Darf man Flüchtlingscamps mit Konzentrationslagern vergleichen?
Alexandria Ocasio-Cortez nennt die amerikanischen Flüchtlingscamps Konzentrationslager. Die Empörung ist groß. Doch Wissenschaftler verteidigen den Vergleich.
Alexandria Ocasio-Cortez nennt die amerikanischen Flüchtlingscamps Konzentrationslager. Die Empörung ist groß. Doch Wissenschaftler verteidigen den Vergleich.
Die Zukunft vieler Flüchtlinge entscheidet sich vor Gericht. Immer noch müssen sie lange warten, ehe klar ist, ob sie bleiben dürfen. Mohammed ist homosexuell – und hat nun endlich ein Urteil.
Die EU müsse Flüchtlinge besser davor schützen, in die Hände von Menschenschmugglern zu fallen, forderten die Chefs von UNHCR und IOM. Auch die Rückführung von Migranten nach Libyen müsse gestoppt werden, das Land sei ein „gefährliches Pflaster“.
Seit der Flüchtlingskrise hat das Bamf nicht nur in Personal investiert – vor allem IT-Systeme sollen die Entscheider unterstützen. Hilft das wirklich?
Das Aufnahmezentrum von Mineo auf Sizilien war Inbegriff einer misslungenen Migrationspolitik. Innenminister Salvini hat es nun geschlossen – und kann sich vor Freude darüber kaum noch halten.
Die Hilfsorganisation Sea-Watch will mit der fast eine Million Euro an erhaltenen Spendengeldern auch andere Seenotretter unterstützen. In der EU wird derweil über die Verteilung der Geretteten diskutiert.
Die „Alan Kurdi“ sucht abermals einen sicheren Hafen für Bootsflüchtlinge, Annegret Kramp-Karrenbauer verheddert sich auf der Suche nach einem Kurs – und Großbritannien taucht wieder auf der Bildfläche auf. Der F.A.Z.-Sprinter
Die „Alan Kurdi“ ist derzeit das einzige noch verbliebene Rettungsschiff auf dem Mittelmeer. Am Montagabend, berichtet unsere Reporterin Julia Anton, hat das Schiff wieder neue Bootsflüchtlinge aufgenommen.
Auch nach Jahren des Streits tut sich die EU schwer, gerettete Migranten auf Staaten zu verteilen. Wird es nun eine solidarische Lösung geben? Bisher haben sich nur wenige Staaten zur Aufnahme bereiterklärt.
Der Europastaatsminister setzt im Umgang mit im Mittelmeer geretteten Migranten auf die Zusammenarbeit williger EU-Staaten. Bundesinnenminister Seehofer will aber weiterhin auf einen „festen Verteilmechanismus“ hinarbeiten.
Mexiko geht auf Drängen Donald Trumps hart gegen Migranten aus Zentralamerika vor. Doch das Prinzip der Abschreckung funktioniert nicht wie gewünscht. Es gelingt weiterhin vielen, die Grenze zu überqueren.
Bundesinnenminister Seehofer hat seinen italienischen Kollegen gebeten, Geflüchtete an Land gehen zu lassen. Doch Salvini kontert, eher werde er die Menschen mit dem Auto zur deutschen Botschaft fahren. Unterstützung bekommt er aus Österreich.
Im F.A.Z.-Interview kritisiert der Einsatzleiter auf dem Rettungsschiff „Alan Kurdi“ vor Lampedusa die Regierungen in Rom und Valletta scharf. Es sei schwierig, jemanden zu finden, der „Verantwortung für Menschen in Not“ übernehmen wolle.
Der Horizont der griechischen Insel Chios wird von der türkischen Küste begrenzt. Von dort kamen die Flüchtlinge. Und es lief alles gut, bis die EU das sogenannte Türkei-Abkommen beschloss. Hier wird deutlich, warum die Griechen Tsipras abwählen.
Es wäre ein bewusster Verstoß gegen ein Abkommen, das zuerst Amerika nicht mehr befolgt hatte: Iran ist kurz davor, seine Urananreicherung hochzufahren. Ein europäischer Außenminister warnt vor einer Flüchtlingskrise, sollte es zum offenen Konflikt kommen.
Viele Flüchtlinge kommen auf Chios an, dürfen aber ohne langwieriges Asylverfahren die kleine Insel nicht mehr verlassen. Die Bewohner fühlen sich von Ministerpräsident Alexis Tsipras allein gelassen. F.A.Z.-Korrespondent Michael Martens ist vor Ort.
Staatsschutz und Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall, der sich in der Nacht zum Donnerstag ereignet hat. Mutmaßlich war es ein fremdenfeindlicher Angriff.
Vier Jahre nach Beginn der Flüchtlingswelle kommen nun immer mehr Migranten auf den Arbeitsmarkt. Warum haben sie es dort immer noch schwer, einen Job zu finden?
Die Seenotrettung im Mittelmeer trifft in der deutschen Bevölkerung auf breite Zustimmung. Am Samstag gehen Menschen bundesweit auf die Straße, um gegen die Kriminalisierung der Retter zu protestieren.
Die deutschen Reaktionen auf die „Sea-Watch“ sind Wasser auf die Mühlen der Nationalisten in Italien. Für Innenminister Salvini ist Kapitänin Carola Rackete die beste Feindin.
Bei einem Raketenangriff auf ein libysches Internierungslager wurden über 50 Menschen getötet. Jetzt prüft die Regierung die Freilassung der Flüchtlinge. Die Sicherheit der Migranten könne nicht mehr gewährleistet werden.
Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer nimmt kein Ende. Die wenigen Überlebenden des jüngsten Unglücks berichteten der Küstenwache von ihrer Überfahrt.
Das Engagement der katholischen Kirche für Flüchtlinge ist groß. Doch auch in den eigenen Reihen könne fremdenfeindliches Gedankengut zum Problem werden, sagt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.
Die Nachricht, dass Kapitänin Carola Rackete aus dem Hausarrest entlassen wurde, hat ein junger Frankfurter besonders gefeiert. Denn Manos Radisoglou unterstützt die Arbeit von Sea-Watch – allerdings aus der Luft.
Italiens Innenminister behauptet, Migranten seien in Libyen gut aufgehoben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern sind jedoch katastrophal. Und nun bringt ein neuer Konflikt die Flüchtlinge zusätzlich in Gefahr.
Viele unterstützen die Kapitänin der „Sea-Watch 3“ mit Geld. Auch knapp vier Jahre nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise ist die Spendenbereitschaft hoch.
Die privaten Seenotretter rechtfertigen die Entscheidung ihrer Kapitänin Carola Rackete, auf Lampedusa anzulegen. Deutschland erklärt sich nun bereit, ein Dutzend der Bootsflüchtlinge aufzunehmen.
Früher hat Italien in Seenot geratene Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Nun versucht es andere daran zu hindern.
In Freiburg stehen elf junge Männer vor Gericht, die eine 18-jährige Studentin vergewaltigt haben sollen. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Ist das Zufall und wie reagiert die Politik darauf?
Das Bild des toten Vaters und seiner ebenfalls im Grenzfluss Rio Grande ertrunkenen kleinen Tochter ging um die Welt. Nun ist die Witwe und junge Mutter zurück in ihrer Heimat El Salvador.
Gegen den Willen der italienischen Behörden hat das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ mit 40 Migranten an Bord den Hafen auf Lampedusa erreicht. Die Polizei nahm die Kapitänin Carola Rackete daraufhin in Gewahrsam.
Seit zwei Wochen harren Dutzende Flüchtlinge vor der italienischen Insel aus. Am frühen Morgen dürfen zwei von ihnen aus medizinischen Gründen von Bord. Doch das Patt um das Schiff dauert an.
Nachdem zwei Flüchtlinge aufgrund eines Notfalls das Schiff verlassen durften, polterte Innenminister Matteo Salvini los: Italien werde das Schiff erst in Lampedusa andocken lassen, sobald andere EU-Staaten sich zur Aufnahme der Asylbewerber bereiterklären. Besonders die Kapitänin des Schiffs bekam ihr Fett weg.
Während Italien 42 Migranten die Einfahrt in den Hafen der Insel Lampedusa verweigert, dürfen 77 Flüchtlinge aus Syrien über einen humanitären Korridor einreisen.
Viele Flüchtlinge fühlen sich um ihre Hoffnungen betrogen. Die Enttäuschung über ihre Situation ist groß. Und die Zahl der Helfer nimmt ab. Ein Besuch in der hessischen Kleinstadt Büdingen.
Kritik an Angela Merkel, Lob für Donald Trump: Russlands Präsident Wladimir Putin spricht in einem Interview über die Migrationspolitik in Deutschland und Amerika. Trump hält er für einen talentierten Menschen.