Mut zur Hoffnung
ROM, 1. Oktober. Stufe um Stufe hat Rabbi David Brodman die Treppen des Apostolischen Palastes erklommen. Doch nun sitzt auch er, der Holocaust-Überlebende, ...
ROM, 1. Oktober. Stufe um Stufe hat Rabbi David Brodman die Treppen des Apostolischen Palastes erklommen. Doch nun sitzt auch er, der Holocaust-Überlebende, ...
Der Holocaust-Leugner Richard Williamson hat beim Oberlandesgericht Nürnberg Revision gegen seine abermalige Verurteilung wegen Volksverhetzung eingelegt.
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Otto Dov Kulka wird in diesem Jahr mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.
Irans Anerkennung des Holocaust per Twitter-Botschaft trifft in Israel auf Skepsis. Ministerpräsident Netanjahu gibt sich unbeeindruckt und warnt weiter vor Teherans Atomprogramm.
Irans neue Regierung geht einen Schritt auf ihren Erzfeind Israel zu. Außenminister Sarif hat die Existenz des Holocaust anerkannt. Der frühere Präsident Ahmadineschad hatte den Völkermord an Millionen Juden geleugnet.
Die silberne Krone ist nur aus Plastik. Aber für Schoschana Kolmer hat sie großen Wert. „Schon als die Kosmetikerin mich schminkte, fühlte ich mich wie eine ...
Angela Merkel besucht als erste Regierungschefin das ehemalige KZ Dachau. Vorher gab es Kritik, weil sie danach in einem Bierzelt auftritt. Für die Holocaust-Überlebenden jedoch zählt die Geste.
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
JERUSALEM, im August. Bis vor zwei Jahren erinnerte nur noch ein Stück Papier daran, dass es Arie Biegun je gegeben hatte.
Channah Trzebiner hat ein bewegendes und ehrliches Buch über ihre jüdische Familie und deren Schicksal im Holocaust und in der Zeit danach geschrieben. Mit „Die Enkelin“ hilft die junge Frankfurter Juristin auch zu verstehen, weshalb die Überlebenden des Massenmordes ihr Trauma in einer Weise verarbeiten, die Fremde mitunter irritiert.
Während ihr Mann Barack Obama am Mittwochmorgen politische Gespräche führte, machte sich Michelle Obama mit ihren beiden Töchtern auf den Weg zum Holocaust-Mahnmal und zum Checkpoint Charlie.
In Amerika sind die Tagebücher des Hitler-Vertrauten Alfred Rosenberg aufgetaucht. Ein Ankläger der Nürnberger Prozesse hatte sie wohl in die Heimat geschmuggelt. Die Verantwortlichen zeigten sich von der Echtheit überzeugt.
Der österreichische Rabbiner Benjamin Murmelstein galt lange Zeit als ein Verräter, der mit den Nationalsozialisten kollaboriert hatte: Zu Unrecht, sagt Claude Lanzmann. In seinem Dokumentarfilm „Der letzte der Ungerechten“, der auf dem Festival in Cannes lief, rollt er den Fall neu auf.
Ein Höhepunkt in Cannes ist Claude Lanzmanns Film über Benjamin Murmelstein. Der Film über das Leben des Holocaust-Überlebenden läuft ganz bewusst außerhalb des Wettbewerbs. Fast vierzig Jahre liegen zwischen Idee und Realisierung.
In Deutschland hat inzwischen jede wissenschaftliche Disziplin - egal ob Physik, Bevölkerungswissenschaft oder Germanistik - geklärt, welche Rolle sie im
Vergessene Dokumente: Elliot Perlman hat mit „Tonspuren“ einen Roman über die Schoa geschrieben. Der Herausforderung durch das Sujet wird der Australier nicht gerecht.
FRAGE: Herr Menasse, Sie sagen, Juden könnten kulturell wieder genauso erfolgreich sein wie vor dem Holocaust, wenn sie denn ihre Opferrolle ablegen.
h.r. DARMSTADT. „Sie erreicht ihr Ziel, weil sie die Herzen der Menschen erreicht“, hat am Donnerstagabend der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Andreas ...
„Er berührt die Körper der Begrabenen, er zählt, wühlt weiter“, heißt es in einem Gedicht über das Verhältnis der Polen zum Aufstand im Warschauer Getto 1943. Zum Jahrestag diskutiert Polen über seine Geschichte zwischen Gleichgültigkeit und heldenhafter Hilfe.
Für eine Geschichte der Judenvernichtung aus der Perspektive der Opfer kam er zu früh: Ein Buch über den jüdischen Historiker und Auschwitz-Überlebenden Joseph Wulf.
In Israel werden Tattoo-Aufkleber mit den Nummern früherer KZ-Häftlinge an Schüler verteilt. Mit der Aktion gegen das Vergessen gekämpft werden.
Zum jüdischen Holocaust-Gedenktag am Montag sollen die Stolpersteine wieder glänzen. Das hat sich jedenfalls die Initiative Stolpersteine Frankfurt zum Ziel ...
Ein Sandsturm hat am Freitag die Nahost-Reise des amerikanischen Präsidenten Barack Obama behindert. Am Morgen suchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ...
Obama hat seine Israel-Reise mit einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem beendet. Die Reaktionen von Israelis und Palästinensern auf seinen Besuch sind gespalten.
Amerikanische Historiker haben die nationalsozialistischen Lager gezählt und kommen auf 42.500. Diese Zahl trifft vermutlich zu. Falsch ist es aber zu behaupten, man könne jetzt den Holocaust besser verstehen.
Erinnerungspolitik bleibt ein politisch umkämpftes Terrain nicht nur in Staaten wie Polen und Ungarn, sondern auch in alten Demokratien wie Frankreich und der Schweiz.
Beim Abschied Jutta Ebelings als Frankfurter Bürgermeisterin hielt die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn eine bewegende Rede. Jetzt wird Ebeling Vorsitzende des Fördervereins des Fritz-Bauer-Instituts, in dem sich Simonsohn von Beginn an engagiert hat.
Bundestagspräsident Lammert hat am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus aufgerufen, die Demokratie zu verteidigen. In der Gedenkstunde des Parlaments bewegte die 90 Jahre alte Schriftstellerin Inge Deutschkron mit ihrer Schilderung von Deportation und Holocaust.
Damit nichts in Vergessenheit gerät: In Frankfurt wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Die beeindruckenden Erinnerungen von Charlotte Knobloch spiegeln zugleich auch die Entwicklungen und Anfechtungen des jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Holocaust wider.
Ein Brandenburger Bach wird zum reißenden mythologischen Strom. Spröde Kargheit prägt Günter Kunerts Gedicht „Am Styx“, doch so lang die Verse anhalten, ist der lauernde Untergang gebannt.
Abermals ist der ehemalige Pius-Bruder Richard Williamson vom Amtsgericht Regensburg als Holocaust-Leugner zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Auch diesmal wollen die Verteidiger des 72 Jahre alten Geistlichen das Urteil anfechten.
In einem Café treffen sich alte Menschen, erzählen Witze, hören Musik, streiten sich. Sie reden über Bienenstich und Birkenau. Es ist wie ein exklusiver Klub, nur hat niemand die Mitgliedschaft gewollt.
Die Generation der Zeitzeugen stirbt. Mit ihrem Verschwinden, das ist jetzt schon klar, wird sich die Erinnerungskultur verändern.
Marcel Reich-Ranicki erhält für seine Rede im Deutschen Bundestag, die er am 27. Januar dieses Jahres anlässlich des Holocaust-Gedenktages hielt, die ...
Zum Holocaust-Gedenktag sprach Marcel Reich-Ranicki am 27. Januar vor dem Deutschen Bundestag. Jetzt wird seine eindringliche Ansprache als „Rede des Jahres“ ausgezeichnet.