„Der größte Betrug aller Zeiten“
Es war in Politikum im Kalten Krieg: Wegen eines angeblichen Regelverstoßes wurde der westdeutsche Bahnvierer bei Olympia in Mexiko disqualifiziert. Besonders pikant ist, wer dahinter steckte.
Es war in Politikum im Kalten Krieg: Wegen eines angeblichen Regelverstoßes wurde der westdeutsche Bahnvierer bei Olympia in Mexiko disqualifiziert. Besonders pikant ist, wer dahinter steckte.
Als Professor Boerne ist er ein „Tatort“-Star. Jan Josef Liefers ist aber auch Musiker. Mit seiner Band Radio Doria geht er nun auf Tour. Liefers und Gunter Papperitz, musikalischer Direktor bei Radio Doria, sprechen über inspirierende Reisen und den Künstleralltag.
Heimlichkeit über Heimlichkeit: Mit der Geschichte eines Homosexuellen wirft Christoph Hein ein erhellendes Licht auf die Lebensumstände in der DDR.
Mein Gott, Walter! „Deutschland 86“ bewältigt Vergangenes noch weniger als Staffel eins der Serie, ist aber ein frischer Zugriff auf ein Land, das sich locker macht. Das sieht ziemlich gut aus.
Olympia 1968: Die DDR bereitete auf politischer Ebene den Aufstieg zur Sportgröße vor. Und die Mannschaft setzte den „Erziehungsauftrag“ bei den Spielen in Mexiko um.
Die „Vorhut der Arbeiterklasse“ war schon vor dem Zusammenbruch der DDR innerlich ausgezehrt.
Das nordkoreanische Regime betreibt Außenpolitik nicht nur über die Botschaft in Berlin. Auch alte Kanäle in die deutsche Linke werden angezapft. Der frühere DDR-Regierungschef Modrow war kürzlich in Pjöngjang – auf Einladung von Kims Regime. Worum ging es?
Die „Nachwendezeit“ hat in Ostdeutschland Wunden geschlagen. Symbol dafür war nicht zuletzt die Treuhandanstalt.
Folter im Frauengefängnis: Kopf senken und weiterlaufen, befahl der Stasi-Mann. Die Ansagerin Edda Schönherz berichtet als Zeitzeugin über ihre Stasi-Haft.
Als Kinder gedemütigt und traumatisiert in den berüchtigten Jugendwerkhöfen der DDR: Zwei ehemalige Heimkinder engagieren sich heute als Zeitzeugen.
Zum Tag der Deutschen Einheit hält in Frankfurt der letzte Außenminister der DDR eine Rede. Auch nach fast drei Jahrzehnten der Wiedervereinigung sei das Land noch immer tief geteilt.
Erst Pegida, jetzt Chemnitz – was ist nur mit dem Osten los? Wurden die Ostdeutschen durch den Einigungsprozess so gedemütigt, dass sie nun aus Wut die AfD wählen? Ein Gastbeitrag.
An der innerdeutschen Grenze, wo früher jeder Schritt tödlich enden konnte, erfahren Besucher heute etwas über den Stand der deutschen Einheit. Kann das Erinnern in der Natur Wunden heilen?
Eine Dokumentation zeigt, wie die DDR-Staatsmacht gegen Kritiker vorgehen wollte. Sie sollten alle ins Gefängnis. Das war „Honeckers unheimlicher Plan“. Doch er hatte nicht mit den DDR-Bürgern gerechnet.
Als aus dem „Summer of Love“ der Herbst der Geschichte wurde: Lutz Seilers Hiddensee-Roman „Kruso“ ist auch als Fernsehfilm eine echte Herausforderung.
Aktueller kann ein Geschichtscomic leider kaum sein: Jochen Voit hat sich von Karl Metzner, der sich in „Drittem Reich“ und DDR nicht vereinnahmen lassen wollte, sein Leben erzählen lassen du dann für den Zeichner Hamed Eshrat ein Szenario geschrieben. Herausgekommen ist „Nieder mit Hitler!“.
Eine Flucht aus der DDR mit einem selbst genähten Heißluftballon - das ist im Jahr 1979 zwei Familien aus Thüringen gelungen. Mit dieser wahren Geschichte hat Regisseur Michael "Bully" Herbig seinen ersten Thriller inszeniert.
Ob Gründung der Bundesrepublik oder deutsche Einheit, die alten Eliten waren immer dabei – loyal und schweigsam. Darunter sind auch ehemalige Stasi-Mitarbeiter in Bundesbehörden.
Sie entwickelte sich vom Hoffnungsträger in der friedlichen Revolution zum Prügelknaben der Vereinigungskrise: die Treuhandanstalt. Eine „Wahrheitskommission“ soll nun ihre Arbeit untersuchen. Doch die eine Wahrheit gibt es nicht.
An der linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“ verwundert nicht nur der Name. Was genau will Sahra Wagenknecht bezwecken? Ein Gastbeitrag.
Der Maler Kurt Barnert, gespielt von Tom Schilling, floh erfolgreich aus der DDR in den Westen, um als Künstler durchzustarten. Doch seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Diese Geschichte erzählt der Oscarpreisträger in seinem neuen Film.
Für Politiker gehört die Stimme zum wichtigsten Handwerkszeug. Und ein Lehrer, der krächzt oder ständig hüstelt, kann in der Klasse einpacken. Die Stimme verrät nicht nur unsere Stimmung – und ihr Training gehört auf die politische Agenda.
Jaqueline Phillip versuchte mit 19 Jahren zum ersten Mal mit ihrer Freundin aus der DDR zu flüchten. Jeder hat jeden verraten.
Michael Beckmann litt im Zuchthaus Naumburg, weil er mit 18 Jahren einen Ausreiseantrag gestellt hatte. Der 51-Jährige erinnert sich.
Es war ein großes, nicht wiederholbares Experiment. Erinnerungen an das Epochenjahr 1990 in Deutschland.
Als Kultmoped wurde sie bekannt, nun erlebt die „Schwalbe“ dank Elektroantrieb und Sharing-Boom nochmal Aufschwung. Und auch ein anderes Nostalgie-Zweirrad soll bald elektrisch werden.
Andreas Dresens schöner, bitterer thüringischer Heimatfilm „Gundermann“ erinnert an einen DDR-Liedermacher und ehrlichen Sozialisten, der für sein Ziel auch Unehrlichkeit in Kauf nahm.
Christian Schenk wurde 1988 in Seoul Olympiasieger im Zehnkampf. Heute lebt er auf Rügen. Er spricht über seine Depressionen, eine bipolare Störung und Doping in der DDR.
Aus der ganzen Welt pilgern Menschen zum Grab von Friedrich Nietzsche nach Sachsen-Anhalt. Was sie dort hinterlassen, erzählt eine ganz eigene Geschichte.
Viele Berufstätige in der DDR zahlten hohe Beiträge, um eine Zusatzrente zu bekommen. Doch nach der Wende wurden nicht alle Ansprüche übertragen. Nun begehrt ein Rentner auf.
50.000 chinesische Touristen kommen jährlich in die Heimatstadt von Marx. Die Marx-Büste für Trier war also ein nicht ganz uneigennütziger Freundschaftsbeweis Chinas. Und das Danaergeschenk hat Tradition.
Ließ das SED-Regime Säuglinge für tot erklären, um sie an Genossen weiterzugeben? Wie zwei Unionspolitiker jetzt ein düsteres Kapitel der DDR-Geschichte aufarbeiten wollen.
In der DDR durfte Annekatrin Hendel nicht an die Filmschule – trotzdem widmet die Regisseurin ihre Filme nun dem Leben auf der Ostseite der Mauer. Und zeigt die DDR, wie sie selbst sie erlebt hat: voller Widersprüche.
Mit dem geheimen Sender „Moldau“ versuchte das DDR-Regime, die politischen Reformbewegungen im Nachbarland zu stoppen. Er zählte zu den am besten gehüteten Geheimnissen.
Im Deutschen Leichtathletik-Verband vollzieht sich ein Generationswechsel – und doch spielen bestimmte Trainer immer noch eine besondere Rolle, auch bei der EM. Das wirft Fragen auf.
Weltgeist und Widerstand, Orthodoxie und Sozialismus: Ein Dokumentarfilm über „Die Familie Brasch“ zeichnet ein Bild von einer der bedeutendsten Familien der DDR – und ihrer Zerrissenheit.