Design für die DDR
Karl Clauss Dietel hat in der DDR Design-Geschichte geschrieben. Viele bekannte Produkte aus dieser Zeit verdanken ihm ihre Form, etwa das Moped S50. Nun ist Dietel im Alter von 87 Jahren gestorben.
Karl Clauss Dietel hat in der DDR Design-Geschichte geschrieben. Viele bekannte Produkte aus dieser Zeit verdanken ihm ihre Form, etwa das Moped S50. Nun ist Dietel im Alter von 87 Jahren gestorben.
Der ZDF-Mehrteiler „Der Palast“ erzählt die deutsche Teilung als Geschichte getrennter Zwillinge. Das fällt leider etwas altbacken und bei den Revueszenen peinlich sexistisch aus.
Die Redaktion „Technik und Motor“ blickt seit mehr als 20 Jahren im Januar auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1972.
Die Verhältnisse in Deutschland unterschieden sich deutlich von denen in der DDR, sagt der Berliner Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Corona-Kritiker tun Menschen unrecht, die in Diktaturen leiden, kritisiert er.
Am 22. Dezember 1920 war das erste Mal eine Radiosendung in Deutschland zu hören. Das Museum für Kommunikation in Frankfurt zeigt kuriose Empfangsgeräte – und erinnert an die goldenen Zeiten.
Ein linker katholischer Preuße: Klaus Wagenbach hat sich als Verleger mit Staatsanwälten angelegt und später auf kulturwissenschaftliche Themen gesetzt. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
War es Verzweiflung? War es Chuzpe? Wie Wolfgang Hilbig zum Dichter wurde. Ein Essay zur Erinnerung an den bereits 2007 gestorbenen Schriftsteller.
Seinen politischen Gegnern galt er als „kältester Krieger“. Aber der streitbare Journalist bekämpfte Totalitarismus auf beiden Seiten.
Eine Frau über ihre Flucht aus der DDR: Hätten sie uns entdeckt, wäre ich ins Zuchthaus, meine Kinder wären ins Waisenhaus gekommen
Der ehemalige DDR-Spitzenathlet Steffen Liess wollte nicht nur der Liebe wegen nach Genf. Zu seinem Schutz geriet der Schwimmstar kurz ins Gefängnis.
Erst in einer ihrer letzten Reden als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel offenbart, wie wichtig ihre Erfahrungen aus 30 Jahren DDR waren. Die eigene Partei hat das oft nicht verstanden. Rückblick auf eine komplizierte Beziehung.
Der "real existierende Sozialismus" deutscher Prägung wird in allen seinen schlimmen und absurden Facetten gezeigt. Aber weniger wäre auch hier mehr gewesen.
Die Geschichte der Astronomie lag ihm am Herzen: Zum Tod des Berliner Astronomen Dieter B. Herrmann, der in der DDR die Vorstellung vom Kosmos prägte.
Vieles lässt sich nicht (mehr) nachweisen. Aber es gibt zahlreiche Indizien, dass das MfS Oppositionelle in der DDR auch durch Anschläge für immer zum Schweigen brachte.
Verspätet und verteuert, aber sehnlichst erwartet: Das neue Schiffshebewerk Niederfinow ist ein Wunder der Technik. So wie das alte eins war.
Evelyn Zupke kritisiert die Beteiligung des Linke-Politikers Torsten Koplin an der rot-roten Koalition in Mecklenburg-Vorpommern. Koplin war früher Stasi-IM – sein Bedauern darüber habe er schon mehrmals ausgedrückt, sagt er.
Holbein, Hals, Brueghel, Van Dyck und Rembrandt sind zurück, siebzig Prozent der einstigen Bilder aber fehlen noch: Die Geschichte der Gothaer Sammlungen liest sich wie ein Krimi. Mit Happy End?
Der Journalist Georg Bönisch befasst sich sein Leben lang mit der Geschichte der Terrorgruppe RAF, mit der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer und Verbindungen der RAF zur Stasi. Gab es ein Komplott?
Vor zwanzig Jahren starb Thomas Brasch. Nun verkörpert Albrecht Schuch den Dichter im Film „Lieber Thomas“. Im Interview spricht er über Schaffenskrisen, seine Sozialisierung in der DDR und die Sehnsucht nach der Theaterbühne.
Das Kölner Museum Ludwig zeigt am in Ost und West geschätzten Modernemeister, wie sich Kunst im Gebrauch realisiert. Dabei steht vor allem deren sich je nach rezipierendem politischen System verändernde Wahrnehmung im Focus.
Der Regisseur Andreas Kleinert erzählt das Leben des DDR-Dichters Thomas Brasch in nostalgischen Schwarzweißbildern. Aber er versäumt es, das Familiendrama darin scharf zu stellen.
Im Osten ist die Skepsis gegenüber Migranten auch unter Studenten größer als im Westen – aber Daten zeigen eine Annäherung. Ein Gastbeitrag.
Die Beauftragte für die Opfer der SED-Diktatur hat ihren ersten Tätigkeitsbericht an die Bundestagspräsidentin übergeben. Sie lobt erreichte Fortschritte, sieht jedoch bei Gesundheit und sozialer Lage Handlungsbedarf.
Das ist Stoff für einen deutsch-deutschen Wirtschaftskrimi: Ein Investor kauft von der Treuhand das Flaggschiff der DDR-Literatur, doch die hatte nie das Recht, den Aufbau-Verlag zu veräußern. Es folgten Vertuschungsmanöver, Strafzahlungen für Raubdrucke, Akten verschwanden, die Justiz ist überfordert.
Im ländlichen Brandenburg ließ die SED Revolutionäre ausbilden. Wo anfangs noch Begeisterung herrschte, machte sich am Ende Stagnation und Resignation breit.
Im Kampf gegen Napoleon wurde er zum Helden, zur See war er am transatlantischen Menschenhandel beteiligt: Die Erinnerung an Joachim Christian Nettelbeck in Erfurt steht für die Dialektik sozialistischer Gedächtnispolitik. Ein Gastbeitrag.
Sich wegträumen, bis das Dach abhebt: Eine literarische Jazz-Performance zu Fritz Rudolf Fries in Heidelberg lässt mit Günter „Baby“ Sommer und Simon Lucaciu den Roman „Auf dem Weg nach Oobliadooh“ wieder aufleben.
Henner Misersky gilt als moralische Instanz des DDR-Sports. In der Dopingaufklärung kämpfte er an der Seite von Ines Geipel. Bis er anfängt, sie anzugreifen. Warum? Eine Annäherung.
Der Springer-Chef und Verlegerpräsident betont: Sein umstrittener DDR-Vergleich sei im privaten Rahmen erfolgt. Andere Medienhäuser wollen diese Erklärung nicht gelten lassen.
Jenny Erpenbeck erzählt in ihrem neuen Roman von einer folgenreichen Liaison in der untergehenden DDR. Die Autorin ist mit „Kairos“ am Buchmesse-Stand der F.A.Z. zu Gast und stellt das Buch im Gespräch mit Elena Witzeck vor.
Man mag kaum glauben, dass dafür dreißig Jahre ins Land gehen mussten: Eine erste Gesamtschau deutschen Designs aus der Zeit der Teilung zeigt die Verflechtungen, Spiegelungen und Brüche deutsch-deutscher Formgebung.
Wie oft hört man Klagen über Nachworte zu literarischen Texten. Doch die haben oft ganz andere Absichten, als man meinen könnte. In der DDR dienten sie manchmal dazu, die Zensur zu überlisten.
Für sie war die Kamera wie eine Waffe: Evelyn Richter, die Grand Dame der sozialdokumentarischen Fotografie der DDR, ist gestorben.
Das Leben von Ernst Busch war wild und stimmgewaltig. Jochen Voit und Sophia Hirsch haben daraus einen biographisch-zeitgeschichtlichen Comic gemacht. Er erzählt von Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Deutschland und DDR.
Annett Gröschner und Dima Al-Bitar Kalaji sammeln Geschichten von Menschen, die in einer Diktatur leben oder gelebt haben. Dabei spielt der Geruchssinn eine große Rolle. Warum? Ein gemeinsamer Besuch im Stasi-Museum in Berlin.
Beim Tag der Deutschen Einheit sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals explizit als Ostdeutsche. Viele fragen sich jetzt: Warum nicht früher?