Evolution mit unsicherem Ausgang
Auf der Art Dubai weicht die revolutionäre Hoffnung auf Veränderung einer kritischen Selbstbespiegelung. Die Messe wagt sich an sperrige Kunst. Ein Rundgang.
Auf der Art Dubai weicht die revolutionäre Hoffnung auf Veränderung einer kritischen Selbstbespiegelung. Die Messe wagt sich an sperrige Kunst. Ein Rundgang.
Die Moritat des Toulouser Terroristen und Serienmörders Mohamed Mehra passt in keines unserer narrativen Muster. Insbesondere die Rolle der staatlichen Behörden bleibt ein Rätsel.
Millionen Franzosen haben mit einer Schweigeminute der Opfer der tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Schule in Toulouse gedacht. Dort herrscht höchste Terroralarmstufe. Die Fahnder gehen von einem Einzeltäter aus, im Fokus bleibt ein früherer Soldat.
Nach mehr als 200 Raketenangriffen und 25 Toten ist es ägyptischen Unterhändlern gelungen, eine Waffenruhe im Süden Israels auszuhandeln.
Kein weiterer Raketenbeschuss, keine gezielten Luftangriffe mehr: Nach ägyptischen Angaben haben Israel und die Palästinenser nach vier Tagen Kampf im Gazastreifen einen Waffenstillstand vereinbart.
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Nach der Tötung eines Palästinenserführers durch die israelische Luftwaffe im Gazastreifen liefern sich beide Seiten einen blutigen Schlagabtausch. Es ist die schwerste Eskalation seit mehreren Monaten.
Klassische Musik hat sie gelehrt, die eigene Variation von der Norm zu akzeptieren: Carolin Emcke über Formen des Begehrens, Sex unter Frauen und die Liebe zur Musik.
In Iran hat am Freitag die Parlamentswahl begonnen. Nach dem Willen der Führung soll sie ein Signal der Stärke an den verhassten Westen senden. Die Opposition hat Chamenei kaltgestellt.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
Abdallah Frangi, lange Jahre Gesandter der PLO in Deutschland, zieht eine Bilanz seines politisch bewegten Lebens.
Die rivalisierenden palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas haben sich auf Präsident Mahmud Abbas als Chef einer Übergangsregierung verständigt. Das teilten die Organisationen am Montag mit.
Im Gazastreifen ist UN-Generalsekretär Ban von Palästinensern angegriffen worden. Die israelische Armee griff unterdessen Ziele im nördlichen Gazastreifen an.
Bis zu diesem Donnerstag sollten Palästinenser und Israel eigentlich darlegen, wie sie sich die Grenzen eines künftigen Staates Palästina vorstellen. Doch Israel lässt sich Zeit - und ein Fortschritt bei den Friedensbemühungen ist weiter nicht in Sicht.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Israelische Kampfflugzeuge haben am frühen Freitagmorgen mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
In den beiden vergangenen Tagen sind aus dem Gazastreifen mehr als 30 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Die israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an, dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
Knapp zwei Wochen nach dem Gefangenenaustausch ist neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern ausgebrochen. Israel bombardierte den Gazastreifen und wurde von dort mit Raketen beschossen.
Die Hamas versucht sich nach dem Gefangenenaustausch als nationale Führungskraft aller Palästinenser darzustellen. Sie lässt die Fatah von Abbas aber generös mitfeiern.
Gilad Schalits erste Schritte in die Freiheit sind unsicher. Die Prozedur seiner Freilassung ist so kompliziert wie die Verhandlungen über den Austausch.
Am Ende waren es die Ägypter, die den Gefangenenaustausch zustande brachten, an dem Vermittler aus der Türkei, Frankreich und Deutschland zuvor gescheitert waren.
Die komplexe Entscheidungsstruktur innerhalb der Hamas und die ägyptische Revolution brachten ihn um den Erfolg seiner Früchte: Der BND-Vermittler Gerhard Conrad bleibt „Mr. Hizbullah“.
Der israelische Soldat Gilad Schalit ist nach seiner Freilassung in seinem Heimatort im Norden Israels eingetroffen. Im Gegenzug übergab Israel 477 palästinensische Gefangene an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.
Der Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas ist angelaufen. In den nächsten Stunden soll der 2006 entführte Soldat Gilad Schalit nach Israel zurückkehren - im Tausch gegen 1027 palästinensische Gefangene.
Hat das Oberste Gericht keine Einwände, wird der israelische Soldat Gilad Schalit am Dienstag im Austausch für 1027 inhaftierte Palästinenser freikommen. 79 Prozent der Israelis befürworten dies.
Vor fünf Jahren hat ein Terrorkommando den jungen Soldaten verschleppt - nun soll er freikommen. In Israel warten nicht nur seine Eltern sehnsüchtig.
Nach mehr als fünf Jahren in der Gewalt der Hamas soll der Soldat Gilad Schalit nach Hause kommen. Dafür zahlt die Regierung Netanjahu einen hohen Preis.
Die Grundlagen des Deals legte ein Deutscher: Gerhard Conrad, Chef des BND-Leitungsstabs, vermittelte bis zuletzt zwischen Hamas und israelischer Regierung.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der von der Hamas verschleppte israelische Soldat Gilad Schalit sich bereits in Ägypten befinden. Am Dienstag hatte die Hamas seine Freilassung im Tausch gegen rund tausend palästinensische Gefangene angekündigt.
Der vor mehr als fünf Jahren entführte israelische Soldat Gilad Schalit könnte bald freigelassen werden. Die Hamas kündigte an, dass Israel im Gegenzug tausend palästinensische Gefangene auf freien Fuß gesetzt werden sollen.
In New York dringen die Palästinenser auf die Aufnahme als Vollmitglied der UN. Sie verweisen dabei auf Obama, der eine Mitgliedschaft als Folge einer Friedenslösung im Nahen Osten in Aussicht gestellt hat. Doch Washington beharrt darauf: Zuerst muss der Frieden mit Israel kommen, dann die UN-Mitgliedschaft.
Zu "Isoliert und missverstanden" (F.A.Z. vom 15. September): Gil Yaron hat recht mit seiner Erkenntnis, dass sich weite Teile Europas von Israel abgewandt, um nicht zu sagen, mit diesem Staat gebrochen haben.
GAZA, 20. September. Zwischen knatternden Motorradrikschas und Eselskarren zieht Nader al Masri seine Bahn. "Du musst doch nicht abnehmen, du bist doch schon so dünn", rufen dem drahtigen Palästinenser manchmal Passanten zu.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat den palästinensischen Präsidenten Abbas dafür kritisiert, bei den UN die Vollmitgliedschaft zu beantragen. Abbas bekräftigte, dass er ein Ende der israelischen Besatzung anstrebe.