Im Treibhaus lebt sich's billig
Ein Minister als Freund des Wortes und des Denkens: Robert Habeck erhält aus den Händen Jürgen Kaubes den Börne-Preis.
Ein Minister als Freund des Wortes und des Denkens: Robert Habeck erhält aus den Händen Jürgen Kaubes den Börne-Preis.
Draußen Gebrüll, drinnen eine kluge Diskussion über die Notwendigkeit, Diskursräume offen zu halten: Robert Habeck bekommt in der Frankfurter Paulskirche den Börne-Preis.
Der bayerische Ministerpräsident und sein Stellvertreter kämpfen in Erding auf offener Bühne gegen das Gebäudeenergiegesetz und „zwanghafte Veganisierung“. Nutzt das ihnen – oder der AfD?
Der ehemalige Premierminister bereitet der Konservativen Partei große Probleme. Eine allgemeine Wahl wäre im Interesse des Landes der bessere Weg als „nur“ Nachwahlen in drei Wahlkreisen.
Seit der Corona-Krise fühlen sich so viele Menschen einsam wie nie zuvor. Dagegen will die Politik vorgehen – mit einer Strategie gegen Einsamkeit.
Der Name der Partei sei eine „unmittelbare Reaktion“ auf das von Angela Merkel genutzte Wort „alternativlos“, sagt der CDU-Chef auf dem Kirchentag.
Viele Deutsch-Türken haben Erdogan gewählt, deutsche Politiker von Scholz bis Schröder haben dem türkischen Staatspräsidenten zu seiner Wahl gratuliert, die mit einer fairen Abstimmung nichts zu tun hatte. Was ist da los?
Petro Poroschenko, der frühere Präsident der Ukraine, im Gespräch über Krieg, Holocaust und Holodomor. Und über Bachmut und seine gefallenen Nächsten.
Sowohl CDU als auch SPD begreifen sich als Parteien der Mitte. Aber auch die AfD behauptet, sie repräsentiere die Mitte der Gesellschaft. Was also ist die Mitte? Ein Gastbeitrag.
Die SPÖ hat den Verlierer als Parteichef ausgerufen und es erst später gemerkt. Peinlich. Aber wichtiger ist, wer da nach der Panne jetzt an der Spitze der SPÖ steht.
Kein europäisches Land zieht so viele Migranten an wie Deutschland. Trotzdem hält die Regierung das Thema offenbar für weniger drängend als andere. Wieso?
Einst war die Potsdamer Garnisonkirche der Wallfahrtsort der Republikfeinde und Antidemokraten. Jetzt ist ihr Turm wiederaufgebaut worden. Der Rest kommt aber nicht voran. Was womöglich ein Glück ist.
Bundespräsident Steinmeier zur sozialen Pflichtzeit +++ Gedanken zum Wehrdienst +++ Weisheiten einer guten Musikkritik
Lange war China die Anlaufstelle Nummer 1 in Asien für deutsche Politiker. Nun ist NRW-Ministerpräsident Wüst nach Japan gereist – und nennt viele Gründe dafür.
Die US-Justiz veröffentlicht die Anklageschrift gegen den früheren Präsidenten. Demnach habe Trump unter anderem Dokumente zu US-Atomwaffen und militärischen Aktivitäten anderer Staaten in Mar-a-Lago aufbewahrt.
Das geplante Treffen von Studentenverbindungen in der Frankfurter Paulskirche missfällt den Grünen im Rathaus. Sie fordern, die Richtlinien für die Vermietung städtischer Gebäude zu überarbeiten.
Mit Veranstaltungen erinnert die Stadt Frankfurt an das Schicksal von Anne Frank. In diesem Jahr knüpft das Gedenken an das Paulskirchenjubiläum an.
Angebliche Benachteiligung +++ Fragwürdige Kompetenzorientierung +++ Unverzichtbar für die Entwicklung der Fertigkeiten zur analytischen Lektüre
Brasiliens Präsident Lula da Silva will den Amazonas retten. Diese Pläne will Außenministerin Baerbock „mit allem, was wir haben“ unterstützen. Doch ein Wahlversprechen allein ist noch kein Schutz.
Abdel Fattah al-Burhan macht Volker Perthes für den Ausbruch der blutigen Kämpfe vor knapp zwei Monaten verantwortlich. Nun hat der Militärmachthaber den UN-Sondergesandten zur „Persona non grata“ erklärt.
Joe Biden und Rishi Sunak haben engere Wirtschaftsbeziehungen und eine Zusammenarbeit bei der Künstlichen Intelligenz vereinbart. „Es gibt heute kein Land, das uns näher ist als Großbritannien“, sagt der US-Präsident.
Die Wahlrechtsreform der Ampel ist verkorkst. Was sendet das für ein Signal aus?
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius will Rüstungsexporte nach Indien und in andere Länder Asiens erleichtern. Das ist nicht unumstritten.
Brandenburgs Verfassungsschutzchef Jörg Müller sieht die AfD vom mittlerweile aufgelösten Flügel geprägt. Eine Hochstufung zur gesicherten extremistischen Bestrebung werde fortlaufend geprüft.
Die Leidenschaft für die Partnerschaft mit China ist in Italien erloschen. Doch ein Zurück zum Status quo ante ist schwierig.
Die Hürden für ein Parteiverbot sind hoch. Doch die AfD kann verboten werden, sagt das Deutsche Institut für Menschenrechte. Die Partei sei eine Gefahr für die Demokratie und die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Im Oder-Spree-Kreis kam ein AfD-Mann in die Landratsstichwahl. Die CDU wurde viel kritisiert, weil sie keine Empfehlung für dessen Gegner abgegeben hatte. In Schwerin hat sie sich anders entschieden. Der örtliche CDU-Chef erklärt warum.
Hans Joachim Schädlich versammelt in seinem Band „Das Tier, das man Mensch nennt“ Erzählungen aus historischen Extremsituationen. Doch es findet sich auch Tröstliches, Skurriles, Schönes.
Mit ihren revolutionären Allüren könnte sich die regierende PiS in Polen diesmal verrechnet haben. Das Gesetz über „russischen Einfluss“ mobilisiert die Opposition.
„Notwendig ist jetzt ein gemeinsamer inhaltlicher Abstimmungsprozess zum Bundeshaushalt, der für alle drei Koalitionspartner zustimmungsfähig ist“, beklagt der Finanzpolitiker Kindler – und nennt mehrere Punkte, mit denen er unzufrieden ist.
Deutschlands Außenministerin erklärt Brasilien den deutschen Ukraine-Blick. Präsident Lula und ihr brasilianischer Amtskollege haben keine Zeit für Baerbock.
Frankreichs Führung gedenkt in der Normandie der alliierten Landung vor 79 Jahren. Doch nur ein französischer Veteran kann noch von den Ereignissen erzählen.
Die Wahlrechtskommission des Bundestages empfiehlt ebenso wie der Bundespräsident, die Bundestagswahlperiode von vier auf fünf Jahre zu verlängern. Das Parlament sollte diesem Vorschlag nicht folgen.
Die derzeitige Diskussion über gefährliche Künstliche Superintelligenzen lenkt ab. Die wirklichen Risiken der KI liegen wohl eher in deren Missbrauch durch Menschen.
Studentenverbindungen planen zum Jubiläum der Nationalversammlung einen Festakt in Frankfurt. Mitorganisator ist die Allgemeine Deutsche Burschenschaft. Sie wehrt sich gegen den Vorwurf, ein Sammelbecken für AfD-Anhänger zu sein.
Nur 27,8 Prozent der Bürger gaben bei der Landratswahl im Main-Taunus-Kreis ihre Stimme ab. Das ist enttäuschend.