Kernkraft wird für deutsche Fonds zur Gewissensfrage
Die EU will Atomkraft als nachhaltig einstufen. In Deutschland ist man anderer Meinung. Die Fondsbranche schaut mit kritischem Blick auf den Streit.
Die EU will Atomkraft als nachhaltig einstufen. In Deutschland ist man anderer Meinung. Die Fondsbranche schaut mit kritischem Blick auf den Streit.
Dass die EU-Kommission Investitionen in Erdgas und Atomkraft als nachhaltig einstufen will, hat in Italien eine alte Diskussion neu angefacht: die über eine Rückkehr zur Atomkraft.
Berlin scheut den Konflikt um Atomstrom mit der EU, Erdogan treibt die Türkei in die Armut und Prinz Andrew muss in Manhattan vor Gericht. Der F.A.Z.-Newsletter.
In Berlin wussten die Spitzenpolitiker der Ampel längst Bescheid, dass die EU die Atomkraft als klimafreundlich einstufen wird – und dass Deutschland nichts mehr daran ändern kann. Die Grünen empören sich trotzdem.
Die Bundesregierung protestiert gegen die EU-Pläne, Atomkraft als nachhaltig einzustufen. Die EU-Kommission wiegelt ab. Sie sieht möglichen Klagen gelassen entgegen. Den weiteren Prozess würden sie ohnehin nicht aufhalten.
In der Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP herrscht Einvernehmen in der Beurteilung der jüngsten Vorschläge zur Klassifizierung von Energieträgern. Die EU-Kommission hatte sich dafür ausgesprochen, dass Atomenergie und Erdgas mit Auflagen als nachhaltige Energieträger eingestuft werden sollen.
Wofür braucht es den Corona-Aufbaufonds? Die Brüsseler Antwort lautet: Endlich hat die EU-Kommission mehr Einfluss. Der Umgang mit der Pandemie hat vieles ausgelöst und schon einiges verändert.
Die EU-Kommission möchte Atomkraft als nachhaltig einstufen. Das geht den Grünen zu weit. Die stellvertretende Parteivorsitzende Ricarda Lang kündigt an, Verbesserungen an dem Vorschlag durchsetzen zu wollen.
Während Franzosen und Briten weiter auf Kernenergie setzen, will Deutschland seinen Strombedarf vor allem aus Wind und Sonne decken. Kann dieser Sonderweg wirklich gutgehen?
Die EU-Kommission stuft Atomkraft als nachhaltig ein. Wie sich die Ampel-Koalition positionieren wird, ist nicht so sicher, wie es die Proteste führender Grünen-Politiker glauben machen.
Die EU-Kommission will Atomenergie in eine Liste „nachhaltiger" Energieformen aufnehmen. Während Brüssel mit den Plänen insbesondere in Deutschland auf Widerstand stößt, kann sich die französische Regierung in ihrer Energiepolitik bestätigt sehen.
Die EU-Kommission will Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter Auflagen als klimafreundlich einstufen. Nicht nur der WWF übt scharfe Kritik.
Die Pläne der EU-Kommission, Atomkraft und Erdgas als nachhaltige Technologien einzustufen, stoßen bei Umweltministerin Steffi Lemke und Wirtschaftsminister Robert Habeck auf Ablehnung. Österreich droht sogar mit einer Klage.
Kleine und mittlere Unternehmen sind an der Börse oft wenig bekannt – vor allem über die Landesgrenzen hinaus. Zu Unrecht. Ein Wettbewerb soll das jetzt ändern. Wir stellen die Gewinner vor.
Bis 2045 genehmigte Atomkraftwerke sollen laut dem Entwurf der EU-Kommission entsprechend gefördert werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen soll dies bis 2030 auch für die Gasinfrastruktur gelten.
Aus Ostmitteleuropa kommt harte Kritik am europäischen Emissionshandel und am von der EU geplanten Abschied vom Verbrennungsmotor. Die Kernenergie erfährt über das ganze politische Spektrum hinweg viel Unterstützung.
Wie viel Klimakanzler steckt in Olaf Scholz? Aktivisten werfen ihm Schummelei vor – darunter auch Abgeordnete der Grünen.
Der italienische EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni will hoch verschuldeten Ländern mehr Luft zum Atmen geben. Der EU-Stabilitätspakt solle daher flexibler gegenüber den Bedürfnissen der Mitgliedstaaten werden.
Lufthansa will trotz eingebrochener Buchungen im Winter bis zu 18.000 Flüge durchführen, um Rechte an Startslots nicht zu verlieren. Für März sind schon schärfere EU-Regeln verkündet.
Ein Drittel der befragten Bundesbürger wünscht sich die alte Währung zurück. Vor zehn Jahren hatten dies noch 45 Prozent angegeben.
Drei US-Agenturen beherrschen in Europa den Ratingmarkt. Nun wollen zwei deutsche Anbieter von der Notenbank anerkannt werden. Eine Art Gütesiegel der EZB könnte den internationalen Wettbewerb wieder ankurbeln.
Lange war die EU zu zurückhaltend gegenüber der Demontage des Rechtsstaats in Polen und Ungarn. Nun muss sie aufpassen, dass sie den Schaden nicht durch eine neue Radikalität vergrößert.
Nach zähen Verhandlungen einigen sich die EU und Großbritannien auf Fangmengen für Fisch. Der Deutsche Fischereiverband lobt das Abkommen. Britische Fischer empören sich unterdessen vor allem über eine Einigung mit Norwegen.
Im Justizstreit mit Polen verschärft die EU-Kommission ihr Vorgehen: Sie leitete ein neues Vertragsverletzungsverfahren gegen die Regierung in Warschau ein. Dabei geht es unter anderem um den Vorrang von Europa-Recht gegenüber nationalem Recht.
Weil das polnische Verfassungsgericht nationales Recht über EU-Recht stellt, leitet die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen ein. Dieses könnte zu abermaligen finanziellen Sanktionen führen.
Impfzertifikate verlieren künftig ihre Gültigkeit nach neun Monaten für Menschen, die sich nicht boostern lassen. Die Entscheidung tritt am 1. Februar in Kraft, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte.
Die Corona-Lage hat den Streit um die hohen Energiepreise zuletzt verdrängt. Doch das Thema hat nichts von seiner Sprengkraft verloren: Wird die EU-Kommission ihre ehrgeizigen Klimaziele halten können?
Der andalusische Doñana-Nationalpark trocknet aus. Gut tausend illegale Brunnen pumpen das knappe Wasser auf riesige Erdbeerplantagen. Ein Großteil der Exporte geht dann nach Deutschland.
Kaum ein Land hat aktuell so große Sorgen wie Deutschland, dass der Impfstoff knapp werden könnte. Doch Kommissionschefin Ursula von der Leyen glaubt, dass die EU den erhöhten Impfstoffbedarf decken kann – nicht zuletzt dank ihrer Bestellpolitik.
Die EU macht Digitalgesetze. Den „Digital Markets Act“ hat das Parlament gerade auf den Weg gebracht. Er soll die Macht der Digitalkonzerne begrenzen. Doch erreicht er das? Ein Gastbeitrag.
Die EU-Kommission will die Energieeffizienz von Altbauten bis 2030 spürbar erhöhen. Sie verkauft das als Programm für sozial schwache Haushalte.
Je aggressiver Moskau auftritt, desto lauter wird der Ruf der Osteuropäer nach einem Aus für die Ostseepipeline. Bundeskanzler Olaf Scholz steht vor seiner ersten Bewährungsprobe in Brüssel.
Während der Pandemie machte jeder Staat zunächst, was er für richtig hielt. Ein solches Grenzchaos will die EU-Kommission künftig verhindern – und selbst dabei mitreden.
Radikale Inhalte oder Verschwörungstheorien sind auf Plattformen wie Youtube oder Facebook oft nur ein, zwei Klicks entfernt. Das Europaparlament will dem nun ein Ende setzen.
Nur mit einer nachhaltigen Finanzwirtschaft kann die Klimawende gelingen. Jetzt kommt es auf die richtigen Regeln an. Und auf eine entschlossene Finanzaufsicht. Ein Gastbeitrag.