Ist die UN-Resolution zum Waffenstillstand rechtlich bindend?
Seit der UN-Sicherheitsrat am Montag eine Feuerpause in Gaza gefordert hat, ist ein Streit darüber entbrannt, ob das Votum verpflichtend ist. Das Völkerrecht lässt beide Sichten zu.
Seit der UN-Sicherheitsrat am Montag eine Feuerpause in Gaza gefordert hat, ist ein Streit darüber entbrannt, ob das Votum verpflichtend ist. Das Völkerrecht lässt beide Sichten zu.
Der Karsamstag ist der Hauptaktionstag der traditionellen Ostermärsche. Parallel zu den Demos wirbt die Regierung eindringlich dafür, die von Russland angegriffene Ukraine weiter zu unterstützen.
James Elder vom Kinderhilfswerk UNICEF begleitet zurzeit Hilfstransporte im Gazastreifen. Im Interview spricht er über hungernde Kinder, fehlende Medikamente und blockierte Hilfstransporte.
Es ist richtig und wichtig, dass der Internationale Gerichtshof Israel zu mehr Hilfe verpflichtet – auch wenn er damit an die Grenze seines Mandats geht.
Israels Regierungschef gibt weiter den entschlossenen Kriegsherrn. Ein UN-Gericht ordnet an, mehr Nahrungsmittel in den Gazastreifen zu lassen. Und Annalena Baerbock hofft weiter auf eine Zwei-Staaten-Lösung.
Fürs Spendensammeln holt sich Joe Biden Verstärkung. Während draußen gegen den Gaza-Krieg protestiert wird, sorgen Barack Obama und Bill Clinton für Glamour im Wahlkampf der Demokraten. Auch Donald Trump sammelt Geld ein.
Israels Botschafter in Berlin spricht von 15 UNRWA-Leuten, die am Terroranschlag im Oktober beteiligt gewesen seien. Mehr als 2000 Mitarbeiter des Hilfswerks in Gaza gehörten einer Terrororganisation an.
Der Gaza-Krieg belastet die Beziehungen Israels zu den Vereinigten Staaten als wichtigstem Verbündeten immer stärker. Die israelische Armee setzt die Bombardierung des Gazastreifens fort. Der Überblick.
Netanjahus Reaktion auf das Votum der USA im UN-Sicherheitsrat führt in Washington zu Kopfschütteln. Gleichzeitig ist man dabei, den Beschluss kleinzureden.
Netanjahus Reaktion auf das amerikanische Votum im UN-Sicherheitsrat führt in Washington zu Kopfschütteln. Gleichzeitig ist man dabei, den New Yorker Beschluss kleinzureden.
Der UN-Sicherheitsrat fordert erstmals eine „sofortige Waffenruhe“, doch der Gaza-Krieg tobt weiter. Die USA und Baerbock warnen derweil abermals vor einer Offensive auf Rafah. Der Überblick.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel nehmen im Londoner Bezirk Tower Hamlets die Spannungen zu. Die Zahl antisemitischer Vorfälle steigt. Manche sprechen von „No-go-Areas“ für Juden.
Israels Vorgehen in Gaza kann und muss kritisiert werden. Doch niemand sollte aus sicherer Ferne moralische Urteile fällen. Krieg ist eine eigene Realität.
Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen nimmt sechs Monate nach Kriegsbeginn erstmals eine Resolution an, in der eine Waffenruhe gefordert wird. Möglich ist das nur, weil sich die USA enthalten. Israels Ministerpräsident reagiert umgehend.
Seit gut einer Woche wirft die Bundeswehr humanitäre Güter über dem Kriegsgebiet ab. Es ist eine komplizierte Mission mit ungewissem Effekt. Unser Autor und unser Fotograf waren dabei.
Ron Dermer ist Israels heimlicher Außenminister. Nun reist der Netanjahu-Vertraute nach Washington, inmitten zunehmender Kritik an der Kriegführung in Gaza.
Die britische Punkband The Idles hat ihr letztes Tourkonzert in der Jahrhunderthalle Frankfurt gegeben. Mit viel Wutrock und Solidarität für die Menschen im Gazastreifen.
Gut 300 Palästina-Aktivisten demonstrieren in der Frankfurter Innenstadt. Deutschland werfen sie vor, einen Völkermord zu unterstützen – von Gaza schwärmen sie als „einem Ort der Freiheit“.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen fordert bei seinem Besuch des Gaza-Grenzübergangs Rafah abermals einen humanitären Waffenstillstand. Israel müsse zudem fest zusagen, dass Hilfslieferungen ungehindert in den Gazastreifen gelangen können.
Der Ton der USA gegenüber Israel wird immer schärfer. Netanjahu wehrt sich. Das hilft sowohl ihm als auch Biden, aber nur kurzfristig.
Europas Regierungschefs fordern von Israel eine sofortige Feuerpause und warnen vor einer Bodenoffensive. Damit haben sich vor allem die Freunde Israels auf dessen Kritiker zubewegt.
Die EU-Staaten verschärfen auf ihrem Gipfeltreffen in seltener Einigkeit ihren Ton gegenüber Israel und fordern eine Feuerpause in Gaza. Der Ukraine wurden milliardenschwere neue Militärhilfen in Aussicht gestellt.
Der Direktor zurückgetreten, eine propalästinensische Veranstaltung erregt die Gemüter: Die Elitehochschule Sciences Po in Paris erlebt turbulente Tage.
Die USA haben dem UN-Sicherheitsrat laut Außenminister Blinken einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der eine „sofortige Feuerpause“ fordert. Die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas kommen offenbar voran. Der Überblick.
Washington mischt sich mit der Forderung nach Neuwahlen in innere Angelegenheiten Israels ein. Umgedreht geschieht das aber ebenfalls: Ist der Gazakrieg auch ein Beitrag Netanjahus zu Trumps Wahlkampf?
Ministerpräsidentin Meloni nennt die Entscheidung „besorgniserregend“. 1700 Dozenten haben einen Aufruf unterzeichnet, jede wissenschaftlich-technische Kooperation mit israelischen Universitäten auszusetzen.
Weil die Situation in Gaza so verheerend sei, will Kanada keine Rüstungsgüter mehr nach Israel exportieren. Die israelische Armee kämpft unterdessen auch in Gaza-Stadt weiter.
Nach Einschätzung der Vereinten Nationen droht im nördlichen Gazastreifen eine Hungersnot. Zu wenige internationale Hilfsgüter erreichen demnach die Menschen vor Ort. Israel bestreitet, die Einfuhr von Hilfsgütern zu beschränken.
Ein Telefonat zwischen Biden und Netanjahu kann die Differenzen über eine Offensive in Rafah nicht beseitigen. Israel schickt nun Vertreter nach Washington – auch um über Alternativen zu der Operation zu beraten.
Der US-Präsident warnt Israels Premier in einem Telefonat, die Anarchie im Gazastreifen werde sich durch die Bodenoffensive nur vertiefen. Die Stadt Rafah ist Zufluchtsort für mehr als 2,3 Millionen Menschen.
Nach israelischen Angaben wurde im Einsatz im größten Krankenhaus in Gaza ein ranghoher Hamas-Funktionär getötet. Der Mossad-Chef reist unterdessen nach Doha.
Auf der Suche nach Hamas-Anführern hat das israelische Militär das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza gestürmt. Ein Sprecher sagte, die Truppen seien angewiesen worden vorsichtig zu sein.
Der Bundeskanzler warnt Israel davor, Friedensbemühungen durch eine Offensive in Rafah zunichtezumachen. Netanjahu wendet sich gegen solche Aufforderungen.
Zum zweiten Mal nach dem Hamas-Terrorangriff ist Scholz in Israel. Seine Botschaften weist Netanjahu schon vor dem gemeinsamen Gespräch zurück.
Der neue palästinensische Ministerpräsident Mohammad Mustafa soll Reformen umsetzen. Manche halten ihn nicht geeignet für diese Aufgabe.