Griechenland: Türkei nimmt keine Migranten mehr zurück
Die Türkei nutze das Coronavirus als Vorwand, um den Flüchtlingspakt mit der EU zu unterlaufen, beklagt die griechische Regierung. Seit Wochen würden keine Migranten mehr zurückgenommen.
Die Türkei nutze das Coronavirus als Vorwand, um den Flüchtlingspakt mit der EU zu unterlaufen, beklagt die griechische Regierung. Seit Wochen würden keine Migranten mehr zurückgenommen.
In Corona-Zeiten können Bootflüchtlinge nicht verteilt werden. Italien meint, Berlin solle sich um die 150 Flüchtlinge auf dem Rettungsschiff „Alan Kurdi“ kümmern. Ist das so?
Durften Ungarn, Polen und die Tschechische Republik sich 2015 der Aufnahme von Flüchtlingen verweigern? Nein, meint der Europäische Gerichtshof. Die Verurteilten wollen von Solidarität nichts wissen.
Die drei Länder hatten sich in der Flüchtlingskrise geweigert, EU-Beschlüsse zur Umverteilung von Asylbewerbern aus Griechenland und Italien umzusetzen. Damit verstießen sie gegen geltendes Recht, urteilt der EuGH.
Migrationsminister Mitarakis wirft mehreren örtlichen Verwaltungen in Griechenland unverantwortliches Verhalten vor. Den überfüllten Lagern in der Ägäis droht für den Fall eines massenhaften Corona-Ausbruchs großes Unheil.
Viele New Yorker suchen anderswo Schutz vor dem Virus. So verbreiten sie es. Trump drohte mit Abriegelung, konnte sich aber nicht durchsetzen. Jetzt wackelt sein Plan für den Neustart der Wirtschaft.
Vom 1. April an können Obdachlose und Flüchtlinge, die an Covid-19 erkrankt sind, in einem Hotel in der Frankfurter Innenstadt unterkommen. Für Drogenabhängige soll eine separate Lösung gefunden werden.
Wie 2015 kommt es auch in der Corona-Krise auf die Kommunen an. Haben sie genug Geld? Nein, sagt der Städte- und Gemeindebund. Mancher erfolgreichen Stadt drohe durch die Pandemie das Schicksal des Ruhrgebiets.
Ohne Heim und ohne Schutz: In Zeiten von Corona sucht Frankfurt dringend nach Unterkünften für Obdachlose und Flüchtlinge. Dabei geht es auch darum, Verdachtsfälle und Infizierte möglichst schnell zu isolieren.
Die Frankfurter Integrationseinrichtung Milena berät Frauen in der Corona-Krise per Video. Dennoch besteht Grund zur Sorge um die Frauen – aus mehreren Gründen.
Aktuell liegen die Schiffe privater Organisationen in verschiedenen Häfen. Die Reisebeschränkungen, fehlende Ersatzteile und Quarantäne-Maßnahmen erschweren die Einsätze.
Ende Februar hat der türkische Präsident Erdogan die Grenzen nach Europa für Migranten geöffnet, um den Druck auf die EU zu erhöhen. Nun sollen sie im Kampf gegen das Coronavirus abgeriegelt werden.
Die hygienische Situation in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Die Sorge ist groß, dass sich das Coronavirus unter den Migranten ausbreitet. Athen reagiert mit Besuchsverboten und Ausgangssperren.
Geflüchtete suchen Frieden und Stabilität. Stattdessen ist Europa in der Corona-Krise verunsichert, der Alltag gerät ins Wanken, für Einheimische wie Neuankömmlinge. Gibt es Auswege? Die Traumatherapeutin Marianne Rauwald gibt Antworten.
Das Coronavirus ist der Feind aller, doch die Staats- und Regierungschefs schlagen ganz unterschiedliche Töne an. Merkel ist nüchtern, Macron martialisch, Johnson wendig und Trump – ist Trump.
An der türkisch-griechischen Grenze harren immer noch viele Migranten aus. Flüchtlinge aus Syrien sind kaum dabei. Über Deutschland wissen sie kaum etwas. Trotzdem ist es ihr Traumziel.
Einige Politiker wollen aus den aktuellen Grenzkontrollen zur Eindämmung des Coronavirus Rückschlüsse auf die Flüchtlingskrise 2015 ziehen. Aber sind die Situationen vergleichbar?
Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern sind dramatisch, sagt der Bundespräsident. In Moria stirbt ein sechs Jahre altes Mädchen bei einem Brand.
Europa könne nicht darauf verzichten, Einreisen zu kontrollieren, sagt der Bundespräsident. Kinder aufzunehmen, sei richtig. Bei den Bürgern wirbt er um Verständnis für Einschränkungen wegen des Coronavirus.
Die irreguläre Migration ist für die EU und die Türkei das größte Problem. Die meisten irregulären Migranten fliehen nicht aus Syrien. Ein neues Flüchtlingsabkommen müsste gerade dafür eine Lösung finden.
Deutschland schickt Zelte, Betten und Heizungen, um die Not in den griechischen Flüchtlingslagern zu lindern. Bislang wollten die Griechen solche Hilfe nicht.
Recep Tayyip Erdogan öffnet die Pforten, und nun flüchten fast mehr Türken als Syrer. All das folgt seinem Plan für den Krisenfall.
Die EU-Spitzen haben den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dazu aufgefordert, sich weiterhin an das Flüchtlingsabkommens von 2016 zu halten. Erdogan fordert von der EU und der Nato mehr Unterstützung.
Um das massenhafte Ertrinken im Mittelmeer zu beenden, gibt es mehrere Optionen. Eine von ihnen führt direkt in einen gemeinsamen europäischen Asylraum. Ein Gastbeitrag.
Deutsche außenpolitische Debatten zeichneten sich zwar schon immer durch ihren Realitätsverlust aus, aber in einem Punkt haben die Grünen vom amerikanischen Präsidenten gelernt: Sie übernehmen seine Methode.
Niemandem verkauft die Türkei so viele Güter wie der EU. Dennoch legt sich Präsident Erdogan immer wieder mit ihr an. Eine Übersicht.
Deutschland fühle sich mit dafür verantwortlich, dass Flüchtlingskindern in griechischen Lagern geholfen werde, sagt Angela Merkel in Berlin. Zustände wie vor fünf Jahren dürfe es in der aktuellen Migrationskrise aber nicht geben.
Europa kämpft gegen die Ausbreitung der Corona-Epidemie, Erdogan reist nach Brüssel und in Amsterdam startet einer der größten Strafprozesse der niederländischen Geschichte. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Darf Griechenland die Flüchtlinge zurückweisen? Die rechtliche Lage erklärt sich nicht auf den ersten Blick.
In Berlin haben es grüne Kreuzberger nicht leicht: Afrikanische Dealer schüchtern Frauen ein, Kinder verletzen sich an Spritzen. Sie haben trotzdem nichts gegen Flüchtlinge.
Wie kann Deutschland Griechenland beim Umgang mit neu eintreffenden Flüchtlingen helfen? Union und SPD könnten sich beim Koalitionsausschuss am Sonntagabend auf Hilfen für die Kinder auf den griechischen Inseln einigen.
Seit Investoren den Marktführer für Großzelte führen, muss die Belegschaft von HTS Tentiq umdenken. Darin sind sie jedoch geübt. Denn in Ausnahmesituationen steigt die Nachfrage an ihren Produkten.
Die EU wäre prinzipiell bereit zu weiteren Finanzhilfen zur Unterstützung der Flüchtlinge in der Türkei, knüpft das aber an Bedingungen. Der griechische Ministerpräsident Mitsotakis hält den Flüchtlingspakt mit der Türkei derweil für „tot“.
Der Tod von 36 türkischen Soldaten in Idlib wurde zum Wendepunkt. Der starke Mann der Türkei sah sich in einer Sackgasse gefangen und suchte den Befreiungsschlag. Funktioniert das?
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.
Für die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz ist die Haltung zu Merkels Asylpolitik wichtig. Wie wollen Laschet, Merz und Röttgen eine Wiederholung der Flüchtlingskrise von 2015 verhindern?