Schauspieler Herbert Köfer mit 100 Jahren gestorben
Mit Herbert Köfer ist am Samstag eine prägende Persönlichkeit des DDR-Fernsehens verstorben. Bekannt wurde Köfer vor allem durch seine Paraderolle als Opa Paul Schmidt.
Mit Herbert Köfer ist am Samstag eine prägende Persönlichkeit des DDR-Fernsehens verstorben. Bekannt wurde Köfer vor allem durch seine Paraderolle als Opa Paul Schmidt.
Beide sind seit 1990 im Amt, beide haben ihren Dienstsitz in Thüringen. Martina Schweinsburg in Greiz, Werner Henning im Eichsfeld. Sie ist verbal mit der Axt unterwegs, er mit dem Florett.
Bei ihrem letzten Sommerauftritt vor der Bundespressekonferenz pariert Kanzlerin Merkel die Fragen der Journalisten routiniert. Nur als sie von der CDU spricht, verrät sie in ihrer Antwort mehr, als sie preisgeben will.
Die liberale polnische Abgeordnete Marta Wcisło streitet gegen Versuche der PiS-Regierung, den Fernsehsender TVN zu enteignen. Dabei bedient sie sich einer martialischen Formel.
Capital Bra vertritt jetzt die Rapszene als Wachsfigur im Madame Tussauds, die Mutter von Britney Spears meldet sich zu Wort, und R. Kelly beantragt die Verschiebung seines Prozesses – der Smalltalk.
Was sagt man seinen Schülern, wenn der Staat zusammenbricht? Was macht man, wenn man die Schüler in der Pandemie nicht einmal mehr sieht? Fragen an Grundschullehrer Holger Wustmann, der seine erste Klasse 1989 durch die Wende führte und nun Schüler durch die Unruhe begleitet.
In der DDR wurden „Staatsfeinden“, „Arbeitsscheuen“ oder schlicht als „asozial“ diffamierten Bürgern mitunter auch die Kinder weggenommen. Das System der Zwangsadoptionen wird jetzt erstmals wissenschaftlich untersucht.
Mehr als zwei Dutzend sozialistische Regime sind bereits gescheitert. Wie kann es sein, dass eine derart erfolglose Ideologie noch immer viele Anhänger hat?
Marcus Urban war Jugendnationalspieler der DDR. Im Interview spricht er über die politische EM, zu wenig Mut von Philipp Lahm und warum es so oft an Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Liebe mangelt.
Was schon im wirklichen Leben nicht klappt, schafften auch die Geheimdienste nicht: Freundschaft zwischen DDR und Polen.
Gundi wusste, dass er seinen Job verlieren wird: Ein Gespräch mit Michael Nass und Tina Powileit aus der Band Die Seilschaft, die mit dem Liedermacher Gerhard Gundermann bekannt wurde und ein Album in seinem Geiste aufgenommen hat.
Hagen Kunze ist in der DDR aufgewachsen und findet die Behandlung der Ostdeutschen ungerecht, Anna Engeln kommt aus dem Westen und sieht das anders. „Deutschland spricht“ bringt die beiden zusammen.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt: An diesem Donnerstag werden in einem Festakt die Stasi-Unterlagen in das Bundesarchiv in Berlin überführt. Am 17. Juni vor 68 Jahren wagten die Arbeiter in der DDR den Aufstand.
Hier konkurrieren Annalena Baerbock und Olaf Scholz ums Direktmandat. Und die halbe Ortschaft sieht so aus wie ein paar sehr reiche Männer sich das vorgestellt haben. Über Potsdam als geistige Lebensform.
Annalena Baerbock steht als Kanzlerkandidatin der Grünen unter Druck. Zu viele Fehler gab es bis jetzt. Die Rede auf dem Parteitag sollte ihre Kritiker Lügen strafen. Was sie von ihrer Leistung hielt, sagte sie am Ende.
Ihr Amt wurde neu geschaffen: Der Bundestag ernennt heute die DDR-Bürgerrechtlerin Evelyn Zupke zur Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur. Ganz unumstritten ist sie nicht.
Nicht alle „schwierigen Personen“ (Haseloff) kommen aus dem Westen. Und dass sie im Osten Anklang finden, hat Gründe. Heute ist jeder dort seines Glückes Schmied.
Hat der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz recht mit seiner Einschätzung, dass viele im Osten noch nicht in der Demokratie angekommen sind? Ein persönlicher Blick.
Wenn alle Hemmschwellen vergessen sind, ordnen sich die Gedanken: Zum achtzigsten Geburtstag von Monika Maron erscheint ihre dritte Essaysammlung.
Die Kanzlerin will keinen einzigen Menschen im Osten aufgeben, der sich von der Demokratie abgewendet hat. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke wehrt sich gegen einen Generalverdacht.
Der Berliner Linken-Politiker sagt, er sei auf Distanz zum Politikbetrieb bedacht.
Fünfzig Jahre „Polizeiruf 110“: Die Jubiläumsfolge „An der Saale hellem Strande“ mit zwei neuen Kommissaren nimmt das DDR-Erbe ernst. Was war das eigentlich für eine Serie, damals vor der Wende? Was ist sie heute?
Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Er teilt gegen die AfD aus, aber auch gegen die eigenen Leute. Das gefällt in der CDU längst nicht allen.
Die Debattenaktion „Deutschland spricht“ bringt Erhard Michaelis und Martin Benninghoff ins Gespräch. Michaelis ist in der DDR aufgewachsen, Benninghoff im Westen. Bei der Einwanderungspolitik und Russland gehen ihre Meinungen auseinander.
Es war vor 1989 eine Art Sehnsuchtsort für ungezählte Menschen in der DDR. Das ehemalige Notaufnahmelager am Meisenbornweg in Gießen soll zu einem Lern- und Erinnerungsort werden. Jugendherberge inklusive.
Zwischen Anpassung und künstlerischer Freiheit: Vor 75 Jahren gründete die DDR das Unternehmen Deutsche Film AG, kurz DEFA – und schrieb damit Filmgeschichte.
Die einstige Bezirkszentrale der Stasi gehört zu den wenigen baulichen Relikten der DDR in Leipzigs Stadtzentrum. Nun soll alles umgestaltet werden. Aber wie – und wofür?
Rhetorisch aufgerüstet: Michael Hametner wirft dem westdeutschen Feuilleton vor, einen Krieg gegen die ostdeutsche Literatur eröffnet zu haben, der bis heute andauere. Hinter seinem Ressentiment steckt viel nachvollziehbares Sentiment.
Vor hundertfünfzig Jahren dichtete Eugène Pottier „Die Internationale“. In ihrer Geschichte wurde die blutige Hymne oft als Rezept für eine neue politische Ordnung missverstanden. Ein Gastbeitrag.
Als sich die Wirklichkeit selbst aufschrieb: Wie der Schriftsteller Jürgen Fuchs das Unrecht der SED-Diktatur zu spüren bekam. Ein Gastbeitrag.
Der letzte Herrscher der Sowjetunion - wie die Deutschen in Ost und West zu ihm standen.
Als nur wenige kamen, gab es kein Problem. Als die DDR zusammenbrach, kippte im Westen die Stimmung.
Konfektioniert und perfektioniert: Das Museum der bildenden Künste in Leipzig richtet dem gebürtigen Leipziger Fotografen Andreas Gursky eine Retrospektive aus.
Als „Paula“ wurde sie berühmt: Angelica Domröse kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, auch wenn ihr Weg nicht immer leicht war. Am Sonntag wird die Schauspielerin achtzig Jahre alt.
In Deutschland ist Impfstoff noch knapper als einst die Banane in der DDR. Wie kommt das Land in den „Red-Bull-Modus“?
Detlev Karsten Rohwedder übernahm nach der Wiedervereinigung die schwierigste Aufgabe: den Umbau der maroden DDR-Wirtschaft. Seine wohl von der RAF begangene Ermordung ist bis heute nicht aufgeklärt. Auch Theorien, dass Stasi-Mitarbeiter beteiligt gewesen sein könnten, gab es.