregierung ist offenkundig.
Die Hatz auf Rainer W., der auf Youtube als „Drachenlord“ Videos produzierte, hat im deutschsprachigen Netz unselige Tradition. Die Trolle können nicht von ihm lassen, das zeigt sich auch jetzt im Irankrieg wieder.
Der Bestand an amerikanischen Abfangraketen ist durch frühere Konflikte dezimiert. Das gilt auch für Washingtons Marschflugkörper.
Im deutschen Fernsehen zeigt sich, was in unserer Debatte über Kriege und Krisen fehlt. Die Deutschen berufen sich aufs Völkerrecht und heben den Zeigefinger. Und dann?
Bange Tage für Urlauber, Reiseunternehmen und Airlines: Doch nun stehen die ersten Sonderflüge aus der Golfregion bevor. Für die Reisebranche bleibt die Frage, ob auf ein starkes Frühbuchergeschäft ein Dämpfer für den Sommer folgt.
Comedian Shahak Shapira sitzt in Tel Aviv fest, seit der Irankrieg ausgebrochen ist. Ein Interview über den Hass, den er im Internet abbekommt, während er in einem Bunker Schutz vor den Luftangriffen sucht.
Die Ölpreise sind als Reaktion auf den eskalierenden Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA auf den höchsten Stand seit Monaten gestiegen. Autofahrer können mit weiter steigenden Treibstoffpreisen rechnen.
Israel reagiert auf Angriffe der Hizbullah mit einem massiven Gegenschlag und kündigt eine lange Offensive an. Auch in Libanon selbst nimmt der Druck auf die irantreue Miliz zu.
Die Vereinigten Staaten und Israel haben Iran angegriffen und den Obersten Führer Ali Khamenei getötet. Iran reagiert mit Gegenangriffen. Außerdem: Der BGH verhandelt über Klimaklagen. Und Macron hält eine nukleare Grundsatzrede. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel und die USA haben Irans Obersten Führer und viele ranghohe Militärangehörige getötet. Warum war der Angriff so schlagkräftig? Ein Überblick in Grafiken und Bildern.
Wird Merz Trump für die Bombardierung Irans loben? Er wird ihn kaum kritisieren. Die machtlosen Europäer sind auf das Wohlwollen Washingtons angewiesen.
Iran reagiert auf den amerikanisch-israelischen Angriff mit Gegenschlägen. Die treffen neben Israel auch arabische Länder. Teheran beklagt derweil Hunderte zivile Opfer.
Die Bundesregierung zeigt Verständnis für die Angriffe auf Iran, vermeidet aber offene Unterstützung. Unterschiedliche Akzente setzen gerade die Außenpolitiker aus Union und SPD.
Flugausfälle, festsitzende Urlauber, Feuer an Hotels und Reisewarnungen: Im Nahen Osten zwingen iranische Gegenschläge Urlaubsanbieter und Airlines in den Krisenmodus. An den Flughäfen in Doha und Dubai geht nichts mehr.
Die meisten Israelis nehmen die iranischen Raketenangriffe routiniert auf. Erfolgsmeldungen dominieren den ersten Kriegstag. Kann Netanjahu davon profitieren?
„Ärzte ohne Grenzen“ darf ab Sonntag nicht mehr in palästinensischen Gebieten arbeiten. Auch andere NGOs sind vom Arbeitsverbot Israels betroffen und sprechen von einer Kampagne.
Die USA und Israel haben am Samstag Ziele in Iran angegriffen, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Was sagt die internationale Gemeinschaft dazu?
Der Angriff auf Iran dominiert die Nachrichtenlage. Mit dem Nahost-Experten Daniel Gerlach sprechen wir über die Lage vor Ort, die Ziele des Angriffs und welche nächsten Schritte wahrscheinlich sind.
Die USA und Israel nehmen offenbar das iranische Raketenprogramm, Kommandozentralen und die Flugabwehr ins Visier. Trump will auch Teherans Marine „vernichten“.
Iran dürfe keine Atombombe in die Hand bekommen, sagt Trump. Doch auch nach dem Zwölftagekrieg dürfte das Land seine Fähigkeit, Nuklearwaffen zu bauen, nicht gänzlich verloren haben.
Die USA und Israel haben Iran angegriffen, Teheran schlägt zurück. Alle Seiten stellen sich auf eine längere Konfrontation ein.
Der Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA erreicht eine neue Eskalationsstufe. Während Staaten über Sicherheit beraten, bleibt die Lage für die Zivilbevölkerung höchst gefährlich.
Israel und die USA haben am Morgen Luftangriffe gegen den Iran gestartet. In Teheran und anderen Städten waren Explosionen zu hören. Beide Seiten melden militärische Gegenreaktionen.
Wegen eines möglichen US-Angriffs auf Iran ruft das Auswärtige Amt zu Sicherheitsmaßnahmen auf. Deutsche in Israel und Libanon sollen sich Vorräte anschaffen.
Nach Rücktrittsforderungen behauptet die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas jetzt, sie habe alles nicht so gemeint. Aber was sie verbreitet, ist das älteste antijüdische Klischee überhaupt.
Regisseure und Schauspielerinnen fordern von ihresgleichen politische Bekenntnisse zum Gaza-Konflikt. Damit zerstören sie die freie Rede über Film, Kunst und Politik.
Italien feiert Medaillenrekorde bei den Winterspielen. Doch Buhrufe gegen Israels Athleten und ein TV-Skandal werfen dunkle Schatten.
Abdallah Alkhatib nutzte die internationale Aufmerksamkeit der Berlinale, um auf die Situation in Gaza aufmerksam zu machen. Seine Vorwürfe sorgten für politische Kontroversen – und für Applaus von Unterstützern im Saal.
Israel bereitet sich auf einen amerikanischen Angriff auf Iran vor – und verschärft die Gangart gegenüber der Hizbullah in Libanon.
Der jüdische Feiertag Purim steht bevor. In der Frankfurter Gemeinde wird deshalb ein rauschendes Fest gefeiert, bei dem die israelische Teenie-Klamotte „Eis am Stiel“ im Mittelpunkt steht.
Und verlässt aus Protest die Preisverleihung der Berlinale. Es ist der vorläufige Schlusspunkt einer deprimierend vorhersehbaren Abfolge von Eklats während des Filmfestivals.
Mike Huckabee sagt, Israel habe ein biblisches Recht auf weite Teile des Nahen Ostens. Arabische und muslimische Staaten weisen seine „hetzerischen“ Aussagen scharf zurück.
Die Berlinale steht unter Druck, sich zum Nahostkonflikt zu äußern. Zwei Filme im Festivalprogramm haben dazu einen eigenen Standpunkt. Eine Spurensuche in der Nebenreihe „Perspectives“.
Omer Bartov hat bei Pierre Vidal-Naquet nachgeschlagen, Dirk Moses bei Theodor W. Adorno: Die „Berlin Review“ publiziert zwei Versuche von Historikern, Lehren aus dem Gazakrieg auf Begriffe zu bringen.
Sein Volk will ihn stürzen, die USA sein militärisches Ende, wenn er trotz Ultimatum nicht spurt. Irans Machthaber Khamenei ist so mysteriös wie kaum ein anderer Staatschef: Wer ist der Mann, der seit über 35 Jahren in Teheran regiert? Und was kommt nach ihm?
In Madrid mussten drei israelische Touristinnen das Reina Sofía-Museum verlassen. Sie hatten eine israelische Flagge dabei. Palästinensische Flaggen sind in dem Museum dagegen kein Problem.