Barroso wirbt für Föderation der Nationalstaaten
nbu. STRASSBURG, 12. September. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat am Mittwoch zur Gründung einer „Föderation der Nationalstaaten“ in Europa ...
nbu. STRASSBURG, 12. September. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat am Mittwoch zur Gründung einer „Föderation der Nationalstaaten“ in Europa ...
Im Europäischen Parlament ruft das Karlsruher Urteil zum Europäischen Stabilitätsmechanismus fast einhellige Freude hervor – und ein englischer Earl wird zum Gespött.
Trotz des deutschen Widerstands forciert die EU-Kommission ihre Pläne für eine zentralen Kontrolle aller Banken der Eurozone durch die Europäische Zentralbank. Starttermin soll bereits Januar 2013 sein. Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble wehren sich gegen den Zeitplan.
Der EU-Kommissionspräsident Barroso hat die Fortentwicklung der EU zu einer „Föderation der Nationalstaaten“ vorgeschlagen. In seiner Rede zur Lage der EU sagte er, noch vor 2014 genaue Vorschläge für entsprechende Vertragsänderungen vorlegen zu wollen.
Vor drei Jahren starb ein Wirtschaftsanwalt in russischer Untersuchungshaft. Schuldige werden in höchsten Kreisen vermutet. Sechzig Personen bleibt deswegen die Einreise nach Amerika verwehrt.
Einst trampte sie mit Rucksack und Gitarre durch Europa. Heute sitzt Viviane Reding in der EU-Kommission - und will Europa eine Frauenquote verordnen.
Bergsteiger Reinhold Messner lobt seine Wanderfreundin Angela Merkel, kritisiert die Politik der EZB und das italienische Gespann Draghi/Monti. Und preist das schöne Südtirol.
wmu. BRÜSSEL, 7. September. Die Vorschläge der EU-Kommission für eine gemeinsame Bankenaufsicht im Euroraum stoßen schon vor der Vorlage am kommenden Mittwoch ...
Die EZB-Führungsspitze ist seit mehr als einem Jahr eine reine Männerdomäne. Weil bei der Neubesetzung auch keine Frau für den Posten in Erwägung gezogen wurde, blockiert das EU-Parlament die Berufung des luxemburgischen Notenbankchefs Yves Mersch.
Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski hat vorgeschlagen, den Vorsitz in der EU-Kommission, im Rat und in der Eurogruppe zusammenzulegen. Im Gespräch mit der F.A.Z. bekräftigt er seinen Vorstoß: „In Krisenzeiten müssen wir zuallererst Vertrauen wiederherstellen.“
Die Europäische Kommission macht Ernst in Sachen Frauenquote. Justizkommissarin Reding plant für den Herbst eine Richtlinie. Bis ins Jahr 2020 sollen 40 Prozent aller Aufsichtsräte weiblich sein. Allerdings nur in großen Unternehmen.
Am 12. September urteilt das Bundesverfassungsgericht über den ESM. Der deutsche Europaabgeordnete Jo Leinen kritisiert in seinem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Einstellung der Richter in Karlsruhe als zu „restriktiv“, was die europäische Integration angehe.
Die Entscheidung der Landesregierung, für 2,9 Millionen Euro im Jahr ein Gebäude für die hessische Vertretung in Brüssel zu mieten, ist aus Sicht des Landesrechnungshofs „nachvollziehbar“.
Eine Verfassungsnot gibt es nicht: Das Grundgesetz sieht die weitere europäische Integration ausdrücklich vor. Worauf warten wir also? Ein Plädoyer für noch mehr Europa.
ela. WIEN, 9. August. Der frühere österreichische Innenminister und ÖVP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament Ernst Strasser wird angeklagt.
In Staaten, in denen Kakao gewonnen wird, ist es um die sozialen Verhältnisse oft nicht zum Besten bestellt. Früher tat die Lebensmittelindustrie dieses Thema als Geschwafel einiger Ökofreaks ab - heute hat sie es aus eigenem Interesse aufgegriffen.
FRAGE: Herr Präsident, bevor Sie zum Staatsoberhaupt gewählt wurden, waren Sie im Europaparlament als Umweltschützer, vor allem im Zusammenhang mit der
Die politischen Manöver in Ungarn und Rumänien waren nicht mit der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der Europäischen Union zu vereinbaren. Die EU reagierte in beiden Fällen mit Instrumenten, die die Kommission nur zufällig in den Händen hielt.
Die EU-Kommission hat sich in einem Bericht „zutiefst besorgt“ über die jüngsten Vorfälle in Rumänien geäußert. Kommissionspräsident Barroso kündigte an, bis Ende des Jahres zu prüfen, ob Bukarest die Forderungen der EU erfüllt.
wmu. BRÜSSEL, 17. Juli. Die parlamentarische Kontrolle des Euro-Krisenfonds ESM könnte mittelfristig auf das Europaparlament übergehen.
Dürfen Bauern selbst Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und als Saatgut weiterverkaufen? Ja, sagt der Europäische Gerichtshof. Das Urteil freut vor allem Biobauern.
Die Finanzminister der Eurozone haben den luxemburgischen Notenbankchef Mersch als EZB-Direktoriumsmitglied nominiert. Offenbar bleibt Jean-Claude Juncker Eurogruppen-Vorsitzender. EZB-Präsident Draghi erwartet derweil, dass die EZB beim Aufbau einer Bankenaufsicht von „Synergieeffekten“ profitiert.
Als Konsequenz aus den Libor-Zinsmanipulationen will EU-Kommissar Michel Barnier offenbar die Regeln verschärfen. Zinsmanipulation soll unter Strafe gestellt werden.
Im amerikanischen Außenministerium steigt die Sorge über mögliche sicherheitspolitische Konsequenzen des Machtwechsels in Rumänien. Offenbar gibt es Befürchtungen, Terroristen, Drogenhändler und Menschenschmuggler könnten sich die Lage zunutze machen.
Kehren wir deshalb zu den Schülern in Nagold zurück. Sie trieb ohnehin nicht der Euro um, sondern das Urheberrecht. Denn kurz darauf sollte im Europäischen Parlament über das Handelsabkommen Acta abgestimmt werden. Die Haltung der Schüler war klar: Sie lehnten (so wie später die Abgeordneten) das Abkommen rundheraus ab. Erschreckend war vor allem, dass ein knappes Drittel der anwesenden Schüler schon Bekanntschaft mit der Abmahnindustrie gemacht hatte: Offenbar hatten sie illegal Musik aus dem Netz geladen, und mit der Post war eine Rechnung gekommen, die mehrere Tausend Euro erreichen kann. Zugleich hielten aber praktisch alle von ihnen Urheberrechte für schützenswert. Darauf muss die Politik schnell eine Antwort finden. Denn wenn Abmahnungen zu einem Massenphänomen geworden sind, ist das Urheberrecht ernsthaft in Gefahr.
Die einen sind erwacht, die anderen reiben sich die Augen: Mit der Ablehnung des Acta- Abkommens trägt zumindest das Europaparlament den neuen Bürgererwartungen Rechnung.
Die Gegner des Urheberrechtsabkommens Acta haben erfreut auf die Abstimmung im Europäischen Parlament reagiert, mit der Acta vorerst gestoppt wurde. EU-Kommission und Vertreter der Wirtschaft kritisierten die Entscheidung. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger warb für eine Neufassung.
Das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta ist im Europäischen Parlament gescheitert. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit gegen den Vertrag, der Internetpiraterie bekämpfen sollte. Damit kann er in der EU nicht in Kraft treten.
EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will den Verbraucherschutz verbessern: Versicherungsvertreter sollen ihren Kunden offen legen, für wen sie arbeiten - und welches Honorar sie erhalten.
An diesem Mittwoch wird das Handelsabkommen Acta aller Voraussicht nach im EU-Parlament scheitern - obwohl die Kritik großteils Propaganda war.
Nach dem Brüsseler Gipfel sieht sich jeder in der Rolle des Gewinners. Frankreichs Präsident Hollande kann sogar erklären, warum dies nur auf den ersten Blick ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Der rumänische Ministerpräsident Ponta hält das Verfassungsgerichts seines Landes für intrigengesteuert und ist trotz eines anderslautenden Urteils zum EU-Gipfel gereist. Präsident Basescu nennt das „Amtsanmaßung“.
Schuldensünder sollen ihre Haushalte nicht mehr allein aufstellen. Das sieht ein Plan der wichtigsten EU-Politiker vor. Sie fordern eine „echte“ Wirtschafts- und Währungsunion. Die Bundesregierung ging zunächst auf Distanz.
Das ukrainische Kassationsgericht hat das Revisionsverfahren im Fall Julija Timoschenkos abermals vertagt. In Berlin kursieren derweil Gerüchte, Bundeskanzlerin Merkel wolle bei deutscher Beteiligung zum EM-Finale nach Kiew reisen.
Die Bundesregierung hat eine entscheidende Hürde zur Ratifizierung des Fiskalpakts genommen. Nach einer Spitzenrunde im Kanzleramt sagten die Länder ihre Zustimmung zu dem Vorhaben zu. Im Gegenzug musste der Bund Zusagen in Milliardenhöhe machen.
Eine anonyme Masse treibt die Politiker im Netz vor sich her. Das hat jüngst der Fall des internationalen Urheberrechtsabkommens Acta gezeigt. Dessen Scheitern ist Ausdruck eines „Governance by Shitstorm“. Demokratie sieht anders aus.