Puigdemont in Sardinien festgenommen
Die italienische Polizei hat den katalanischen Separatistenführer bei seiner Ankunft auf der Insel festgenommen. Spanien verlangt nun seine Auslieferung.
Die italienische Polizei hat den katalanischen Separatistenführer bei seiner Ankunft auf der Insel festgenommen. Spanien verlangt nun seine Auslieferung.
Andreu Mas-Colell ist zwischen die Fronten des Katalonien-Konflikts geraten und soll Entschädigung leisten. Nobelpreisträger stärken dem angesehenen Ökonomen den Rücken.
Nach monatelangen Verhandlungen steht fest: In Katalonien werden künftig die beiden größten separatistischen Parteien regieren. Doch nur die Hälfte der Bevölkerung unterstützt eine Abspaltung von Spanien.
Auch im zweiten Anlauf erhält Pere Aragonès bei der Wahl zum Regierungschef Kataloniens keine Stimmen von der JxCat-Partei. Die versucht weiter, den Einfluss ihres exilierten Vorsitzenden Carles Puigdemont zu stärken.
In Barcelona erhält der Sieger der katalonischen Regionalwahl, Pere Aragonès von der ERC-Partei, nicht genug Stimmen, um Regierungschef zu werden – weil die Unabhängigkeitsbefürworter zerstritten sind.
Hat die erforderliche Mehrheit weit verfehlt: Der separatistische Politiker Pere Aragonès kann bei der Wahl eines neuen Regierungschefs im katalanischen Parlament nicht überzeugen. Er will es am Dienstag abermals versuchen.
Das Europäische Parlament hat die Immunität des früheren katalanischen Regionalpräsidenten sowie zweier Mitstreiter aufgehoben. Über ihre Auslieferung ist damit aber noch nicht entschieden.
Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont und zwei Mitstreiter sind nicht mehr vor einer Auslieferung an Spanien geschützt. Sie wollen sich vor dem Europäischen Gerichtshof dagegen wehren.
Die Separatisten sind die treueren Wähler, und Pere Aragonès ist der Überraschungssieger in Barcelona. Kann er auch skeptische Katalanen von den Vorteilen eines eigenen Staats überzeugen? Ein Porträt.
Trotz des guten Abschneidens der Sozialisten dominieren die Befürworter der Unabhängigkeit bei den Regionalwahlen. In Barcelona werden sie voraussichtlich weiter die Regierung stellen. Dafür müssen sie sich aber erst zusammenraufen.
In Katalonien tun sich die Verfechter einer Unabhängigkeit immer schwerer, ihre Anhänger zu mobilisieren. Die Wahlbeteiligung am Sonntag könnte aus Furcht vor dem Virus auf unter 60 Prozent fallen.
Weil er im Wahlkampf 2019 das Neutralitätsgebot verletzt hat, muss der katalanische Regierungschef sein Büro sofort räumen. Das entschied der Oberste Gerichtshof in Madrid. Damit droht im Katalonien-Konflikt eine neue Eskalation.
Wie sein Vorgänger Carles Puigdemont soll nun auch der katalanische Regionalpräsident Quim Torra abgesetzt werden. Der will bei einer Amtsenthebung aber nicht weichen.
Der frühere katalanische Regionalminister Lluis Puig darf im Exil in Belgien bleiben. Das Urteil ist ein Grund zur Hoffnung für andere Separatisten. In Spanien waren Unabhängigkeitsbefürworter zu Haftstrafen verurteilt worden.
In Madrid beginnt der Dialog über den Katalonien-Konflikt. Ministerpräsident Sánchez will damit zeigen, dass er Wort hält. Den Separatisten dürfte das aber nicht genug sein.
In Katalonien wetteifern die beiden größten separatistischen Parteien seit Jahren um die Vormachtstellung. Nun ist ihr Regierungsbündnis an dem Konflikt zerbrochen – kurz vor wichtigen Gesprächen mit der Zentralregierung über die Katalonien-Frage.
Nach einem halben Jahr nehmen die beiden Katalanen Puigdemont und Comín ihre Sitze im Europaparlament ein – doch für wie lange? Madrid hat sich bereits beim Parlament gemeldet.
Das Ziel der katalanischen Partei ERC ist die Abspaltung von Spanien. In der zweiten Runde der Wahl des Ministerpräsidenten will sich die Partei enthalten – und so Pedro Sánchez bei der Wiederwahl helfen.
Ein Brüsseler Richter hat offenbar den Vollzug des europäischen Haftbefehls gegen den katalanischen Separatistenführer ausgesetzt. Theoretisch schützt ihn das nun dort auch vor einer Festnahme.
Die spanischen Justizbehörden haben dem inhaftierten katalanischen Separatistenführer Oriol Junqueras den Antritt seines EU-Parlamentsmandats zu Unrecht verweigert, entschied der EuGH. Denn dieser genieße seit der Wahl zum Europaabgeordneten Immunität.
Die Aktivisten blockierten zeitweise Straßen und die Zufahrt zum Flughafen. Das Oberste Gericht hatte zuvor Haftstrafen von bis zu 13 Jahren gegen Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung verhängt.
Bei seinem Besuch will Kataloniens ehemaliger Präsident 100 Bücher katalanischer Autoren in deutscher Übersetzung spenden. Die Anstaltsleiterin bestätigte den Termin, wollte sich aber nicht weiter dazu äußern.
Der Prozess gegen zwölf katalanische Separatisten beginnt in fast familiärer Atmosphäre. Hart in der Sache sind die Verteidiger: Die Justiz habe die Grundrechte der Angeklagten verletzt und sie „schlechter als Terroristen“ behandelt.
In Madrid beginnt der Prozess gegen zwölf katalanische Separatisten. Der Vorwurf lautet auf Rebellion. Das Verfahren wird zum Lackmustest für Spaniens Demokratie.
Wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht, sollen führende katalanische Separatisten wegen Rebellion und anderer Vorwürfe lange Haftstrafen verbüßen. Über den schwersten Vorwurf gibt es in der spanischen Justiz aber Differenzen.
Kataloniens ehemaliger Regionalpräsident Carles Puigdemont hat eine neue separatistische Bewegung gegründet. Die aktuelle Regierung Kataloniens will Verurteilungen von Separatisten nicht anerkennen.
Spanien schien nach der Erfahrung des Franco-Regimes lange immun gegen Rechtspopulisten zu sein. Das könnte sich nun ändern, obwohl die Flüchtlingsfrage kein Reizthema ist.
Die Separatisten in Katalonien zeigen sich am ersten Jahrestag des Unabhängigkeitsreferendums unnachgiebig. Doch untereinander sind sie uneinig. Vor dem großen Gedenkmarsch am Abend kommt es zu Streikaktionen und Blockaden.
In Katalonien mehren sich die Anzeichen für eine neue Konfrontation mit Madrid. Sánchez’ Entspannungsversuche scheinen zu scheitern.
Der ehemalige katalanische Regionalpräsident ist von Deutschland nach Belgien gereist. Künftig will Carles Puigdemont von Brüssel aus für die Anliegen seiner Region kämpfen.
Wir besprechen, warum keineswegs klar ist, dass die Abschiebung von Sami A. rechtswidrig war – und lassen zahlreiche weitere juristische Ereignisse der vergangenen Wochen Revue passieren.
Wir besprechen, warum keineswegs klar ist, dass die Abschiebung von Sami A. rechtswidrig war – und lassen zahlreiche weitere juristische Ereignisse der vergangenen Wochen Revue passieren.
Der im Exil lebende katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont verlässt Deutschland und kehrt nach Belgien zurück. Er kündigte an, dass er künftig von Brüssel aus weiter für die katalanische Unabhängigkeit kämpfen wolle.
Letzte Woche wurde der spanische Auslieferungsbefehl gegen ihn aufgehoben. Am Wochenende will der frühere Regionalpräsident Carles Puigedemont Kataloniens nach Belgien zurückkehren. In seiner spanischen Heimat besteht allerdings weiter ein Haftbefehl gegen ihn.
Der Fall Puigdemont ist für die deutsche Justiz nun auch formal erledigt. Der Auslieferungshaftbefehl wurde aufgehoben. Jetzt kann er sich frei in Europa bewegen – mit einer Ausnahme.
Die spanische Justiz verzichtet auf eine Auslieferung des in Deutschland festgenommenen katalanischen Separatisten-Führers Carles Puigdemont. Der europäische Haftbefehl wurde zurückgezogen.