Warum Gauland so gerne Wagenknecht zuhört
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.
Die ehemalige Fraktionsvorsitzende will die Kritik aus Parteireihen nicht auf sich sitzen lassen und wettert gegen die Linke. Der Graben, der sie und die Führungsriege trenne, sei kaum noch überbrückbar.
Die Linken-Politikerin überlegt künftig als Publizistin und Autorin zu arbeiten – „oder es ergibt sich politisch etwas Neues“. Zuletzt war Wagenknecht wegen ihrer Mitarbeit am „Manifest für Frieden“ kritisiert worden.
Zuerst distanzierte sich die Linken-Spitze von der Demonstration, zu der Sahra Wagenknecht aufruft. Nun nimmt auch die AfD-Führung nicht teil.
Zuerst distanzierte sich die Linken-Spitze von der Demonstration, zu der Sahra Wagenknecht aufruft. Nun nimmt auch die AfD-Führung nicht teil.
Der Rostocker Sozialsenator Steffen Bockhahn kritisiert die Linkspartei scharf: Deren Zustand sei „bedauerlich“, ihr Kurs nicht mehr links. Für ihn ist Schluss, nach 27 Jahren.
Immerhin: Berlin schafft es, Wahlen abzuhalten. Jetzt muss die Hauptstadt nur noch lernen, daraus Konsequenzen zu ziehen. Franziska Giffey scheint damit überfordert zu sein.
Die Hauptstadt wählt, aber wie? Wir fangen die Stimmung ein, wo man sie am besten spürt: auf dem Berliner Alexanderplatz.
Die Linke in Hessen hat ihr Wahlprogramm entworfen. Darin wird nicht nur ein Mindestlohn von 14 Euro gefordert, sondern auch der Nahverkehr zum Nulltarif.
Die Razzien bei der Protestgruppe „Letzte Generation“ stoßen in der Linkspartei auf Kritik. Es gehe offenbar darum, zivilen Ungehorsam zu brechen. In Berlin solidarisieren sich Demonstranten mit den Klimaaktivisten.
Die Linke fürchtet eine Spaltung der Partei durch Sahra Wagenknecht. In Leipzig wollte die Parteispitze Flagge zeigen und den Kampf aufnehmen. Doch längst haben sich frühere Wähler der AfD zugewandt.
Mit der „Leipziger Erklärung“ versucht die Linke, parteiinterne Streitigkeiten hinter sich lassen und sich auf die gemeinsamen Werte zurückbesinnen. Dabei zieht sie auch eine klare Grenze zur umstrittenen früheren Fraktionschefin.
Warum die Wahl von Eva-Maria Kröger etwas Besonderes ist.
Bodo Ramelow schert aus dem Konsens der Linkspartei aus: Die Ukraine habe das Recht, sich zu verteidigen, sagt der thüringische Ministerpräsident.
Sahra Wagenknecht spaltet die Linke weiter. Ein großer Teil des Vorstands in NRW hält zu ihr – und kündigt jetzt einen kollektiven Rückzug an. Sind das die Vorboten einer neuen Partei?
Die Fraktion der Linkspartei konnte eine weitere Eskalation im Streit über die Rede von Sahra Wagenknecht abwenden. Ein Antrag, der zu einer Maßregelung Wagenknechts geführt hätte, wurde zurückgezogen.
Die Linke hat seit ihrer Gründung Höhenflüge erlebt und Niederlagen durchlitten. Immer mit dabei: Sahra Wagenknecht. Ob das auch in Zukunft so bleibt, ist umstritten und ungewiss.
Datumsgebundene Feiertage fallen aus, wenn sie auf einen Samstag oder Sonntag fallen. „Die Linke“ in Sachsen findet das ungerecht.
Sahra Wagenknecht kann nicht nur die Linksfraktion zerstören, sondern die ganze Partei. Soll sie nur. In diesem Zustand ist die Linke schon jetzt Geschichte.
Sahra Wagenknecht darf weiter von einem angeblichen „Wirtschaftskrieg“ Deutschlands gegen Russland reden, sagt Dietmar Bartsch. Dennoch kritisiert der Linken-Fraktionschef seine Parteikollegin.
Selten habe sie nach einer Rede so viel Zustimmung erhalten, sagt Wagenknecht. Sie hatte der Regierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen Russland „vom Zaun zu brechen“. Etliche Linken-Politiker distanzierten sich davon.
Ein dementsprechendes Papier von Janine Wissler und Martin Schirdewan soll bei der Vorstandsklausur beraten werden. Die Grünen-Spitze ruft ihre Partei dazu auf, dem Reservebetrieb zweier AKWs zuzustimmen.
Die Linke hat den „Heißen Herbst“ in Leipzig eingeläutet. Mit weniger Teilnehmern als erwartet und mit klarer Abgrenzung von den Rechtsextremen.
Die jährliche Bürgerbefragung des Beamtenbundes ermittelt einen gravierenden Stimmungsumschwung.
AfD und Linke freuen sich auf einen „heißen Herbst“ der Proteste und einen anschließenden „Wut-Winter“. Doch viel daran ist nur herbeigeredet.
Die Linke ist politisch geschwächt und hofft, dass sie das Thema der gestiegenen Energiepreise für sich nutzen kann. Aber soll sie deshalb am Montag neben der AfD demonstrieren?
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann meint: Angesichts von Gasknappheit und steigenden Preisen müsse nicht dauernd geduscht werden. Auch zum Heizen und Fleischkonsum äußert sich der Grünen-Politiker. Die Linke nennt das „zynisch“.
Bodo Ramelow warnt seine Partei vor sozialen Protesten gegen steigende Energiepreise und die Gasumlage der Bundesregierung. Denn die AfD und andere rechtsradikale Gruppen suchen den Schulterschluss mit der Linken.
Wegen des Umgangs mit sexistischen Angriffen tritt die rheinland-pfälzische Linken-Chefin aus der Partei aus. Ein Kreisvorsitzender dürfe Fotos von ihr wohl weiter „Wichsvorlagen“ nennen, kritisiert sie. Nun reagiert der Bundesvorsitzende.
Eine Ukrainerin wird ausgebuht, Putin gilt vielen als Anführer eines sozialistischen Bruderstaats. Diese Partei sollte in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Die Linke hat eine Nähe zu Russland, auch nach dem Überfall auf die Ukraine. Der Parteitag verschärft den Kurs, wenn auch nur leicht.
Die Linke hat eine neue Spitze, ist aber zerstritten. Nicht nur die Sexismus-Affäre entzweit die Delegierten, sondern auch Russlands Angriff auf die Ukraine. Nur beim neuen Lieblingsfeind scheinen sie sich einig: Das sind die Grünen.
Martin Schirdewan führt künftig zusammen mit Janine Wissler die Linkspartei. Er ist der Enkel eines hohen SED-Funktionärs, der aber wegen Kritik am Stalinismus in Ungnade gefallen war. Ein Porträt des neuen Linken-Vorsitzenden.
Die Linke hat in Erfurt eine neue Parteispitze gewählt. Die Ko-Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan gelten als zentristische Politiker – für linke Verhältnisse.
Die Linke wählt auf ihrem Parteitag eine neue Führung. Die bisherige Parteichefin Janine Wissler wird im Amt bestätigt. Zum Ko-Vorsitzenden wird der EU-Parlamentarier Martin Schirdewan gewählt.
Nach Wahlschlappen und einer Sexismus-Affäre will die Linke an diesem Samstag eine neue Parteispitze wählen. Der langjährige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi zeichnet in Erfurt ein düsteres Bild seiner Partei.