Schwere Zeiten für Obama
Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten ist für Obama eine schmerzliche Erinnerung daran, dass ein Frieden zwischen Israel und den Palästinensern in noch weitere Ferne gerückt ist.
Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten ist für Obama eine schmerzliche Erinnerung daran, dass ein Frieden zwischen Israel und den Palästinensern in noch weitere Ferne gerückt ist.
hcr./mrb. JERUSALEM/KAIRO, 15. November. In Tel Aviv ist zum ersten Mal seit dem Golfkrieg im Jahr 1991 Raketenalarm ausgelöst worden.
Ziel der Militäraktion „Säule der Verteidigung“ sei es, die Zivilbevölkerung im Süden vor weiterem Raketenbeschuss zu schützen und dafür zu sorgen, dass die
Die finanzielle Abhängigkeit Kairos von Washington dürfte Präsident Mursi davon abhalten, die von Teilen der Muslimbruderschaft geforderte Aufkündigung des Friedensvertrages mit Israel durchzusetzen. Innenpolitisch aber kommt ihm der Gaza-Konflikt nicht ungelegen.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu gilt als Zauderer. Viele bezweifeln seine Entschlossenheit, notfalls auch Bodentruppen zu schicken, um den Raketenbeschuss zu stoppen. Innenpolitisch wäre das Risiko groß.
Nach der gezielten Tötung eines Hamas-Kommandeurs setzt Israel Luftschläge und Beschuss im Gazastreifen fort. Anscheinend schlug eine Rakete der Palästinenser auch nahe Tel Aviv ein. Die israelische Regierung billigt die EInberefung von Reservisten.
Wer zuerst twittert, gewinnt die Meinungsschlacht: Mit dem Angriff der Israelis auf Gaza bildet sich der Nahostkonflikt auch in 140 Zeichen ab.
Mittwochabend begann die israelische Armee ihre Großoffensive gegen militante Palästinenser. Im Gazastreifen gehen seitdem auf beiden Seiten der Grenze Raketen nieder.
Vereinte Nationen warnen vor „katastrophalen Folgen“ durch israelische Angriffe im Gaza-Streifen. Obama sicherte Israel seine Unterstützung zu, Ägyptens Präsident Mursi versichert Palästinenser seiner Solidarität.
Israel hat den Chef des bewaffneten Arms der Hamas, Ahmed Dschabari, bei einem gezielten Luftangriff getötet und seine Luftschläge in der Nacht zum Donnerstag fortgesetzt. Die Vereinten Nationen warnen nach einer Sondersitzung des Sicherheitsrats vor katastrophalen Folgen der Eskalation des Konflikts.
hcr. JERUSALEM, 14. November. Die israelische Regierung hat ihre Drohungen gegen die Hamas wahrgemacht und am Mittwoch den Chef des bewaffneten Arms der ...
Die israelische Armee nimmt am zweiten Tag in Folge Ziele in Syrien unter Beschuss. Israels Präsident Benjamin Netanjahu kündigt harte Reaktionen bei weiteren Grenzverletzungen an.
hcr. JERUSALEM, 12. November. Trotz ägyptischer Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und den bewaffneten Gruppen im Gazastreifen ist es am Montag zu ...
Ägypten hat eine Waffenruhe zwischen Israel und den bewaffneten Gruppen im Gazastreifen vermittelt. Trotzdem kam es am Montag zu weiteren Angriffen. Auch die letzte Waffenruhe hielt gerade einmal zwei Wochen an.
Viele Menschen im Gazastreifen verdächtigten schon Israelis, ihnen das Tier auf den Hals gehetzt zu haben – jetzt wurde es gefangen: ein 1,7 Meter langes Krokodil.
hcr. JERUSALEM, 4. November. Der palästinensische Präsident Abbas hat dementiert, dass er zu einem Verzicht auf das Rückkehrrecht der Palästinenser bereit ist.
hcr. JERUSALEM, 24. Oktober. Bewaffnete Gruppen aus dem Gazastreifen haben den Süden Israels am Mittwoch mit rund 70 Raketen angegriffen.
Bei israelischen Luftangriffen sind in der Nacht zum Mittwoch drei Palästinenser getötet worden. Am Dienstag hatte der Emir von Qatar als erster Staatschef seit der Machtübernahme der Hamas den Gazastreifen besucht.
Der Emir von Qatar besucht den Gazastreifen. Präsident Abbas in Ramallah trifft er nicht. Der Monarch wirbt um die Hamas, um diese von Iran und Syrien zu lösen.
Das erste Mal seit Juni hat sich Israel mit der Hamas offene Gefechte geliefert. Die radikalislamische Organisation feuerte als Reaktion auf einen israelischen Luftangriff Dutzende Raketen und Mörsergranaten auf den Süden Israels.
In Tal Rafit, einem Randbezirk der syrischen Stadt Aleppo, gibt es keine Schule, in der die Kinder lernen könnten. Nach zwei Luftangriffen in den vergangenen ...
In Khan Younis im Gazastreifen üben junge Palästinenser ihre Fertigkeiten im „Parkour“. Die Grenzen, die ihnen der eigene Körper und besonders die Umwelt setzen, wollen sie nicht akzeptieren. Bilder einer Jugendbewegung, die Hindernisse überwindet.
GAZA, 17. September. Ruschdi Bitar hat kein Wort vergessen. Der Geographielehrer aus dem Gazastreifen wechselt ohne Zögern von Arabisch zu Hebräisch.
Seit Muhammad Mursi Präsident in Ägypten ist, hofft die Hamas im Gazastreifen auf mehr Macht und offene Grenzen. Nur teilweise haben sich diese Hoffnungen erfüllt.
cheh. FRANKFURT, 10. August. Die ägyptische Regierung bemüht sich offenbar erfolgreich um die Unterstützung der Beduinenstämme auf der Sinai-Halbinsel.
Nach dem Terrorangriff auf dem Sinai wird der ägyptische Präsident Mursi von Israel und den Islamisten im eigenen Land unter Druck gesetzt. Schon hat er angekündigt, den ungeliebten Friedensplan mit Israel zu „überprüfen“.
Israel und Ägypten sind Ziel eines Terrorangriffs geworden. Jerusalem nimmt den neuen ägyptischen Präsidenten nun in die Pflicht, auf dem Sinai für Ruhe zu sorgen.
hcr. JERUSALEM, 17. Juli. Im Gazastreifen haben Berichte über das Verschwinden mehrerer Christen Besorgnis hervorgerufen.
Bei Angriffen der israelischen Luftwaffe in Gaza sind ein Palästinenser getötet und fünf weitere verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, es habe sich um einen gezielten Angriff auf die radikal-islamische Hamas gehandelt.
Sondergesandter, Regierungsberater, Autor und Redner - fünf Jahre nach seinem Rücktritt ist Tony Blair immer noch vollbeschäftigt. Was treibt den früheren britischen Premierminister um?
Aus Sicht Jerusalems ging es in Ägypten nur um die Wahl zwischen zwei Übeln. Es gibt Grund, im Wahlsieger und neuen Präsidenten Mohammed Mursi das größere zu sehen.
Je mehr sich Comics als Chroniken verstehen, desto ergiebiger werden sie als Informationsquellen über die unterschiedlichsten Themen. Besonders bemerkenswert waren kürzlich die Comics, die Guy Delisle, Sarah Glidden und Joe Sacco über Israel gezeichnet haben. Sie warfen aber jeweils Blicke von Fremden auf das Land. Gabriel S. Moses erzählt in „Subz" aus dem Inneren der israelischen Jugend.
Vier junge Palästinenser bereiten sich trotz vieler Widrigkeiten auf die Spiele in London vor. Hans-Christian Rößler hat zwei von ihnen in Gaza und Bethlehem besucht.
Die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ist in weite Ferne gerückt. Was soll stattdessen aus den Palästinensergebieten und Israel werden?
Zum Schutz vor Flüchtlingen, Schmugglern und Terroristen errichtet Israel eine 240 Kilometer lange Barriere an der Grenze zu Ägypten. Jeden Tag wächst das Ungetüm aus Stahl um bis zu 800 Meter.