Scholz stellt Vorgehen Israels in Gaza offen infrage
Bundeskanzler Scholz besucht Jordanien und anschließend Israel. Bei seinem Treffen mit Netanjahu kritisiert er Israels Militärstrategie und drängt auf mehr humnitäre Hilfe.
Bundeskanzler Scholz besucht Jordanien und anschließend Israel. Bei seinem Treffen mit Netanjahu kritisiert er Israels Militärstrategie und drängt auf mehr humnitäre Hilfe.
Bundeskanzler Olaf Scholz warnt bei seiner Nahost-Reise davor, die internationalen Friedensbemühungen im Gaza-Konflikt durch eine israelische Offensive in Rafah zunichte zu machen. Israels Ministerpräsident Netanjahu hält trotzdem an seinen Plänen fest.
Das Schiff ist über einen neuen Seekorridor von Zypern aus an der Küste von Gaza angekommen. Hilfsorganisationen warnen jedoch: Lieferungen über das Mittelmeer und den Luftweg können eine Versorgung auf dem Landweg nicht ersetzen.
Eine schwimmende Plattform bringt Nahrung an Land, wo es keinen Hafen gibt. Die USA verlangen von Israel glaubwürdige Pläne zum Schutz von Zivilisten, und Olaf Scholz reist heute in die Region. Der Überblick.
Die Hamas hat ein neues Angebot für die Freilassung von Geiseln und eine Waffenruhe vorgelegt. Israels Ministerpräsident reagiert ablehnend, andere sprechen von Fortschritten.
Der Konflikt zwischen Washington und Jerusalem über den Gazakrieg wird schärfer. Chuck Schumer, Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, nennt Israels Regierungschef Netanjahu ein „Hindernis für den Frieden“.
Bei einem israelischen Raketenangriff auf Gaza stirbt der palästinensische Fußball-Star Mohammed Barakat. Die Forderungen Israel vom internationalen Sport auszuschließen werden nun immer lauter.
Rund 80 Jahre nach Auschwitz ziehen Juden nach Polen, weil sie sich dort geschützter fühlen als in Westeuropa. Der Krieg in der Ukraine und der Überfall der Hamas auf Israel fördern diese Entwicklung.
Abhörskandal der Bundeswehr +++ Hilfskorridor nach Gaza +++ Recht auf Abtreibung +++ Digitale-Dienste-Gesetz +++ Antisemitismuskampf +++ Niederländisches Holocaust-Museum
Die israelische Armee will im südlichen Gazastreifen die letzten Bataillone der Hamas zerschlagen. US-Außenminister Blinken mahnt den Schutz von Zivilisten an. Der Überblick.
Bei einem israelischen Angriff auf ein Verteilzentrum des UN-Palästinenser-Hilfswerks UNRWA in Rafah sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza fünf Palästinenser getötet worden.
Es ist richtig, dass sich die Bundeswehr an der Luftbrücke nach Gaza beteiligt. Die internationale Meinung über Israel dürfte sich allerdings weiter verschlechtern.
Die deutsche Beteiligung an der Luftbrücke für den Gazastreifen könnte schon Ende dieser Woche starten. Doch der Einsatz ist komplex – und Hilfsorganisationen warnen vor zu großen Erwartungen.
Die EU und UN fordern Israel auf, mehr Hilfsgüter auf dem Landweg nach Gaza zu lassen. Ein neuer Weg wurde geöffnet, aber die humanitäre Not wird von Tag zu Tag schlimmer. Über US-Präsident Biden ist man in Israel verärgert.
Der Kanzler muss im Bundestag Fragen zu Taurus beantworten. In Gaza soll die erste Schiffslieferung mit Hilfsgütern ankommen. Und: Wo heute gestreikt wird. Der F.A.Z.-Newsletter.
José Andrés brachte es vom mittellosen Einwanderer zu einem der bekanntesten Köche der USA. Nun will er als Erster Lebensmittel per Schiff nach Gaza bringen.
Auf Betreiben Berlins bringt die israelische Armee fast 70 Waisenkinder aus dem Gazastreifen nach Bethlehem. In Israel reagieren rechte Minister, Politiker und Aktivisten mit harscher Kritik.
Hochschulen können judenfeindliche Äußerungen mit dem Hausrecht bekämpfen. Allerdings müssen die Adressaten von Sanktionen klar bestimmbar sein. Und auch dann kommt die schärfste Waffe nur sehr selten zum Einsatz.
Auf Initiative zweier NGOs ist das Hilfsschiff Open Arms nach Gaza angebrochen. Doch ob der Seekorridor die Not der Palästinenser wesentlich lindern kann, darüber gibt es Zweifel.
Über den Landweg gelangen viel zu wenige Hilfsgüter zu den notleidenden Menschen im Gazastreifen. Einige Länder haben sich in den letzten Wochen bereit erklärt, einen Seekorridor für Hilfstransporte einzurichten.
Nach dem Beginn des Ramadans ringen Vermittler weiter um eine Waffenruhe im Gazastreifen – und sind zunehmend frustriert. Denn der Verlauf des Krieges beeinflusst auch andere Konfliktherde in der Region.
Über die Lage im Gazastreifen sprechen wir nach ihrem Einsatz dort mit der Notfallmedizinerin Verena Würz. Die politische Lage analysiert unser Korrespondent in Tel Aviv, Christian Meier.
Zwei Spanier wollen einen privaten Seekorridor einrichten, um den Menschen in Gaza zu helfen. Sie haben ein Rettungsschiff mit Hilfsgütern beladen, Israel hat es freigegeben. Jetzt warten sie nur noch auf gutes Wetter.
Kurz vor Beginn des Ramadans fordert US-Präsident Biden abermals eine Waffenruhe im Gazastreifen. Unterdessen demonstrieren wieder Tausende Israelis für die Freilassung der Hamas-Geiseln und gegen die Netanjahu-Regierung. Der Überblick.
Einst wollte sich Rami in Gaza eine Zukunft aufbauen. Jetzt fürchtet der junge Palästinenser in Rafah um sein Leben – und warnt vor den Folgen der israelischen Kriegsführung.
Die Not in Gaza ist groß, eine Waffenruhe nicht in Sicht. Im Ramadan droht nun auch in den besetzten Gebieten eine Eskalation der Gewalt. Der Überblick.
Der Gazastreifen soll in Kürze von der See aus mit Hilfsgütern beliefert werden. Das sieht ein Plan unter anderem der EU und der USA vor.
Kommissionspräsidentin von der Leyen hofft, dass die EU ein erstes Schiff mit Hilfsgütern schon am Wochenende nach Gaza bringen kann. Unklar blieb jedoch zunächst, ob Israel die nötigen Freigaben erteilt hat.
Kämpfe um Hilfsgüter, verzweifelte Patienten und die ständige Angst vor einer israelischen Offensive – Thorsten Schroer von der deutschen Hilfsorganisation Cadus spricht im F.A.Z.-Interview über seine Arbeit in Gaza.
Am Internationalen Frauentag halten die Iren ein Referendum über die Rolle der Frau in der Verfassung ab. Kurz vor Beginn des Ramadans zeichnet sich keine Feuerpause im Gazakrieg ab. Und: Vor zehn Jahren verschwand Flug MH370. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Gazastreifen fehlt es am Nötigsten. Hilfe könnte bald auch über das Mittelmeer kommen: Die US-Regierung will einen temporären Hafen einrichten. Der Überblick.
Schon wieder ruft Südafrika das Weltgericht gegen Israel an. Das ist hemmungslos einseitig – aber gut für das Recht und für die Menschen in Gaza.
Die Verwüstungen im Gazastreifen sind verheerend. Bis zu 66 Prozent der Gebäude sollen beschädigt oder zerstört sein. Was bedeutet das genau? Die Auswertung aktueller Satellitenbilder ergibt ein vielschichtigeres Bild.