„Ich formuliere heute reißerischer“
Susanne Siegert klärt bei Tiktok und Instagram über den Holocaust und NS-Verbrechen auf. Wie gelingt ihr der Spagat zwischen Aufmerksamkeit und Pietät? Und was macht sie besser als die Bildungsinstitutionen?
Susanne Siegert klärt bei Tiktok und Instagram über den Holocaust und NS-Verbrechen auf. Wie gelingt ihr der Spagat zwischen Aufmerksamkeit und Pietät? Und was macht sie besser als die Bildungsinstitutionen?
„Offen rechtsextremistisch“ +++ Missbrauch in der Kirche +++ Omar Bartov in Frankfurt +++ Drohende Produktionsstops +++ Krankenkassen sarnieren
Ein Name, der lange fehlte: Erst Künstliche Intelligenz brachte Licht in das Rätsel um Peter Swajlach, ein Opfer des Holocaust. Wie die Technologie gegen das Vergessen hilft – und warum die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen ist.
Die Doku „Überleben in Auschwitz“ schildert Schicksale von Opfern und Tätern des Holocausts. Bedenkt man, dass 12 Prozent der Jüngeren in Deutschland noch nie vom Holocaust gehört haben wollen, weiß man, wie wichtig ein solcher Film ist.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat es geschafft, in sieben Jahrzehnten fünf Millionen Shoah-Opfer namentlich zu identifizieren - ein Meilenstein und eine Verpflichtung für die Zukunft.
Wie wir schwierige Debatten nicht führen sollten: Eine Replik auf die Kritik von Daniel Rotstein am Auftritt von Omer Bartov am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt.
Wahlprüfung +++ Aktivrente +++ Holocaust-Vergleich +++ Trump und Putin
Holocaust der Kugeln in der Ukraine: Christiane Körner spricht in Frankfurt über ihre Neuübersetzung des Massaker-Romans „Babyn Jar“ von Anatoli Kusnezow.
Die Vernichtung der europäischen Juden stand lange nicht im Zentrum der deutschen Erinnerungskultur. Jan Gerber zeigt, wie sich das änderte – und warum die Erinnerung an den Holocaust heute erneut zu schwinden droht.
Der Historiker Omer Bartov gibt am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt eine Steilvorlage für die Trivialisierung des Holocaust. Das Publikum nimmt sie dankbar auf. Das Institut steht vor einer Richtungsentscheidung.
Greg Schneider vertritt Überlebende der Schoa. Seine Organisation hat erhoben, dass nur fast die Hälfte der Deutschen weiß, dass damals sechs Millionen Juden ermordet wurden. Das will er nicht hinnehmen.
Drei Bundesländer stehen auf der Shortlist für den deutschen Ableger von Yad Vashem, der zwanzig Lehrer haben und Kernwissen um die Shoah vermitteln soll. Ein mutiger Schritt in Zeiten grassierender Geschichtsverdrehung.
Die Wiedereinweihung der Synagoge im Frankfurter Westend jährt sich zum 75. Mal. Im gleichen Jahr steht damals ein Frankfurter Gestapomann vor Gericht. Beide Ereignisse führen in eine Zeit zwischen vorsichtiger Hoffnung und unfassbaren Verlusten.
Auf der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt wird ein Redner festgenommen, der den Gazakrieg mit dem Holocaust gleichsetzt. Die Organisatoren loben ihn danach als „Kameraden und Kämpfer“.
Sie sehnen sich nach einer neuen Intifada und setzen Gazakrieg und Holocaust gleich: 10.000 propalästinensische Aktivisten ziehen auf der „United 4 Gaza“-Demonstration durch Frankfurt. Gegen einen Redner wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Emma Hauf studiert „Holocaust Studies“ an der Universität Haifa. Mehrere Stunden am Tag beschäftigt sie sich mit dem Holocaust. Was treibt sie an?
Bei Kriegsbeginn stand Hitlers Deutschland vor dem Staatsbankrott, schreibt der Historiker Götz Aly in seinem neuen Buch. Das Regime habe die Deutschen ganz bewusst zu Mitwissern seiner Verbrechen gemacht. Ein Gespräch über Schuld und Schulden.
Der Frankfurter Auschwitzprozess, der vor 60 Jahren endete, hat das Land verändert. Und er veränderte Peter Kalb, der als junger Mann damals die Zeugen betreute. Heute warnt der Dreiundachtzigjährige vor einem Aufstieg der AfD.
Vom Bauernbuben zum Chronisten: Das Pariser Mémorial de la Shoah zeigt eine Ausstellung mit Fotografien aus Auschwitz-Birkenau, die der Franzose Raymond Depardon 1979 gemacht hat.
Ein Tourguide berichtet, dass sich im Holocaust-Museum in Porto keineswegs alle Besucher angemessen verhalten. „Das Böse kennt keine Ländergrenzen“, sagt der junge Österreicher.
Im Februar wurde am Holocaust-Mahnmal in Berlin ein spanischer Tourist mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Bundesanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Täter versuchten Mord vor.
Nachdem er wegen seiner Paulskirchenrede und des Romans „Tod eines Kritikers“ angefeindet worden war, schrieb Martin Walser eine bis jetzt unbekannt gebliebene Erzählung: „Excelsior“ macht die Verletzungen deutlich, die er empfunden hatte.
Nach dem angekündigten Austritt der USA drohen der Organisation große finanzielle Einbußen. Die scheidende Generalsekretärin fürchtet Konsequenzen für den Kampf gegen Antisemitismus.
Frank-Walter Steinmeier gedenkt mit emotionalen Worten der verstorbenen Magot Friedländer. In einer Rede auf der Gedenkfeier der Holocaust-Überlebenden gibt der Bundespräsident ihr ein persönliches Versprechen.
Gefangen in einer Geschichte der Gewalt: José Brunner, der sich als Teil des jüdischen Neuanfangs nach dem Holocaust versteht, nimmt psychologische Verfassungen im Nahostkonflikt in den Blick.
Noch immer sind die deutschen Verbrechen an der polnischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg hierzulande vielen unbekannt. Der neue Gedenkstein für die polnischen Opfer in Berlin kann deshalb nur ein Anfang sein.
Der Streit über einen Vortrag des Antisemitismusforschers Michael Rothberg in Berlin wirft ein Schlaglicht auf die Debatte über Holocaust-Vergleiche. Rothbergs Kollege Peter Jelavich trifft mit seinem Widerspruch ins Schwarze.
Ein Polizeichef lädt eine Überlebende des Holocaust ein und sammelt Geld, um deren Erinnerung auf Deutsch zu publizieren. Und zwar mit dem Ziel, „unsere Geschichte und Geschichten lebendig zu erhalten“.
Israels Außenminister Saar und Bundesaußenminister Wadephul gedenken den Opfern der Shoah. In seiner Rede bedauert Wadephul den steigenden Antisemitismus in Deutschland.
Er ist in Israel und Deutschland aufgewachsen und hat über beide Länder geschrieben: Ein Gespräch mit dem Historiker und diesjährigen Börne-Preisträger Dan Diner über die Schwäche des einen und das Dilemma des anderen Landes.
Zur Stolpersteinverlegung für die Nachkommen des Rabbiners Markus Horovitz kommen Angehörige aus der ganzen Welt nach Frankfurt. Die Rückkehr ins Land der Täter fällt ihnen schwer.
Geschwister unterm Weihnachtsbaum und die albanische Gastfreundschaft: Maya Klinger erzählt die abenteuerliche Geschichte von Gavra Mandil und seiner Familie für Kinder und alle anderen.
Hanna Krall feiert heute neunzigsten Geburtstag. Die polnische Schriftstellerin ist bekannt für ihre Geschichten über den Holocaust. Seit langer Zeit schon lebt sie im selben Hochhaus in Warschau, doch es hat sich Wesentliches verändert im Leben der literarischen Reporterin.
Grok, die KI von Elon Musks Firma xAI, hat auf die Frage nach dem Holocaust die Zahl von sechs Millionen ermordeten Juden angezweifelt. Das habe ein „abtrünniger“ Mitarbeiter zu verantworten, so xAI. Glauben sollte man Grok nichts.
Sie war die einzige Überlebende des Holocausts in ihrer Familie: Am Freitag ist Margot Friedländer gestorben. Zu ihrer Beisetzung heute in Berlin kamen viele Politiker und Prominente.
Mit Blick auf die eigene Biographie und aktuelle politische Bezüge: Omer Bartov zu Fragen der Erforschung von Genozid und Holocaust.