EU-Landwirte sollen mehr Getreide anbauen
Wegen des Ukrainekriegs drohen die Lebensmittel auf der Welt knapp zu werden. Die EU-Kommission will deshalb nun den Green Deal teilweise aussetzen, um die heimische Produktion zu erhöhen.
Wegen des Ukrainekriegs drohen die Lebensmittel auf der Welt knapp zu werden. Die EU-Kommission will deshalb nun den Green Deal teilweise aussetzen, um die heimische Produktion zu erhöhen.
Der Krieg in der Ukraine treibt die Getreidepreise in die Höhe. Agrarökonomen warnen vor massiven Folgen für die Versorgung ärmerer Staaten. Jetzt sind die großen Exportnationen gefragt – auch Europa kann seinen Beitrag leisten.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland mit „ernsthaften Verlusten“ gedroht und Moskau nachdrücklich zu ehrlichen Gesprächen über eine Friedenslösung aufgerufen. Die Kämpfe dauerten vielerorts an. Die EU warnt vor einer Hungersnot in der Ukraine.
Am Tag des Überfalls hatte sich die Ukraine zu Testzwecken vom russischen Stromnetz abgenabelt. Zurück will sie nicht, der Anschluss in den Westen liegt jetzt.
Der Klimawandel gilt als Risiko für Finanzmärkte. Die Anlagen sollen grüner werden. Die Kriterien dafür sind komplex – und umstritten.
Die aktuelle Knappheit zeigt, wie wichtig die Halbleiterbranche für die gesamte Wirtschaft ist. Lohnt sich jetzt der Einstieg? Anleger sollten dabei auf jeden Fall einiges beachten.
Die EU-Kommission hat keinerlei Bedenken gegen den Zusammenschluss der Unterhaltungskonzerne.
Die Welthandelsorganisation berichtet von einem „Durchbruch“: Bald könnten Entwicklungsländer von den Patenten ausgenommen werden.
Geplant war der Anschluss erst später. Doch der russische Überfall führt nun zu einer schnelleren Absicherung des ukrainischen Stromnetzes durch den Westen. Ganz ungefährlich ist das für Europa nicht.
Der US-Konzern baut für 80 Milliarden Euro ein Halbleiter-Cluster in Europa auf. Die neuen Chipfabriken sollen in Deutschland stehen, vor den Toren Magdeburgs.
Die Herstellung von Digitalwährungen erfordert hohe Rechnerkapazitäten und gilt deshalb als wenig klimafreundlich. Im Europaparlament stand deshalb ein Verbot zur Diskussion, das nun wohl abgewendet ist.
Großbritannien und die EU verdächtigen die Autoindustrie, sich illegal abgesprochen zu haben. Es geht um wertlose Gebrauchtfahrzeuge. Mercedes könnte schon wieder Kronzeuge sein.
Dass es mit Intel eines amerikanischen Konzerns bedarf, um dem „Chips Act“ der EU-Kommission Leben einzuhauchen, sagt viel über Europas derzeitige Wettbewerbsfähigkeit aus.
Unternehmen aus Staaten mit geringen Klima-Zielen sollen für die Einfuhr in die EU künftig eine CO2-Abgabe zahlen. Das soll die Wettbewerbsfähigkeit der Europäer schützen. Berlin war trotzdem skeptisch.
Intel baut in Magdeburg eine große Chipfabrik. Das teilte der amerikanische Konzern am Dienstag mit. Mit dem Projekt sind Milliardeninvestitionen in die Halbleiterindustrie in Deutschland verbunden.
Der niederländische Historiker Nicholas Mulder analysiert die Erfahrungen mit Wirtschaftssanktionen zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg
Die EU hat den russischen Propagandasender RT nach Putins Angriff auf die Ukraine verboten. Der Sender zeigt sich davon unbeeindruckt und macht trotzdem weiter.
„Jedi Blue“ lautet der galaktisch anmutende Name eines offenbar sehr irdischen Vertrages zwischen Google und Facebook: Sie sollen versucht haben, Konkurrenten im Online-Werbegeschäft kleinzuhalten.
Der Europäische Rat sieht keine schnelle EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Aber immerhin soll es Geld für Waffenlieferungen geben. Von einer weiteren halben Milliarde Euro ist die Rede.
Die EU-Kommission überlegt, wie die Mitgliedsländer schnell weniger fossile Brennstoffe aus Russland kaufen können. Präsidentin von der Leyen zieht auch Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise in Betracht.
Die beiden Digitalkonzerne sollen sich über Jahre auf dem Markt für Online-Werbung abgesprochen haben. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager wirft Google und Meta vor, konkurrierende Anzeigen-Plattformen zu schwächen.
In einer Erklärung vom Gipfel in Versailles lehnen die EU-Staaten einen raschen Beitritt der Ukraine ab. Niederlandes Premierminister Rutte wird am deutlichsten: Ein beschleunigtes Verfahren, so etwas gebe es nicht.
In Versailles wollen die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Linie zum Beitrittswunsch aus Kiew festlegen. Für einen beschleunigten Weg zum Kandidatenstatus gibt es nicht genug Unterstützung.
Der Krieg in der Ukraine fordert der EU zusätzliche Ausgaben ab. Einmal mehr geht es nun um die brisante Frage: Wie viele gemeinsame Schulden soll sie machen?
Deutschland heizt, produziert und erzeugt Strom mit Rohstoffen aus Russland. Schnell lässt sich die Energiewirtschaft aber kaum umbauen. Während sich für Öl und Kohle auf dem Weltmarkt Anbieter finden, ist das bei Erdgas schwieriger.
Die EU-Staaten haben ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet: Sie verhängten unter anderen Vermögens- und Reisesperren gegen 14 Oligarchen und weitere Geschäftsleute. Auch belarussische Banken werden sanktioniert.
Es sind ihre Nachbarn: Polen empfängt die ukrainischen Kriegsflüchtlinge mit schier grenzenloser Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Alles ist anders als während der Flüchtlingswelle 2015.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist nicht der einzige, der sich zur Finanzierung der Kriegsfolgen neue EU-Anleihen vorstellen kann.
Mit mehr Gas aus anderen Quellen, Ökostrom und Energiesparen will die EU-Kommission die Abhängigkeit vom russischen Gas senken. Das ist ehrgeizig und teuer, aber politisch das richtige Signal.
Die EU-Staaten haben sich auf einen Schritt mit großer Symbolkraft geeinigt: Sie beginnen offiziell mit der Prüfung des Beitrittsantrags aus der Ukraine. Auch die Bewerbungen Georgiens und Moldaus werden nun durchleuchtet.
Die EU-Kommission reagiert auf die hohe Abhängigkeit vom russischen Gas. Im Herbst sollen die EU-Speicher zu mindestens 80 Prozent gefüllt sein. Wie die Mitglieder das erreichen, ist weitestgehend ihnen überlassen.
Die von dem früheren Grünen-Politiker Gerhard Schick gegründete Bürgerbewegung wertet BaFin-Freistellungen als Einfallstor.
In Europas größtem Kernkraftwerk bricht bei einem russischen Angriff ein Feuer aus. Der Bundeskanzler besucht die Führung der Bundeswehr. In Peking werden die Paralympischen Winterspiele eröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Moskau und Kiew verständigen sich auf die Schaffung humanitärer Korridore. Die EU-Staaten einigen sich auf einen gemeinsamen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine.
Die Kämpfe in der Ukraine gehen unvermindert weiter. In Paris geht man davon aus, dass dem Land das Schlimmste noch bevorsteht.