Inflation und Stagnation könnten Europa treffen
Die EU-Kommission senkt wegen des Irankriegs ihre Wachstumsprognose und erhöht die Inflationserwartung. Wie sollen die Mitgliedstaaten Haushalten und Unternehmen helfen?
Zahlreiche EU-Außenminister reisen heute in die Ukraine. Frankreich debattiert über ein Social-Media-Verbot für junge Menschen. Und ab heute gibt es die Möglichkeit zur One-Klick-Steuererklärung. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die EU-Kommission senkt wegen des Irankriegs ihre Wachstumsprognose und erhöht die Inflationserwartung. Wie sollen die Mitgliedstaaten Haushalten und Unternehmen helfen?
Die EU-Kommission hat Zuwendungen an Ungarn in Höhe von 19 Milliarden Euro gesperrt. Mindestens die Hälfte dieser Summe ist wohl dauerhaft verloren.
Der Zwergstaat an der Côte d’Azur bleibt ein Finanzparadies, die Anziehungskraft gewaltig. Das Ansehen aber hat gelitten. Der Minister erklärt sich.
Die EU-Kommission fordert Alterskontrollen auf Pornoplattformen und droht Strafen an. Das ist richtig. Zugleich blockiert das EU-Parlament die Chatkontrolle gegen Kindesmissbrauch. Das ist verheerend.
Ein einfacher Klick genügt – und Minderjährige haben Zugang zu Internet-Pornoinhalten. Brüssel will das nicht länger hinnehmen und droht mit hohen Strafen.
Die EU und Australien einigen sich auf ein Handelsabkommen. Das löst die EU nicht nur aus der Abhängigkeit von den USA.
Ficos Regierung hat Korruptionsermittler abgesetzt und bedroht Hinweisgeber. Jetzt fordert der zuständige Ausschuss im EU-Parlament finanzielle Konsequenzen.
Falls es zu einer neuen Flüchtlingskrise kommt, soll die EU drastische Maßnahmen ergreifen. Das fordern die Ministerpräsidentinnen Giorgia Meloni und Mette Frederiksen in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt.
Schon in der kommenden Woche wollen die Europäische Kommission und die australische Regierung das Abkommen besiegeln. Präsidentin von der Leyen hat den Flug schon gebucht. Die Verhandlungen offenbaren alte Streitpunkte.
Start-ups scheitern in der EU oft an einem Flickenteppich aus nationalen Regeln. Die Kommission will das nun mit der geplanten EU Inc. ändern und den Binnenmarkt damit verbessern.
Die Strafverfolgungsbehörden in der EU haben bisher eine Million Hinweise auf Kindesmissbrauch bekommen. Doch das ist bald vorbei.
Steigende Preise für Energie bereiten der EU Sorgen. Vor einem Gipfeltreffen fasst Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen, wie Brüssel Strom günstiger machen kann.
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und die Niederlande mahnen Fortschritte bei der Spar- und Investitionsunion an. Aber was meinen sie genau?
Die neue Rechtsform EU Inc. soll Start-up-Gründern ermöglichen, leichter in Europa zu skalieren. Ökonomen geht der Entwurf der EU-Kommission nicht weit genug.
Die EU-Kommission will jungen Unternehmen in Europa das Leben leichter machen. Doch ihr Vorschlag für ein 28. Regime ist zu wenig ambitioniert. Noch kann er geändert werden. Ein Plädoyer.
Imran Ahmed kämpft gegen toxische Inhalte im Internet. Elon Musk verachtet ihn, die Trump-Regierung will ihn abschieben. Hier spricht er über seine Widersacher und erklärt, warum er Amerika noch immer liebt.
Matthias Miedreich kritisiert die neuen Vorschläge der EU-Kommission zu Emissionsregeln für Autos. Aktuell wäre laut dem ZF-Chef weder dem Klima geholfen – noch würde der Stellenabbau in der Autoindustrie verhindert.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereut beim Atomgipfel in Paris die Reduzierung von Atomenergie im europäischen Strommix. Umweltminister Schneider widerspricht.
Bald müssen alle Nicht-EU-Bürger in einer neuen Datei erfasst werden. Die meisten Staaten sind gut vorbereitet – mit drei Ausnahmen.
Wenn Algorithmen den Markt regeln und Behörden mit eigenen KI-Tools nachziehen, verschwimmen klassische Verantwortlichkeiten im Kartellrecht. Der Ruf nach neuen Regeln und mehr Transparenz wird lauter – nicht nur in Europa.
Mit neuen „Made-in-EU“-Regeln will Brüssel die europäische Industrie stärken. Besonders Autohersteller und Schlüsselbranchen der Energiewende sollen profitieren. Um die Auflagen wurde intensiv gestritten.
Die EU-Kommission will den Beitrittsprozess fundamental überholen. Deutschland und viele andere Staaten sehen das kritisch. Jetzt wirbt die zuständige Kommissarin in Berlin um Zustimmung.
Die Bundesregierung will Deutsche aus Nahost ausfliegen, die Angst vor der nächsten Energiekrise steigt, und der neue „Wirtschaftsweise“ wird vorgestellt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Gaspreise schießen weiter in die Höhe, Strom dürfte mittelfristig teurer werden. Der Irankrieg droht zur nächsten Belastung für Verbraucher und Industrie zu werden.
Ein Teil der NATO-Verteidigungsausgaben soll künftig in Infrastruktur fließen. Eine Studie der Denkfabrik RUSI macht dafür überraschende Vorschläge.
Die Politik in Deutschland will Social Media für Kinder und Jugendliche beschränken. Das ist nicht falsch. Nur gibt es da ein nicht zu unterschätzendes Problem: die EU-Kommission.
Die EU-Kommission will das Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten vorläufig in Kraft setzen. Das hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag in Brüssel angekündigt.
Die EU-Kommission will das Mercosur-Handelsabkommen mit Südamerika vorläufig anwenden. Aus Frankreich kommt scharfe Kritik, von den Grünen dagegen Zuspruch.
Gewalt, Pornographie, Extremismus: Dass soziale Netzwerke jungen Menschen schaden können, bezweifelt niemand mehr. Nun soll ein Social-Media-Verbot das Allheilmittel sein. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter.
Der ukrainische Präsident bekräftigt am vierten Jahrestag des russischen Überfalls eine kontroverse Forderung. Die stößt gerade in Deutschland nicht auf Gegenliebe.
Die EU setzt Regeln, der Rest der Welt folgt, weil es der heimischen Wirtschaft nutzt: Das behauptet jedenfalls die EU-Kommission. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
In der EU könnten bald Gemüse und Getreide wachsen, die mit den neuen gentechnischen Methoden gezüchtet wurden. Nicht alle finden das gut.
Damit es mit einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche klappt, muss man erstmal das Alter von Internetnutzern erkennen. Das ist gar nicht so einfach, wie ein Blick nach Australien zeigt.
Die EU plant, die Aufsicht über Börsen zu zentralisieren und zur ESMA nach Paris zu verlagern. Das Hessische Wirtschaftsministerium hat nun in einem Gutachten, das der F.A.Z. exklusiv vorliegt, aufgezeigt, welche juristischen Hürden dem Vorhaben im Weg stehen.
In Ungarn und Rumänien wird wieder über einen Beitritt zum Euroraum debattiert. Experten sehen dort ein hohes Einsparpotential durch niedrigere Zinsen.
Sexpuppen in Kinderoptik und genehmigungspflichtige Waffen – der Online-Riese Shein bot seinen Kunden zuletzt fragwürdige Produkte. Nun erhöht Brüssel den Druck. Das Verfahren nimmt nicht nur das Angebot in den Blick.