Was wussten die Deutschen?
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Wegsehen aus Angst vor den Tätern? Eine Berliner Ausstellung fragt, was die Deutschen vor 1945 über den Holocaust wussten. Sie zeigt: Es war mehr, als sie später gewusst haben wollten.
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Ein kleiner Spitzahorn hat seit Freitag einen besonderen Platz im Frankfurter Grüneburgpark. Der „Tree of Terezín“ soll als lebendiges Zeichen der Erinnerung an den Holocaust dienen.
Was weiß man im Westen über den Umgang mit dem Holocaust im Osten und umgekehrt? Ines Geipels Buch „Landschaft ohne Zeugen“ sucht nach Antworten.
Wie hält man ständigen Raketenalarm aus? Im Interview spricht die israelische Traumaforscherin Talma Hendler darüber, wie Resilienz entsteht – und wie sie helfen kann, stressige Situationen zu überstehen.
Es war die brutale Tat eines Islamisten: Jetzt verurteilt ein Gericht in Berlin den Attentäter vom Berliner Holocaust-Mahnmal zu einer langen Haftstrafe.
Martha Wüthrich hat in einem Tiktok-Video zu Gaza den Holocaust relativiert – „im Affekt“, sagt sie. Die Partei sieht sich dadurch „erheblich“ beschädigt.
Omer Bartov hat bei Pierre Vidal-Naquet nachgeschlagen, Dirk Moses bei Theodor W. Adorno: Die „Berlin Review“ publiziert zwei Versuche von Historikern, Lehren aus dem Gazakrieg auf Begriffe zu bringen.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.
In einem Livestream auf Tiktok hatte Arafat Abou-Chaker 2023 gesagt: „Für mich ist Adolf Hitler besser als Netanjahu.“ Die Staatsanwaltschaft Cottbus ordnet das als Volksverhetzung ein. Unter anderem deswegen muss die Clangröße abermals vor Gericht.
Die Zahl von KI-generierten Holocaust-Bildern auf Facebook und Tiktok steigt rasant. Während Gedenkstätten warnen, reagieren die Plattformbetreiber nur zögerlich. Was bedeutet das für die Erinnerungskultur?
Wenn eine Sportmarke öffentlich Haltung zeigt, ist stets die Frage: Kommt diese Haltung von innen oder von außen? Beim FC Bayern und seinem Holocaust-Gedenken scheint der Fall klar.
Tova Friedman hat den Holocaust überlebt. Am Mittag spricht sie bei der Gedenkstunde im Bundestag – und will sich dabei besonders an die AfD wenden.
Am Holocaust-Gedenktag soll den Überlebenden zugehört werden. Die EU und Indien wollen ihr Freihandelsabkommen besiegeln. Und: Haseloff macht Platz. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Psychologe Leon Windscheid ist als Podcaster und Fernsehmoderator bekannt. In Offenbach probiert er nun etwas Neues: Vor Schülern spricht er mit der Holocaustüberlebenden Eva Szepesi über ihr Schicksal.
Jenseits von Auschwitz, Sobibor und Treblinka: Im Osten Europas finden sich Hunderte von Massengräbern von Juden, die unter deutscher Besatzung während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden.
Lügen über Israel haben dem heutigen Judenmord den Boden bereitet. Die Dämonisierung des jüdischen Staates hat den Antisemitismus wieder salonfähig gemacht.
Der umstrittene Verein „Jüdische Stimme“ plant eine Gedenkveranstaltung unter dem Motto „Von Deutschland bis nach Gaza“. Für Hessens Antisemitismusbeauftragten ist die Grenze zur Relativierung des Holocausts überschritten.
In der Frankfurter Dreikönigskirche setzt sich der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank mit den Formen der Erinnerung auseinander. Erinnerung könne auch als falsche Rechtfertigung dienen.
In „German Guilt“ fragt der Reporter Thilo Mischke nach der Schuld der Deutschen und befasst sich mit seinen eigenen Vorfahren. Das soll ein junges Publikum erreichen, wirkt aber so, als sei über Schoa und NS-Diktatur kaum etwas bekannt.
Die politischen Pressionen, die zur Absage der Buchpräsentation von Grzegorz Rossoliński-Liebe an der Topographie des Terrors führten, sind ein Skandal. Warum wir trotzdem nicht dagegen protestiert haben.
Die Holocaust-Überlebende und Präsidentin des Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, kritisiert die ARD wegen des späten Sendeplatzes für den Film „Führer und Verführer“. Die ARD weist die Kritik zurück.
Gedenkstätten fordern Plattformbetreiber auf, gegen Geschichtsverfälschung aktiv zu werden. Auf Social Media wimmelt es nur so von KI-Fakes zum Holocaust und zur NS-Diktatur.
In keiner Stadt der Welt gibt es so viele Holocaustüberlebende wie in New York. Doch die Zeit, in der sie persönlich ihre Geschichten erzählen können, läuft ab. Wir haben drei von ihnen besucht.
Wie sich die nicht aufgearbeitete Geschichte eines Tätervolkes rächt: Die Geschichtspolitik des rumänischen Präsidenten Nicușor Dan sorgt für Verstörung.
82 Jahre, mehr als tausend Namen in den Gästebüchern: Der Stammtisch der NS-Verfolgten in New York war ein Ort generationenübergreifender Freundschaft – jetzt hat er sich aufgelöst. Eine Reportage über Erinnerung und Abschied.
Pastrami-Sandwich und Matzeknödel - wie prägt die jüdische Deli-Tradition das kulturelle Selbstverständnis? David Hadda, Showrunner der Fernsehserie „Die Zweiflers“, erklärt es.
Litauens Sozialdemokraten sind ein Regierungsbündnis mit einer rechtsradikalen Partei von verurteilten Holocaust-Leugnern eingegangen. Dagegen organisiert die Künstlerszene des Landes Widerstand.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Tonspuren des Schweigens: Das Jüdische Museum Berlin zeigt unveröffentlichte Materialien zu Claude Lanzmanns Film „Shoah“ aus dem Nachlass des Regisseurs.
Seit dem Messerangriff auf ihn am Holocaust-Mahnmal in Berlin kann der Spanier Iker M. kaum noch am Leben teilnehmen. Jetzt will er persönlich im Prozess aussagen.
Zum 100. Geburtstag des Filmemachers Claude Lanzmann macht das Jüdische Museum Berlin erstmals das Audio-Archiv zu Lanzmanns epochalem Dokumentarfilm „Shoah“ zugänglich.
Der Brandenburger BSW-Fraktionsvize tritt nach einem umstrittenen Holocaust-Tweet zurück. Doch die Gründe liegen tiefer.
Bei einem Besuch in Berlin wird ein Tourist aus Spanien mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nun kommt der mutmaßliche Täter vor Gericht.
Das Auktionshaus Felzmann in Neuss wollte am Montag Dokumente von NS-Opfern versteigern. Nach Protesten aus Polen und des Auschwitz-Komitees wurde die Auktion nun gestrichen.
Ein Auktionshaus plant, Zeugnisse des Holocaust zu versteigern. Das Internationale Auschwitz-Komitee reagiert – und fordert eine Absage.
Susanne Siegert klärt bei Tiktok und Instagram über den Holocaust und NS-Verbrechen auf. Wie gelingt ihr der Spagat zwischen Aufmerksamkeit und Pietät? Und was macht sie besser als die Bildungsinstitutionen?