London setzt auf Rückführungs-Offensive
Die illegale Migration über den Ärmelkanal ist auf Rekordwerte gestiegen. Nun preist die britische Regierung das Rückführungsabkommen mit Frankreich als wirksames Gegenmittel.
Die illegale Migration über den Ärmelkanal ist auf Rekordwerte gestiegen. Nun preist die britische Regierung das Rückführungsabkommen mit Frankreich als wirksames Gegenmittel.
Flüchtlinge müssen vom Bürgergeld ins Asylsystem wechseln. Der Gesetzentwurf dazu liegt nun vor. Einsparungen werden nicht erwartet. Wie die Integration in Arbeit besser gelingen soll, bleibt offen.
Ein früherer Mitarbeiter von AfD-Mann Krah steht wegen Spionage vor Gericht. 170 Staaten verhandeln über ein Abkommen gegen die Plastikflut. Und eine Studie nimmt die Freizeitbeschäftigungen der Deutschen unter die Lupe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im September 1940 nahm sich der Philosoph Walter Benjamin in Spanien auf der Flucht vor den Nazis das Leben. Die Oper „Benjamin in Portbou“ von Antoni Ros-Marbà erinnert nun an ihn. In Barcelona wurde sie uraufgeführt.
In Deutschland fehlen immer mehr Arbeitskräfte für einfache Jobs. Bisher erledigten das oft Asylbewerber. Einen Plan für die Zukunft gibt es nicht. Unternehmen und Verbände schlagen Alarm.
Das ZDF rückt die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung in ein schlechtes Licht. Trübe allerdings ist das journalistische Vorgehen von „heute“ und „heute journal“.
Die Jobcenter sollen sich nicht mehr um Ukrainer kümmern. Aber wie läuft dann die Integration in den Arbeitsmarkt? Die Zweifel an den Plänen der Koalition wachsen.
Warum kann die Stadt Frankfurt ihre leerstehenden Immobilien nicht dazu nutzen, Flüchtlinge einzuquartieren? Die Hürden sind sehr hoch, und das aus gutem Grund.
Angesichts des Zustroms von Flüchtlingen im Jahr 2023 klagten drei Landkreise, sie seien an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Zwei Jahre später hat die F.A.Z. nachgefragt. Ergebnis: Nicht nur die Wohnungsnot bleibt eine Aufgabe.
Vor zwei Jahren warnten drei hessische Landräte, der Zustrom von Flüchtlingen gefährde den sozialen Frieden. Nun kommen weitaus weniger Schutzsuchende an. Doch der Geldmangel bleibt. Und ein Kreis sieht sich besonders belastet.
Das Projekt zur Unterstützung queerer Flüchtlinge der Aids-Hilfe Hessen ist von Fördergeldern des Landes abhängig. Zunächst ist die Finanzierung für dieses Jahr sichergestellt.
Wer Drogenhilfezentren oder Unterkünfte für Asylbewerber plant, bekommt selten Applaus. Aber ohne unbequeme Entscheidungen zerbricht das soziale Gefüge. Deshalb braucht es Standfestigkeit, Vernunft und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.
Eigentlich sollte im Gewerbegebiet von Kelkheim bei Frankfurt eine Unterkunft für Flüchtlinge errichtet werden. Diese Pläne wurden jetzt gestoppt. Gebaut wird trotzdem.
In Julie Delpys politischer Komödie „Die Barbaren“ entlarvt sich ein bretonisches Dorf, das ukrainische Flüchtlinge aufnehmen will. Die Regisseurin spielt darin eine etwas überengagierte Lehrerin. Ein Gespräch über Rassismus und die Macht der Komödie.
Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ zeigt in teils drastischen Bildern die Herausforderungen der Seenotrettung im Mittelmeer. Die Arbeit der Helfer wird zunehmend durch eine Politik der Abschottung erschwert.
Vor Jahren hatte Außenministerin Baerbock ein neues Verfahren geschaffen, um gefährdete Afghanen vor den Taliban zu retten. Doch nur wenige schafften es nach Deutschland. Aus dem Scheitern lässt sich einiges lernen.
Weltweit sind 122 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor allem der Sudankonflikt macht sich in den Zahlen bemerkbar – doch auch der Krieg Russlands in der Ukraine.
Ein hessenweites Bündnis organisiert Tauschbörsen für Flüchtlinge. In sogenannten Wechselstuben können Asylbewerber, die mit ihrer Karte Gutscheine in Supermärkten gekauft haben, diese dort gegen Bargeld eintauschen.
Vor nicht allzu langer Zeit waren alle ganz wild auf die Bezahlkarte für Asylbewerber. Sie sollte bei vielen Problemen helfen. Was ist daraus geworden?
Der Zollstreit zwischen Trump und dem Rest der Welt geht in die nächste Runde. Eine Bombenentschärfung legt heute weite Teile von Köln lahm. Und die DFB-Elf will ins Finale der Nations League. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das organisierte Verbrechen in Mexiko hat sein Business diversifiziert. Der Drogenhandel macht nur noch einen Teil aus. Ein besonders lukratives Geschäftsfeld: Migranten.
Die schwarz-rote Koalition kehrt in der Migrationsfrage zur Normalität zurück. Wer Deutscher werden will, muss das wollen und zeigen. Und sich entscheiden.
Selenskyj und Merz sprechen in Berlin, Wadephul und Rubio in Washington. Der Koalitionsausschuss befasst sich mit Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung. Der F.A.Z. Frühdenker.
Hanna Krall feiert heute neunzigsten Geburtstag. Die polnische Schriftstellerin ist bekannt für ihre Geschichten über den Holocaust. Seit langer Zeit schon lebt sie im selben Hochhaus in Warschau, doch es hat sich Wesentliches verändert im Leben der literarischen Reporterin.
Donald Trump nutzt weiße Südafrikaner für seine Zwecke. Damit hat er Präsident Ramaphosa vor dessen Besuch in Washington bewusst geschadet.
Immer wieder werden Unterkünfte von Flüchtlingen in Deutschland Ziel von Attacken. Nun hat die Bundesregierung die jüngste Auswertung nach oben korrigiert.
Auch nach europäischem Recht dürfen Flüchtlinge kontrolliert und abgewiesen werden. Man muss das nur ernst nehmen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht in ihnen Flüchtlinge und spricht von einem „Genozid“ an weißen Farmern in dem Land. Die Entrüstung in Pretoria ist groß: Es habe keine politische Verfolgung gegeben.
Schon seit Anfang April hält der Wetteraukreis die Bezahlkarte für Flüchtlinge bereit. Allerdings hat er sie bisher noch nicht ausgegeben können. Anders als anderswo liegt das nicht an der Technik.
Trotz hoher Arbeitslosigkeit macht die Integration von Flüchtlingen markante Fortschritte. Eine neue Erhebung zeigt „zunehmend positive Erfahrungen“ von Arbeitgebern. Aber der Weg ist noch lang.
Franziskus wollte ein nahbarer Papst sein. Eine Geflüchtete, ein Missbrauchsopfer, eine Ordensfrau, eine Vertreterin des „Synodalen Wegs“ und ein Bischof erzählen, wie sie ihn erlebt haben.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat einen Normenkontrollantrag des Main-Kinzig-Kreises aus formalen Gründen abgewiesen. Aber er kann die Kritik an der Art und Weise, wie im Land Flüchtlinge auf Kommunen verteilt werden, verstehen.
Die Zahl der in Deutschland lebenden Syrer ist zuletzt leicht gesunken. Das hat aber nur zum Teil mit Ausreisen nach dem Sturz von Baschar al-Assad zu tun.
In Hannover ist ein Flugzeug vor allem mit Flüchtlingen aus Sudan gelandet. Bis die neue Regierung die Geschäfte übernimmt, soll mit solchen Flügen nun erst einmal Schluss sein.
Kurz vor dem Regierungswechsel lässt Baerbocks Ministerium noch Afghanen einfliegen. Die Union ist aufgebracht. Die Zurückgebliebenen fühlen sich wieder im Stich gelassen.