„Die Straßen Barcelonas müssen mit Freiheit gefüllt werden“
In Barcelona haben Zehntausende für die Freilassung inhaftierter Separatisten demonstriert. Der Protest zeigt: Auch aus dem Exil kann Puigdemont seine Anhänger mobilisieren.
In Barcelona haben Zehntausende für die Freilassung inhaftierter Separatisten demonstriert. Der Protest zeigt: Auch aus dem Exil kann Puigdemont seine Anhänger mobilisieren.
Der katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont kann von Deutschland an Spanien ausgeliefert werden, darf dort aber nicht wegen des Vorwurfs der Rebellion vor Gericht gestellt werden.
Zufriedenheit unter den katalanischen Separatisten, Verärgerung in Madrid: Carles Puigdemont soll nur wegen der Veruntreuung öffentlicher Mittel ausgeliefert werden. Das bringt die spanische Justiz in eine schwierige Lage.
Im April hat das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein eine Auslieferung des katalanischen Separatistenführers wegen des Vorwurfs der Rebellion noch abgelehnt. Einen anderen Verdacht hält das Gericht nun für zulässig – und Carles Puigdemont will weiterkämpfen.
Im April hatte das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein eine Auslieferung des ehemaligen Separatistenführers wegen Rebellion abgelehnt. Dabei wäre dies aus politischen und diplomatischen Gründen die einzig sinnvolle Lösung.
Hinter der Costa Brava liegt das Schlaraffenland, Heimat avantgardistischer Köche wie der Roca-Brüder, deren Restaurant zweimal zum besten der Welt gewählt wurde. Das Glück dort ist vollkommen – beinahe zumindest.
Die schleswig-holsteinische Generalstaatsanwaltschaft hat die Auslieferung des früheren katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont an Spanien beantragt. Sie beantragte außerdem, den Politiker in Auslieferungshaft zu nehmen.
Spanien hätte sich im Fall der Auslieferung Puigdemonts mehr Solidarität von seinen europäischen Partnern gewünscht, sagt der spanische Außenminister Alfonso Dastis im F.A.Z.-Interview. Den EU-Haftbefehl hält er aber nicht für gescheitert.
Der ehemalige katalanische Regierungschef Carles Puigdemont wird nicht wieder in Auslieferungshaft genommen. Einen entsprechenden Antrag der Generalstaatsanwaltschaft lehnte das Oberlandesgericht Schleswig ab.
Der Nachfolger von Carles Puigdemont hat sein Amt angetreten. Einen Eid auf die spanische Verfassung legte Quim Torra allerdings nicht ab. Die spanische Staatsanwaltschaft beantragte unterdessen neue EU-Haftbefehle.
Drei frühere katalanische Minister, die sich zurzeit im belgischen Exil aufhalten, werden nicht an Spanien ausgeliefert. Die Vorwürfe der spanischen Justiz entsprächen nicht dem belgischen Recht, so das Urteil des Gerichts in Belgien.
Im ersten Anlauf war er noch durchgefallen, doch jetzt hat ihn das Regionalparlament zum Nachfolger von Carles Puigdemont gewählt: Quim Torra ist neuer Chef der katalanischen Regionalregierung.
Niederlage im ersten Anlauf: Bei der Wahl zum katalanischen Regionalpräsidenten erhielt der Überraschungskandidat Quim Torra nicht die nötige absolute Mehrheit. Im zweiten Wahlgang reicht ihm die einfache.
Carles Puigdemont zieht weiter die Strippen – und nominiert in letzter Minute einen Nachfolgekandidaten. Nun soll Quim Torra Kataloniens neuer Regionalpräsident werden. Ist das eine Chance?
Der Weg für eine neue Regierung in Katalonien scheint endlich frei: Carles Puigdemont schlägt einen anderen für das Amt des Regionalpräsidenten vor. Damit könnten Neuwahlen in Katalonien in letzter Minute verhindert werden.
Die katalanischen Separatisten geben nicht auf und wollen abermals versuchen, Carles Puigdemont zum Regionalpräsidenten zu machen. Es gibt eine Deadline. Und Gründe, skeptisch zu sein.
Die Polizisten, die Puigdemont in Schleswig-Holstein festgenommen haben, sollen einen spanischen Verdienstorden erhalten. Allerdings weigert sich die Landesregierung in Kiel die Namen der Beamten herauszugeben.
In Spanien reißt die Kritik an der Freilassung Puigdemonts seit fast zwei Wochen nicht ab. Der Oberste Gerichtshof findet ungewohnt deutliche Worte – und eine Online-Zeitung greift zu einem drastischen Vergleich.
Hat Carles Puigdemont Steuergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro veruntreut? So lautet der Vorwurf der spanische Justiz gegenüber dem katalanischen Separatistenführer. Doch die Rechnungen für das Referendum sind nicht so einfach zu finden.
Im Konflikt zwischen Spanien und Katalonien ist noch immer keine Einigung in Sicht. Die stellvertretende spanische Ministerpräsidentin spricht im Interview über die Unruhen im Land und warum sich die europäischen Staaten nicht einmischen sollten.
Die spanische Justiz gibt den Druck auf die deutschen Behörden um die Auslieferung Puigdemonts noch nicht auf. Bei einem Treffen in Den Haag übergeben die Spanier Ermittlungsakten und Videos.
Auf welche Grundstückseigentümer kommen nach dem Urteil zur Grundsteuer höhere Kosten zu? Gibt es einen Anspruch auf Geschlechterparität im Parlament? Und warum kommt es für Auslieferungen auf die doppelte Strafbarkeit an?
Auf welche Grundstückseigentümer kommen nach dem Urteil zur Grundsteuer höhere Kosten zu? Gibt es einen Anspruch auf Geschlechterparität im Parlament? Und warum kommt es für Auslieferungen auf die doppelte Strafbarkeit an?
In Barcelona spitzt sich die Lage zwischen den katalanischen Demonstranten und der spanischen Guardia Civil zu. Die Separatisten müssen ihre zukünftige Strategie planen.
Der katalanische Separatistenführer hat in Deutschland eine Bühne gesucht und sie in Berlin gefunden. Madrid ärgert sich unterdessen über das Vorgehen Deutschlands – und über Katarina Barley.
Der spanisch-katalanische Konflikt ist uralt – und Deutschland wurde ungewollt in ihn hineingezogen. Welche Folgen hat das?
Deutsche Politiker wollen, dass Brüssel im Konflikt zwischen Katalonien und Spanien vermittelt. Manch ein Abgeordneter schlägt gar vor, dass sich Berlin als Makler einschaltet.
Carles Puigdemont fordert auf einer Pressekonferenz in Berlin internationale Vermittlung im Konflikt mit Madrid. Unterdessen ärgern Äußerungen von Bundesjustizministerin Katarina Barley den spanischen Außenminister.
Der katalanische Separatisten-Chef Carles Puigdemont formulierte seine Hoffnung, mit den spanischen Behörden in einen Dialog zu treten.
Nach der Freilassung von Puigdemont befindet sich die spanische Justiz in einer misslichen Lage – und bekommt weiter keine Atempause. Trotzdem gewinnt die Regierung in Madrid der Entscheidung aus Schleswig etwas Positives ab.
Politisch wird der Ausgang des Puigdemont-Verfahrens keine großen Folgen haben. Aber es zeigt, dass der Separatistenführer die EU gründlich missverstanden hat.
Der ehemalige katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hatte unmittelbar nach seiner Entlassung aus deutscher Haft, für eine Kaution von 75.000 Euro, die spanische Regierung zu einem Gespräch aufgerufen
Carles Puigdemont ist frei. Der frühere katalanische Regionalpräsident ist unter Auflagen aus dem Gewahrsam in Schleswig-Holstein entlassen worden. Nach seiner Freilassung forderte er Madrid zum Dialog auf.
Die Kaution ist bezahlt, der katalanische Separatistenführer Puigdemont hat das Gefängnis in Neumünster inzwischen verlassen. Allerdings nur unter Auflagen.
Das Versteckspiel ist vorbei. Die deutsche Politik muss auf die geplante Freilassung Puigdemonts reagieren. Derweil besucht Horst Seehofer das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Das Versteckspiel ist vorbei. Die deutsche Politik muss durch das Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig auf die Freilassung Puigdemonts reagieren. Derweil besucht Horst Seehofer das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Der FAZ.NET-Sprinter.