Überall im Kampf
Walter Kaufmann wurde 1924 in Berlin geboren und ist dort 2021 gestorben, Was dazwischen geschah, erzählt der Dokumentarfilm „Walter Kaufmann - Welch ein Leben!“.
Walter Kaufmann wurde 1924 in Berlin geboren und ist dort 2021 gestorben, Was dazwischen geschah, erzählt der Dokumentarfilm „Walter Kaufmann - Welch ein Leben!“.
Wenn persönliche Betroffenheit und der Versuch, wissenschaftlich zu arbeiten, zusammenfallen, kann Gutes herauskommen. Hier ist das nicht gelungen.
Willi Sitte +++ Spax-Schrauben +++ Titelbild vom 2. Oktober +++ Deutsche Umweltpolitik +++ Greser & Lenz +++ Adenauers Fundament
In Scharen streben Sinnsuchende aus der Großstadt aufs Land. In Gerswalde in der Uckermark kann man sehen, wie Welten aufeinander prallen. Unmut regt sich in Berlins hipstem Vorort nicht nur wegen der explodierenden Immobilienpreise.
Ein Leben wie gemalt fürs zwanzigste Jahrhundert: Das Museum Moritzburg in Halle zeigt das Werk des umstrittenen DDR-Künstlers Willi Sitte.
Heiko Salzwedel war einer der erfolgreichsten Radsport-Trainer der Welt. Er begann seine Karriere in der DDR und war als Nationaltrainer in mehreren Ländern erfolgreich. Nun ist er im Alter von 64 Jahren gestorben.
Er hat Generationen von Studenten geprägt, war Kanzler des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste und Ehrendomprediger am Berliner Dom: Zum Tod des Theologen Eberhard Jüngel.
Was man nicht sagen darf, kann man ja vielleicht schon singen: Eckart Kröplin unternimmt einen Streifzug durch vierzig Jahre Operntheater in der DDR.
In Suhl diskutiert CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen mit dem früheren SPD-Mitglied Thilo Sarrazin. Dabei geht es weniger um Inhalte und vielmehr um die persönliche Kränkung der beiden.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Als die DDR Tausende Migranten aus Afrika in den Westteil Berlins einreisen lässt, hat die Bundesrepublik ihre erste „Asylkrise“. Und die SPD ein Thema für die Bundestagswahl 1987. Teil 11 unserer Wahlserie.
In Südthüringen kämpfen der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und der einstige Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich um das Direktmandat. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Jeden Tag bis zum 26. September blicken wir auf eine Wahl zurück. Heute: Bei der zweiten Bundestagswahl war der Eindruck des Aufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR noch frisch.
Seit 1945 ist Pommern geteilt. Die Landschaftsbezeichnung sollte in der DDR ausradiert werden. Flucht und Vertreibung, deren Vor- und Nachgeschichte zeigt die neue, behutsame Dauerausstellung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald.
Warum hat er nicht einfach die Wahrheit gesagt? Die Debatte um den Publizisten Max Czollek berührt eine offene Frage der jüdischen Tradition. Ein Gastbeitrag.
In der DDR war sexueller Kindesmissbrauch stärker und länger tabuisiert als in der alten Bundesrepublik. Das Schweigen wirkt bis heute nach. Ein Gastbeitrag.
In vier Wochen stimmen die Berliner über die Enteignung großer Wohnungskonzerne ab. Besser wäre es, das Wohnproblem konsequent kapitalistisch zu bekämpfen.
Karin Attner kann keine Maske tragen und fühlt sich von der Politik vergessen. Christopher Feiertag befürwortet die Maskenpflicht. Bei „Deutschland spricht“ kommen sie zum Streitgespräch zusammen.
Im Zentrum von Berlin wird eine monströse Brücke erneuert, um klimaverträgliche Mobilität für alle zu ermöglichen. Hoffnungen auf Stadtreparatur sind passé. Ein Gastbeitrag.
Jürgen Engert war als Journalist ein Gesicht der deutschen Einheit, als es diese noch nicht gab. Er moderierte das Politmagazin „Kontraste“ und war Chefredakteur des SFB. Nun ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ende der Achtzigerjahre pflegten die Anhängergruppen von Hansa und Dynamo noch eine innige Freundschaft. Heute ist ihr Aufeinandertreffen ein Risikospiel. Nun spielen beide in der zweiten Bundesliga.
Die Neue Nationalgalerie blickte auf die Mauer. Die Kunst der Distanz vermochte diese zu überwinden, über den Todesstreifen hinweg. Heute wird das Museum nach langer Sanierung wieder geöffnet.
Mit keinem Staatschef hat Angela Merkel sich so oft getroffen wie mit Wladimir Putin. Nun geht sie, er bleibt. Das ist vor allem für ihn eine Herausforderung.
Der FC Vorwärts aus Berlin war ein erfolgreicher Fußballklub in der DDR. Doch 1971 wurde die Mannschaft plötzlich nach Frankfurt an der Oder versetzt. Was steckte vor 50 Jahren dahinter?
Gisela Meyer aus Berlin war nicht eingesperrt wie die Bürger der DDR. Doch auch ihr Leben verdüsterte sich 1961. Ihr Vorgarten war plötzlich ein Todesstreifen.
Die Menschen in Ost und West waren erschüttert. Die Regierungen hatten zumindest etwas geahnt. Vor 60 Jahren mauerte die DDR-Führung ihr Volk ein. Und der Westen musste ohnmächtig zuschauen.
Wie wäre es, wenn die Mauer auf einmal wieder stünde? Der Fotograf Alexander Kupsch hat Fotos alter Grenzanlagen mit aktuellen Drohnen-Aufnahmen aus Berlin collagiert. Entstanden sind Bilder, die einen fast vergessenen Schmerz in die Gegenwart holen.
Aufklärung kann ein böses Wort sein, wenn Hauptverwaltung davor steht. Franziska Stünkels Film „Nahschuss“ erzählt im Genre des Thrillers von einer DDR, die nicht mehr ist als bloßes Design.
Das Bild von Jena wandelt sich. Die Bürger werden in die Planungen einbezogen und befürworten den Bau von Türmen. Damit könnte die Stadt zum Vorbild werden.
Er suchte die ideale, also menschenfreundliche und brauchbare Form der Dinge: Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie der Designer Mart Stam am Geschmack von Walter Ulbricht scheiterte.
Mann oder Frau, schwul oder hetero, arm oder reich – das alles sind entscheidende Fragen am 13. August 1961. Der Fernsehfilm „3 ½ Stunden“ stellt Zugpassagiere vor die Schicksalswahl: Im Westen aussteigen oder nach Osten weiterfahren?
Die Historie des Weltverbands „World Athletics“ ist geprägt von Betrug, Erpressung und Korruption. Was in der in der Frühphase begann, setzt sich bis heute fort. Dabei hätten die Spiele in Tokio ein Meilenstein werden können.
In dem ostafrikanischen Land lieferten sich Bundesrepublik und DDR einen harten Wettkampf mit Hilfe von Entwicklungshilfe.
Der Film „Die Tränen der Kinder“ beleuchtet ein Kapitel der DDR-Geschichte, das bis heute nachwirkt: die Wochenkrippen. Die Unterbringung in der Masse hinterlässt Spuren.
Das Start-up Staffbase will die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Chefs revolutionieren. Bald ist das Unternehmen eine Milliarde wert.
Aushängeschilder des Landes: Christiane Fülscher studiert den deutsch-deutschen Bau von Auslandsvertretungen. Während anfänglich schüchterne Verwaltungsbauten dominierten, wurden die Architekten von den sechziger Jahren an selbstbewusster.