Und wieder wird ein Schwerverbrechen aufgearbeitet
Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin stehen in Freiburg elf Männer vor Gericht. Den Angeklagten drohen Haftstrafen von jeweils bis zu 15 Jahren.
Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin stehen in Freiburg elf Männer vor Gericht. Den Angeklagten drohen Haftstrafen von jeweils bis zu 15 Jahren.
Dramatische Szenen an Mexikos Grenze: Flüchtlinge aus Zentralamerika versuchen, den Rio Bravo zu überqueren und in die Vereinigten Staaten zu kommen, werden aber von mexikanischen Nationalgardisten abgefangen. Der Druck von Präsident Trump hat Wirkung gezeigt: Mexiko will mit fast 15.000 Polizisten und Soldaten an seiner Nordgrenze die ungeregelte Einwanderung nach Nordamerika bremsen.
Etwa 70 Flüchtlinge haben sich in Nordrhein-Westfalen als Terroristen ausgegeben, um ihre Abschiebung zu verhindern. Vor Gericht erwiesen sich ihre Behauptungen als haltlos.
Die Volksparteien haben immer noch nicht verstanden, wie moderne Wahlkämpfe zu führen, Menschen heutzutage anzusprechen und einzubinden sind. Der Blick auf die Parteibasis bringt da gar nichts.
Die Zahl der Flüchtlinge ist einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Demnach gab es 2018 weltweit insgesamt 70,8 Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber. Die Zahl der neuen Asylanträge in Deutschland ging deutlich zurück.
Prominenter Besuch bei Flüchtlingen aus Venezuela in Kolumbien: Hollywoodstar Angelina Jolie hat sich an einem Grenzort ein Bild von der humanitären Lage der Geflüchteten gemacht.
An der Westküste von Libyen starten immer wieder Flüchtlingsboote in Richtung Europa. Menschenschmuggler nutzen dabei das Machtvakuum in dem Land aus und setzten die Flüchtlinge häufig in seeuntüchtige Boote, die zudem meist überfüllt sind.
Eine erfundene jüdische Familiengeschichte hat die Bloggerin Marie Sophie Hingst entlarvt. Nach „Spiegel“-Informationen hat die Historikerin auch andere Dinge frei erfunden. Deswegen nimmt die F.A.Z. ein mit ihr veröffentlichtes Interview jetzt offline.
Die EU sorgt dafür, dass Libyens Küstenwache Migranten auf dem Mittelmeer abfängt. Was ihnen dann bevorsteht, müsse unbedingt beendet werden, fordert das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.
Vor zwanzig Jahren berichteten F.A.Z.-Fotograf Wolfgang Eilmes und F.A.Z.-Korrespondent Matthias Rüb über den Krieg im Kosovo – und den Nato-Einsatz, mit dem das Morden beendet wurde. Nun erinnern sie sich.
1600 Personen wohnen in den noch verbliebenen Sammelunterkünften im Rheingau-Taunus. Kritik gibt es an den Gebühren, die jene Bewohner entrichten müssen, die einen Arbeitsplatz haben.
Die Organisation der Vereinten Nationen kritisiert die Europäer für das Ende der Mittelmeer-Mission „Sophia“. Die Seenotrettung sei eine menschliche Pflicht.
Die einen sprechen von „Piraten“, die anderen von verzweifelten Menschen auf der Flucht: Ein von Migranten entführtes Schiff ist nun im Hafen von Valletta angekommen – mindestens vier Migranten wurden festgenommen.
Ein Dozent glaubt, die Goethe-Uni habe wegen unliebsamer Äußerungen zu Flüchtlingen seine Homepage vom Netz genommen. Die Hochschule stellt den Fall anders dar.
Eine Notunterkunft für Flüchtlinge grenzt an das Grundstück von Wolfgang Stillger. Unfreiwillig ist er zum Beobachter städtischer Migrationspolitik geworden.
Über Tausend überqueren Schätzungen zufolge täglich die Grenze nach Kolumbien. Das UN-Flüchtlingshilfswerk spricht von der größten Krise in der jüngeren Geschichte Lateinamerikas.
Finanzminister Olaf Scholz will die Mittel für die Integration von Flüchtlingen um 3,4 Milliarden Euro pro Jahr kürzen. Die Länder sind geschlossen dagegen und wollen nachverhandeln, notfalls mit der Kanzlerin.
2018 wurden deutlich weniger Asylanträge gestellt als noch zwei Jahre zuvor. Finanzminister Scholz will deshalb die Zuschüsse für Länder und Kommunen kürzen. Das gefährde die Integration, warnt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff.
Mitarbeiter der Deutschen Bank unterstützen Flüchtlinge dabei, in Deutschland Arbeit zu finden. Da muss auch schon mal Arnold Schwarzenegger als Motivator herhalten. Unsere Redakteurin hat das Projekt „Job-Buddy“ vier Monate lang begleitet.
CSU-Chef Söder kritisiert mit harten Worten Finanzminister Scholz und dessen Pläne, die Integrationshilfen für Flüchtlinge deutlich zu kürzen. Andere Ministerpräsidenten warnen, dass das Budgetvorhaben auf Kosten der Länder gehe.
Kommt der Brexit, hört die EU auf einmal an Frankreichs Küste auf. Am Eurotunnel wird das einiges ändern, neue Kontrollen werden schon aufgebaut. Es drohen kilometerlange Staus. Und noch mehr.
Nordrhein-Westfalens Ministerspräsident stemmt sich gegen die Pläne des Bundesfinanzministers. Der Vorstoß von Olaf Scholz provoziere „Steuererhöhungen wegen der Flüchtlinge“.
Flüchtlinge und Asylbewerber in Deutschland sind weiterhin häufig Beleidigungen, Bedrohungen oder Gewalt ausgesetzt. Im vergangenen Jahr wurden beinahe 2000 Straftaten gegen sie registriert.
Ein Syrien ohne Assad wird es in naher Zukunft nicht geben. Das hat wohl auch Europa eingesehen. Denn Berlin und Paris schlagen zur Heimkehr der Flüchtlinge einen neuen Ton an.
Der französische Präsident Macron bemüht sich momentan darum, das europäische Asylrecht und den Grenzschutz miteinander zu verknüpfen. In Frankreich ist sein Ansatz jedoch umstritten.
Viele „Straftaten nach dem Völkerrecht“ sollen während der Hochphase des Flüchtlingszuzugs an die Behörden weitergegeben worden sein. Nur in wenigen Fällen seien allerdings Ermittlungen aufgenommen worden, so heißt es in einem Bericht.
Was passiert, wenn die AfD regiert? „Das Blaue Wunder“ spielt dies am Staatsschauspiel Dresden durch. Eine schöne Idee, die leider scheitert.
Schon in der Flüchtlingspolitik zwischen Ungarn und Deutschland fiel Orbán als treulos auf. Doch die eigentlich problematische Frage ist, ob Orbán die Europäische Volkspartei nicht langsam zum Narren hält. Ein Kommentar.
Ein neues Buch schildert Flucht, Vertreibung und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ankunft vor allem von Sudetendeutschen bedeutete für die kleine Gemeinde Heusenstamm eine Herausforderung.
Anfangs wurde der Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus nur selten beantragt. Nun steigt die Nachfrage an. Das festgelegte Kontingent wird voll ausgeschöpft.
Julia Faber engagiert sich seit Jahren für Flüchtlinge und gegen Rechtsextremismus – in und außerhalb der Schule. Dafür wird die Schülerin nun mit einem Preis geehrt.
Deutschland will mehr Flüchtlinge abschieben. Damit das gelingt, wird offenbar auch Geld an die Betroffenen gezahlt.
Ein Freund des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri hat Kinder Hinrichtungsszenen des IS nachstellen lassen. Der Islamist Bilal Ben Ammar hielt sie in einem Video fest.
Es kommen weniger Flüchtlinge nach Europa. Das liegt auch daran, dass viele von ihnen in völlig überfüllten Flüchtlingslagern in der Ägäis und in Libyen stranden. Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ berichten von alarmierenden Zuständen.
Am Geld allein liegt es nicht: In ihrem Buch „Deutschland hat ausgelernt“ beschreibt Anna Kröning, wie Schulen sich an den Herausforderungen der Integration abarbeiten.
Der frühere Innenminister de Maizière schreibt in seinem neuen Buch, im Herbst 2015 hätten vor allem bayerische Politiker eine Registrierung von Flüchtlingen im Grenzgebiet abgelehnt. Seehofer widerspricht. Wer hat recht? Wir haben bei drei Landräten nachgefragt.