Der Impfgipfel soll es richten
Bund und Länder treffen sich zum digitalen Krisengipfel mit den Vertretern der Impfstoff-Hersteller und die neuen Zollformalitäten im deutsch-britischen Handel belasten die Unternehmen. Der Newsletter für Deutschland.
Bund und Länder treffen sich zum digitalen Krisengipfel mit den Vertretern der Impfstoff-Hersteller und die neuen Zollformalitäten im deutsch-britischen Handel belasten die Unternehmen. Der Newsletter für Deutschland.
Anne Will wollte eine Bilanz nach einem Jahr Corona-Pandemie ziehen. Da hätte man ein heftiges Pro und Kontra erwarten dürfen. Das aber blieb aus. Es kennzeichnet die Lage.
Neue schlechte Nachrichten der Hersteller deuten daraufhin, dass sich der Mangel an Corona-Vakzinen verschärft. Doch es gibt Auswege.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert als Mitinitiator des Impfgipfels am Montag verlässliche Angaben zu Lieferungen und Transparenz. Immer mehr schießt sich die SPD auf Gesundheitsminister Jens Spahn ein.
Die EU-Kommission hat dem Impfstoff von Astra-Zeneca die Zulassung erteilt.
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Astra-Zeneca. Zuvor hatte ein EMA-Ausschuss nur eine bedingte Zulassung des Impfstoffs empfohlen.
Die europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt den Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca für alle Erwachsenen. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission reagiert mit Unverständnis. Auch Frankreichs Staatspräsident hat Bedenken.
Die Europäische Arzneimittelbehörde hat grünes Licht für die Zulassung des Astra-Zeneca-Impfstoffs gegeben, die EU-Kommission will ihn nun schnell zulassen. Sie hatte sich 300 Millionen Dosen des Vakzins gesichert.
Die Briten sehen Deutschland als treibende Kraft in einem „Impfkrieg“ mit der EU. Vehement widerspricht London Kritik am Impfstoff von Astra-Zeneca. Werden britische Rentner „unnötig beunruhigt“?
Im Streit zwischen der EU und dem Impfstoffhersteller Astra-Zeneca zeichnet sich eine Annäherung ab. Brüssel zeigt sich vorsichtig optimistisch, aber beharrt auf seinen Forderungen an das Unternehmen.
Brüssel veröffentlicht den Vertrag mit Astra-Zeneca. Zudem wird das Vakzin des Herstellers am Freitag genehmigt. Aber insgesamt hat die EU weiter viel zu wenig Impfstoff.
In der Tschechischen Republik und Ungarn ist man wenig erfreut über die Impfstoffmengen aus der EU. Und greift nun auf Vakzine aus China und Russland zurück.
Die Kommissions-Präsidentin knöpft sich den Hersteller vor und fordert von Astra-Zeneca klare Lieferaussagen. Auszüge aus dem Vertrag zwischen der EU und dem Konzern bestätigen ihre Kritik laut einem Bericht.
Die Irin Emer Cooke verantwortet in der EU-Arzneimittelagentur die Zulassung der Corona-Impfstoffe. Der Kritik an ihrer Behörde begegnet sie nüchtern, doch der politische Druck ist enorm.
Astra-Zeneca und EU veröffentlichen ihren Vertrag über die Impfstoffbestellung, die Bundesregierung beschließt neue Einreisebeschränkungen und Kleinanleger kämpfen gegen Hedgefonds. Der Newsletter für Deutschland.
Wie die F.A.Z. aus EU-Kreisen erfahren hat, lenkt Astra-Zeneca im Impfstoff-Streit mit der EU ein. Unternehmenschef Pascal Soriot schlug demnach in einem Gespräch beschwichtigende Töne an und will mehr Dosen liefern – aber wie viel mehr?
Astra-Zeneca hat seine Lieferschwierigkeiten beim Corona-Impfstoff mit Problemen in einem Werk begründet. Die EU hat nun Beamte dorthin geschickt.
Hat das britische Unternehmen der EU feste Lieferzusagen gemacht? Der Chef streitet dies ab. Ein Krisengespräch lieferte keine Lösung. Zuvor appellierte Kommissarin Kyriakides an das Unternehmen: „Wir verlieren jeden Tag Menschen.“
Eigentlich wollte die EU-Kommission nochmal mit dem Impfstoffhersteller sprechen. Aus EU-Kreisen heißt es nun, Astra-Zeneca habe das Treffen abgesagt. Das Unternehmen widerspricht.
Die EU will den Export von Impfstoff in Drittstaaten künftig kontrollieren. Offensichtlich wächst die Angst vor dem Kontrollverlust, weil sich das Virus nicht in den Griff bekommen lässt.
Europa will in der Informationstechnologie aus guten Gründen unabhängiger werden von Amerika und China. Dennoch ist der Begriff „Souveränität“ nicht ungefährlich – denn er birgt Konfliktpotential. Ein Gastbeitrag.
Mit großen Ärger reagiert die EU auf Lieferprobleme des Impfstoffherstellers. Nun will die Kommission wissen, was in welchem Werk wann produziert wurde. Derweil weist das Unternehmen Berichte über geringere Wirksamkeit bei älteren Menschen zurück.
Weil Pfizer und Astra-Zeneca nicht liefern können, geht die FDP mit dem Gesundheitsminister hart ins Gericht. Handelsbarrieren seien der falsche Weg. Zwischenzeitlich bemüht sich Jens Spahn, den Schaden zu begrenzen.
Die EU-Kommission will neue Corona-Hochrisikogebiete ausweisen, das beträfe derzeit zehn EU-Staaten. Wer von dort aus reist, muss vorher einen Test machen – und sich anschließend in Quarantäne begeben.
Im Ringen um genügend Impfstoffe plädiert der Gesundheitsminister für eine EU-weite Pflicht zur Genehmigung von Impfstoff-Exporten. In Brüssel muss das Pharmaunternehmen Astrazeneca derweil erklären, weshalb es zu Lieferengpässen kommt.
Muss eine Obergrenze für Bargeld eingezogen werden, um Geldwäsche zu bekämpfen? Die EU-Kommission sieht das so.
Vom 10. März an müssen Banken und Fonds offenlegen, welchen Beitrag ihre Anlagen zur Nachhaltigkeit leisten. Doch viele Fragen sind noch offen.
Während die Welt weiter auf gute Neuigkeiten wartet, erklärt unsere Autorin im Newsletter für Deutschland, was heute wichtig wird: verzögerte Impfstoff-Lieferungen, Gespräche zwischen Griechenland und der Türkei und der Fall Nawalnyj.
Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astra-Zeneca könnte in der kommenden Woche die Zulassung für sein Corona-Vakzin in Europa erhalten. Allerdings wird der Konzern im ersten Quartal wesentlich weniger Dosen produzieren als geplant.
Die Notenbank berichtet über eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU-Kommission für eine Digitalwährung – auch hinsichtlich der technischen Fragen. Was steckt dahinter?
Die nationalen Impfkampagnen müssen nach Ansicht der EU-Kommission beschleunigt werden. Bis Sommer sollten 70 Prozent aller Erwachsenen geimpft sein. Darauf sollen sich die Regierungschefs nach dem Willen der Kommission festlegen.
Brüssel will die Macht der Tech-Konzerne begrenzen. Digitalexpertin Nadine Schön, stellvertretende Chefin der Unionsfraktion im Bundestag, findet das richtig – und sagt, was die EU von deutschen Gesetzen lernen kann.
Unternehmer sind frustriert über die Corona-Hilfen des Bundes. Der Buhmann ist Wirtschaftsminister Altmaier – eine Rolle, die ihm vertraut ist. Doch vieles scheitert auch an seinem SPD-Kollegen Olaf Scholz.
Griechenland und Portugal wollen, dass Geimpfte schnell wieder in den Urlaub fahren dürfen. Außenminister Heiko Maas äußerte sich ähnlich. Doch in Brüssel rudert die Bundesregierung schon wieder zurück.
Einzelne Europaabgeordnete können jetzt den Vertrag der Kommission mit Curevac einsehen. Die anderen Hersteller lehnen das bislang ab. Über den Erkenntnisgewinn der Lektüre gehen die Meinungen auseinander.