Schuldlose Völker gibt es nun doch
Aufgestaute Wut über die Wiederkehr des Antisemitismus: Ein neuer Band versammelt György Konráds parteiische Essays zum Judentum.
Aufgestaute Wut über die Wiederkehr des Antisemitismus: Ein neuer Band versammelt György Konráds parteiische Essays zum Judentum.
Saul Friedländer, der wie kaum ein anderer den Holocaust aufgearbeitet hat, blickt zum Achtzigsten auf sein Leben zurück.
Erinnerung als Prozess und soziale Praxis: Der Berliner Historiker Arnd Bauerkämper vermisst den Gedächtnisraum Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.
Sie eint die Erinnerung an grausame Tage in der Nazi-Zeit. Im „Treffpunkt“ kommen Schoa-Überlebende in Frankfurt zusammen. „Alle wart ihr in Lebensgefahr - deshalb seid ihr heilige Menschen“, sagt Rabbiner Klein.
STRASSBURG, 8. November (KNA). Das Verbot einer Tierschutz-Plakataktion mit dem Titel „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ ist nach einem Urteil des Europäischen ...
Dieser Auftritt der Zeitzeugin Trude Simonsohn heute in der Frankfurter Paulskirche wird vielleicht einmal als denkwürdiges Ereignis bezeichnet werden. Mit Trude Simonsohn und ihren Mitstreitern geht eine Ära zu Ende.
Besser als der Titel gibt der Untertitel wieder, worum es dem Autor geht. Sein Interesse gilt der „Schlacht der Narrative“, die auf die realen Schlachten zwischen Israelis und Arabern folgte.
Die schöne starke Grande Dame des deutschen Fernsehens wirkt im Interview quecksilbrig wie ein junges Mädchen: Iris Berben über Widersprüche und Kontrolle, das Alter und Vormittage im Bett.
Die konservative Piusbruderschaft hat den Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson ausgeschlossen. Er habe sich seit Jahren geweigert, Respekt und Gehorsam zu bezeugen, sagte ein Sprecher.
Es bleibt die Aufgabe des deutschen Staates, die Würde der Opfer des Holocaust vor Angriffen zu schützen.
Zwei Bücher, eine Debatte: Die Historiker Timothy Snyder und Ian Kershaw sprechen über den organisierten Massenmord und den Widerstand gegen die totalitären Regimes des 20. Jahrhunderts.
Holocaust-Überlebende sind angesichts abermaliger Gewalttaten gegen Juden verängstigt und verbittert, sagt Christoph Heubner, Exekutivpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees.
Der Filmhistoriker und Exilforscher Ronny Loewy erforschte wie kein zweiter die Filme des Holocaust und entdeckte das jiddische Kino wieder. Jetzt ist er im Alter von 66 Jahren gestorben.
Ein vom Außenministerium in Warschau empfohlener historischer Sammelband provoziert einen Streit über die Rolle der Polen im Holocaust. Die politische Rechte ist empört.
Umso größeres Aufsehen erregte es, als der Historiker Sova, damals Pressesprecher des sozialdemokratischen Parteivorsitzenden und Oppositionsführers Ponta, im
kps. WIEN, 8. August. Die Aufnahme des Holocaust-Leugners Dan Sova in die rumänische Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Victor Ponta ist ...
Der rumänische Ministerpräsident Ponta hat einen mutmaßlichen Holocaust-Leugner in seine Regierung aufgenommen. Das New Yorker Simon-Wiesenthal-Zentrum äußerte sich empört über die Ernennung von Dan Sova zum Minister.
Er wird angeklagt, im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern den Holocaust geleugnet zu haben. Dagegen setzt Udo Pastörs Anwalt auf die Immunität seines Mandaten.
Es ist nicht leicht, einen Gesprächstermin bei Mahmud Ahmadineschad zu bekommen. Aber will man ihm überhaupt die Bühne eines Interviews geben?
Der israelische Dokumentarist Chanoch Ze’evi hat einen Film über die Nachkommen von NS-Tätern gedreht. In „Meine Familie, die Nazis und ich“ geht es um Bewältigung, die nie wirklich eine sein kann.
Wie konnten Juden nach der Shoa in Deutschland bleiben? Das hat ein amerikanischer Filmregisseur seine Großeltern in Frankfurt gefragt.
Nach der DFB-Delegation besuchen zwei weitere EM-Teilnehmer die Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Spieler aus Italien und den Niederlanden zeigen sich tief bewegt.
Ein Konzertabend mit Werken Wagners an der Universität Tel Aviv musste nach Protesten Holocaust-Überlebender abgesagt werden. In ihrer Begründung geht die Universitätsleitung sogar noch einen Schritt weiter.
Ein Zeichen vor der Europameisterschaft: Bundestrainer Löw, Kapitän Lahm und weitere Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes gedenken in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den Opfern des Nationalsozialismus.
Hessen hat eine langfristige Zusammenarbeit mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel vereinbart. Die Übereinkunft zielt vor allem auf Schulpartnerschaften.
Michael Degen erzählt im Jüdischen Museum die Geschichte seines Überlebens. Lange hatte er geschwiegen.
Die Dichterin Judith Herzberg ist in Wiesbaden ein bekannter Gast. Nun ist erstmals eines ihrer Stücke bei den Maifestspielen zu sehen: „Über Leben“
Die Piratenpartei wird überall als etwas besonderes hingestellt - doch kann sie das einlösen? Mailinglisten und Wikis können das Neue nicht sein. Doch was ist es dann?
Weil er 2008 Thesen eines Holocaustleugners verteidigt hat, soll ein Pirat seit mehr als zwei Jahren aus der Partei ausgeschlossen werden. Das Bundesschiedsgericht wies den Antrag jetzt zurück - wegen eines Formfehlers.
Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, schreckt aber damit seine Feinde ab. Auch an der Raketenabwehr wird intensiv gearbeitet.
Seit anderthalb Jahren steht der Frankfurter Dieter Graumann an der Spitze des Zentralrats der Juden. Er lobt die Integrationsleistung der Gemeinden und tadelt Geschäftemacher.
Robert N. Proctor geißelt die Tabakindustrie, Jens Söring schildert seine Erfahrungen mit der amerikanischen Justiz und zwei Bücher widmen sich Computerspiel- und Internetsucht bei Kindern. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Nach der öffentlichen Debatte sprechen DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden persönlich über einen Besuch im ehemalige Vernichtungslager Auschwitz. Das Ergebnis stellt beide zufrieden.
Millionen Franzosen haben mit einer Schweigeminute der Opfer der tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Schule in Toulouse gedacht. Dort herrscht höchste Terroralarmstufe. Die Fahnder gehen von einem Einzeltäter aus, im Fokus bleibt ein früherer Soldat.
Für ihn war die Geschichtswissenschaft auch Überredungsarbeit. Diese Aufgabe wird von nun an sein Werk allein leisten müssen. Zum Tod des amerikanischen Historikers Peter Novick.
Risse über Risse: Die Beton-Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin brauchen seit zwei Wochen Manschetten. Die dünnen Öffnungen sind allerdings kein neues Problem.