Die Beweglichkeit des Alten
Horst Seehofer verzichtet auf den CSU-Vorsitz, um dem Nachfolger auch künftig noch sagen zu können, wie er es richtig gemacht hätte.
Horst Seehofer verzichtet auf den CSU-Vorsitz, um dem Nachfolger auch künftig noch sagen zu können, wie er es richtig gemacht hätte.
Für den Erfolg bei der Bundestagswahl 2017 ist Horst Seehofer nach eigener Aussage bereit, auf sein Amt als CSU-Chef zu verzichten. Gänzlich ausschließen will er aber auch eine Spitzenkandidatur nicht.
Täter dürften mit keinerlei Nachsicht rechnen, warnt Bayerns Innenminister Herrmann und kündigt harte Strafen an. Auch Rechtsexperten und Polizei warnen: Den Horror-Clowns können Haftstrafen drohen.
Ranghohe CSU-Politiker richten sich darauf ein, dass Angela Merkel abermals die Kanzlerkandidatin der Union wird. Selbst ihr lautester Kritiker soll sich zu dieser Erkenntnis durchgerungen haben.
Die Polizei hat ihre eigene Meldung widerrufen, wonach der Polizist gestorben sei. Der bei einer Razzia gegen einen Rechtsextremen im fränkischen Georgensgmünd schwer verletzte Beamte schwebt weiter in Lebensgefahr.
Die CSU hat die Entscheidung über eine Einladung Angela Merkels zum Parteitag Anfang November vertagt. Grund für die Zweifel ist weiterhin der Streit über eine feste Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen.
Bei einem Festakt im bayerischen Landtag vergleicht Ungarns umstrittener Regierungschef Orbán die Flüchtlingskrise mit der Grenzöffnung für DDR-Bürger 1989. Seehofer stellt sich hinter seinen Gast, die Opposition protestiert.
Horst Seehofer und Viktor Orbán verstehen sich, nicht nur wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik. An diesem Montag besucht Orbán den bayerischen Landtag – die lautstarke Kritik der Opposition kommt beiden zugute.
Seehofer will nicht mehr „Libero“ sein, er sagt: Der CSU-Vorsitzende muss noch 2017 nach Berlin. Ob er das ist, bleibt offen. Was will uns der bayerische Ministerpräsident sagen? Eine Analyse.
Als „Libero“ könne er nicht mehr lange antreten: Die CSU brauche einen Vorsitzenden, der dauerhaft in Berlin ist, sagt Horst Seehofer. Namen nennt er aber nur aus der Vergangenheit.
So viel Harmonie war lange nicht mehr: Trotz der nicht verstummenden parteiinternen Kritik an der Kanzlerin feiert die Junge Union Angela Merkel bei ihrem Treffen in Paderborn. Nur der bayerische JU-Chef nörgelt.
Zusammen mit CDU und SPD will sich der CSU-Chef auf die Suche nach einem neuen Bundespräsidenten machen. Doch Horst Seehofer weiß bereits, dass das schwierig werden könnte.
Schon die Ankündigung eines Auftritts von Ungarns Regierungschef Orban in Bayern löst Entrüstung aus. Ist es Seehofers nächster Affront gegen die Bundeskanzlerin? Wird gar der Landtag „missbraucht“?
Eine stärkere CSU in Berlin, das wünscht sich Parteichef Horst Seehofer. Deshalb soll der Parteivorsitzende ab 2017 Teil der Regierung sein. Ob er selbst in die Hauptstadt wechselt, lässt Seehofer aber offen.
Seit einem halben Jahr liegen die Verhandlungen auf Eis. Jetzt hat Finanzminister Wolfgang Schäuble ein neues Konzept für die Reform des Länderfinanzausgleichs vorgelegt. Die Zeit für eine Neuregelung drängt.
Die Rente soll zum großen Thema im Wahlkampf werden. Neue Statistiken weisen darauf hin, dass Altersarmut keine so große Bedrohung darstellt wie angenommen.
Auch in Österreich hat die Koalition darüber gestritten, wie der Flüchtlingsstrom begrenzt werden kann. Sie fand eine Lösung, bei der alle ihr Gesicht wahren können - sogar die Europäische Union.
Am Flughafen München steigt die Zahl der Starts und Landungen. Der bayerische Ministerpräsident plädiert daher für den Bau einer dritten Start-und Landebahn. Doch der Plan ist umstritten.
Wer die DDR liebte, wird die Google-Aktion „Nichtegal“ mögen: Mit Hilfe der Familienministerin will der Konzern Minderjährigen an deutschen Schulen erklären, was Meinungsfreiheit noch sein darf.
Die Steuereinnahmen sprudeln. Horst Seehofer sagt, was daraus folgen soll. Und auch zur Rente macht der CSU-Chef eine klare Aussage.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer will den Streit mit der Kanzlerin über die Flüchtlingspolitik in den nächsten Wochen beenden. Auf einer Obergrenze für Flüchtlinge beharrt er trotzdem.
Sie sind das Herzstück der Energiewende: Erdkabel sollen den Strom aus dem windreichen Norden in den Süden bringen. Jetzt liegen die ersten Vorschläge für den Verlauf der Trassen vor.
Eine Trennung von der Union kommt für Horst Seehofer nicht in Frage. Dennoch wachsen Zweifel, ob mit Angela Merkel die nächste Wahl gewonnen werden kann. Das Rätsel um den Kurs des CSU-Vorsitzenden.
Staatsversagen. Herrschaft des Unrechts. Ein Riss durchs Land, hier die Deutschen, dort die Berliner Politik. Destabilisierung. Souveränitätsverzicht. Und Millionen Flüchtlinge, von der Kanzlerin eingeladen: Über ein Jahr des haltlosen Geredes – und was es angerichtet hat.
Der CSU-Politiker und bayerische Innenminister Joachim Herrmann glaubt an eine Einigung innerhalb der Union in strittigen Fragen der Flüchtlingspolitik und lässt vom Begriff „Obergrenze“ ab. Er verlangt keine Gesetzesänderung, sondern nur eine politische Ansage.
Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat einen bemerkenswerten Auftritt in Berlin. Mit viel Selbstkritik – und einem Angebot in eigener Sache.
Auf der Pirsch nach Alphatieren: Bei der kommenden Bundestagswahl würde Horst Seehofer am liebsten jemanden aus den eigenen Reihen auf die große Bühne stellen. Doch manche CSU-Größe macht sich da lieber ganz klein.
Vor dem Spitzengespräch mit der Kanzlerin legt die CSU die Friedenspfeife, die Gerda Hasselfeldt schon zurecht gelegt hatte, noch einmal beiseite: Ihre Kernforderung in der Flüchtlingspolitik will sie nicht aufgeben.
Mit dem Plan, ARD und ZDF zu fusionieren, hat Horst Seehofer viel Kritik auf sich gezogen. Er stößt auf breite Ablehnung. Doch es gibt einen handfesten Hintergrund für die Offensive.
Nach langem Kampf steht der Kompromiss zur Reform der Erbschaftssteuer. Von der FDP kommen derweil Zweifel an seiner Verfassungsmäßigkeit. Das sind die wichtigsten Punkte.
Horst Seehofer behält bei der Klausurtagung in Kloster Banz seine Skepsis gegenüber der Kanzlerin bei. Andere in der CSU sind mutiger und sehnen den Frieden herbei.
Die CSU begrüßt die Selbstkritik der Kanzlerin. Bayerns Finanzminister Söder findet sie „beachtlich“. Trotzdem fordern er und seine Parteifreunde mehr.
Die CDU fährt ein historisch schlechtes Ergebnis in Berlin ein. Wie reagieren die CSU und ihr Chef Horst Seehofer, die schon seit Wochen die Kanzlerin attackieren? Generalsekretär Scheuer verschärft erst mal seine Rhetorik gegen Flüchtlinge.
Nach der Wahl in Berlin versuchen die Parteien, das Ergebnis zu deuten. Für die Union geht es vor allem darum, eine Linksregierung zu verhindern. Die AfD macht klar, dass sie sich selbst als Außenseiter sieht. Und die Linke stellt erste Forderungen.
In Berlin wird gewählt – und „aus Berlin“ äußern sich auch die Bundesspitzen der verschiedenen Parteien zum jeweiligen Abschneiden. Dabei geht es vor allem um die Frage: Ist das Ergebnis auf die Bundesebene übertragbar?
Wer schon Mecklenburg wegen der AfD meiden wollte, wird vielleicht bald aus Berlin fliehen müssen. Das fremdenfreundliche Bayern ist bereit, den Bürgerkonfliktvertriebenen eine neue Heimat zu werden, wenn sie ökonomische Gründe für ihre Migration in den Vordergrund stellen.