Apple setzt auf München
Der US-Konzern wird eine weitere Milliarde Euro in sein europäisches Zentrum für Chipdesign stecken.
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Es gab Reden von Markus Söder in Passau, in denen er nach allen Seiten austeilte. Diesmal lässt er keinerlei Zweifel, gegen wen es geht. Das Publikum dankt es ihm.
Der ehemalige Bundesverkehrsminister will nicht nochmal zur Wahl zum CSU-Bezirksvorsitz in Niederbayern antreten. Sein Nachfolger soll Freie-Wähler-Chef Aiwanger im Landtagswahljahr den Wind aus den Segeln nehmen.
Der Vorsitzende der Freien Wähler eckt mit seinen zugespitzten Positionen oft an – und baut sich so im Netz eine zweifelhafte Fangemeinde auf. Warum tut er das?
CSU und Freie Wähler können sich Hoffnung darauf machen, ihre Koalition nach der Landtagswahl im Oktober fortsetzen zu können. Im „Bayerntrend“ kommen sie zusammen auf 48 Prozent. Die Zufriedenheit mit den beiden Parteichefs ist gewachsen.
Ob im Flugzeug, auf dem Petersplatz, in der Trattoria oder in der Vesper von Santa Maria dell’Anima: Zu Ehren von Papst Benedikt breitet sich in Rom überall das Bayern-Gefühl aus.
Der bayerische Wirtschaftsminister verbreitet auf Twitter Lob über sich. Angeblich kommt das von einem anderen Nutzer. Die Opposition fordert Aufklärung – im Netz gibt es Häme.
Nach zwei Jahren Volksfestpause wird kräftig ausgeteilt beim Gillamoos. Natürlich dreht sich alles um die CSU. Die Grünen beeindruckt das nicht. „Im nächsten Jahr regieren wir Bayern“, lässt Hofreiter wissen.
Beim traditionellen politischen Frühschoppen auf dem Gillamoos-Volksfest kritisieren Wüst und Söder die Ampel, Kühnert und Hofreiter loben sie. Es ist das erste Treffen dort seit Pandemiebeginn.
Schon in alltäglichen Sprachbildern kommt es zum Ausdruck – Fleisch ist ein besonderer Stoff. Für die Politik, die dem Volk „aufs Maul schaut“, gilt das umso mehr.
Ein Bauer im oberbayerischen Pähl soll ein Bußgeld zahlen, weil seine Kühe zu viele Fladen auf der Straße hinterlassen haben. Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger zeigt sich empört – und macht sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Klimaminister Habeck will kleine Wasserkraftanlagen nicht mehr fördern. Der Schaden, den sie der Natur zufügten, stünde in keinem Verhältnis zur produzierten Strommenge. Die Betreiber fühlen sich an den Pranger gestellt. Für sie geht es um ein Stück Kulturgeschichte und Familientradition.
Vor ein paar Jahren gab Markus Söder sich als Freund der Bienen und Bäume. Heute sind ihm die Bauern wieder viel näher – und er beklagt eine „Flächenstilllegungsmanie“.
Ist es besser, Corona vom bayerischen Wirtschaftsminister zu bekommen als von Martin Semmelrogge? Oder ist schon die Frage ungehörig?
Viele Hauseigentümer wollen ihre Energiekosten mit einer Solaranlage auf dem Dach senken. Doch die Hoffnung auf staatliche Zuschüsse erfüllt sich nicht überall.
Wegen des Kriegs in der Ukraine prüfe die bayerische Regierung, das AKW Gundremmingen wieder in Betrieb zu nehmen, sagt Wirtschaftsminister Aiwanger. Es wurde erst Ende vergangenen Jahres abgeschaltet.
Die Flächenkonkurrenz ist ein schwer lösbarer Zielkonflikt. Neue Pläne für Windräder müssen her, nicht nur in Bayern. Eine Sonderrolle auf Kosten der anderen Bundesländer kann der Freistaat nicht länger spielen.
Die Freien Wähler wollen bundesweit bekannter werden. Auch deswegen haben sie eine eigene Kandidatin für die Wahl zum Bundespräsidenten gekürt: die 41 Jahre alte Kommunalpolitikerin Stefanie Gebauer.
Die Kommunalpolitikerin Stefanie Gebauer soll sich in der Bundesversammlung zur Wahl stellen. Sie will mehr Bürgernähe und „echten Dialog“ fördern. Ihrer Nominierung gingen interne Querelen voraus.
Seit Jahren lahmt der Ausbau der Windkraft. Jetzt sollen sich die Flächen mehr als verdoppeln. Unser Blick in die Länder zeigt, wie schwer diese Mission wird. Aber Robert Habeck hat einen Joker.
Ja, sind die denn irre? Sogar Hubert Aiwanger lässt sich impfen. Und da soll die epidemische Lage vorbei sein?
„Ich bin mittlerweile gegen Corona geimpft und kann noch im November 2-G-Termine wahrnehmen“, sagte der Freie-Wähler-Chef. Zuvor war er auch aus seiner eigenen Partei wegen seines Widerstands gegen die Impfung unter Druck geraten.
Trotz explodierender Inzidenzwerte setzt Bayern bis auf Weiteres auf die Kraft des Arguments und der Vorbilder. Doch damit stößt es immer mehr an Grenzen.
Der Freie-Wähler-Chef hat am Sonntag noch während der Stimmabgabe zur Bundestagswahl Zahlen aus einer Nachwahlbefragung auf Twitter verbreitet. Der Bundeswahlleiter prüft den Vorfall. Die SPD-Landtagsfraktion fordert Aiwangers Entlassung.
Hubert Aiwanger ist Impfgegner und verbreitet so manches, war er besser für sich behielte. Doch er ist nicht irgendwer, sondern Bayerischer Wirtschaftsminister. Dank Markus Söder.
Die Freien Wähler sind vor allem im CSU-Stammland erfolgreich. Die Querdenker-Partei feiert in Baden-Württemberg ihren größten Erfolg. Kleinstparteien gehen gestärkt aus der Bundestagswahl hervor.
Zunächst waren die Demoskopen die einzigen Wahlsieger. Wer noch dazu gehören wird, das hängt von der Kooperationsbereitschaft der FDP und der Grünen ab. Sie bestimmen, wer Bundeskanzler wird. Armin Laschets Schwäche könnte seine Chance sein.
In Rheinland-Pfalz sitzen sie im Landtag, in Bayern sind sie sogar Teil der Regierung. Bundespolitisch aber geht es für die Freien Wähler nicht voran – zur Freude der Union.
Der Fraktionschef im Bayerischen Landtag, Kreuzer, richtet deutliche Worte an den Freie-Wähler-Chef Aiwanger. Der müsse sich überlegen, ob er stellvertretender Ministerpräsident bleiben könne.
Nach der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause hatten sie noch versucht, Einigkeit zu demonstrieren. Doch der Streit zwischen dem bayrischen Ministerpräsidenten und seinem Vize ist nicht vorbei – im Gegenteil.
Die Testpflicht ist das Eingeständnis von Bund und Ländern, dass ihre Strategie nicht aufgegangen ist. Die Impfmüdigkeit ist zu groß. Der Grund: Eigensinn und Politiker wie Hubert Aiwanger.
Die impfkritischen Aussagen des Freie-Wähler-Chefs verunsichern auch die CSU. Die Grünen fordern von Ministerpräsident Söder „eine klare Reaktion“.
Spitzenforscher Armin Falk fordert eine Impfpflicht und findet, dass der Impfstatus bei der Triage eine Rolle spielen sollte. An Politiker, die sich nicht impfen lassen, hat er eine klare Ansage.
Hahnenkrähen und Backstubenduft: Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will regionaltypische Gerüche und Geräusche gesetzlich schützen lassen. Doch was soll künftig zum „sensorischen Kulturerbe“ dazugehören?
Bayerns Ministerpräsident nennt Äußerungen seines Stellvertreters verstörend. Er müsse sich dafür entschuldigen. Aiwanger hatte vor einer „Apartheidsdiskussion“ gewarnt und fühlt sich missverstanden.
Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung sinkt. Die Bundesländer versuchen, gegenzusteuern – mit flexiblen Terminen, Radiospots und Drive-in-Impfungen.