Sánchez’ Partner erweisen sich als unzuverlässig
Puigdemont blockiert, und Podemos droht damit, eigene Wege zu gehen: Wenige Wochen nach seiner Wiederwahl muss Pedro Sánchez um sein politisches Überleben kämpfen.
Puigdemont blockiert, und Podemos droht damit, eigene Wege zu gehen: Wenige Wochen nach seiner Wiederwahl muss Pedro Sánchez um sein politisches Überleben kämpfen.
Auf die Amnestie folgen Geheimverhandlungen mit einem ausländischen Vermittler über ein neues Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien. Das Thema gehört aber ins Parlament in Madrid.
Zum ersten Mal akzeptiert Spanien internationale Vermittler bei Gesprächen über ein Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens. Bis ein Gesetz in Kraft tritt, könnte aber noch viel Zeit vergehen.
Pedro Sánchez wurde als Ministerpräsident Spaniens wiedergewählt – mit Stimmen katalanischer Separatisten. Dafür hat er Gespräche über die Zukunft Kataloniens zugesagt. Womöglich nimmt auch Carles Puigdemont an ihnen teil.
Die Amnestie für Separatisten geht zu weit. Die überfällige Debatte über die Zukunft Spaniens lässt sich aus den alten Gräben des Bürgerkriegs nicht führen.
Für Sánchez stimmte eine Mehrheit der insgesamt 350 Abgeordneten. Vor dem Parlament beschimpften Demonstranten ihn als Verräter, weil seine Mehrheit an eine Amnestie für katalanische Separatisten geknüpft war.
Bis auf ein Unabhängigkeitsreferendum konnten die katalanischen Separatisten fast alle Forderungen bei Pedro Sánchez durchsetzen. Dessen Wiederwahl zum Ministerpräsidenten ist damit gesichert.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez steht vor einer neuen Amtszeit. Am Donnerstag einigte er sich mit den katalanischen Separatisten. Die Opposition kündigt Demonstrationen und Klagen an.
Damit Pedro Sánchez wieder Regierungschef werden kann, braucht er die katalanischen Separatisten. Mit der ERC-Partei hat er sich nun geeinigt, mit Carles Puigdemont noch nicht.
Auf seiner Suche nach einer Mehrheit im Parlament ist Spaniens Ministerpräsident Sánchez den katalanischen Nationalisten schon weiter entgegengekommen, als er wollte. Dennoch wollen sie ihn nicht unterstützen.
Carles Puigdemont entscheidet in Brüssel darüber, ob Pedro Sánchez eine Chance hat, eine neue Regierung zu bilden. Mit der Forderung nach einem neuen Referendum über die katalanische Unabhängigkeit treibt er Sánchez vor sich her.
Überzieht Puigdemont? Die katalanischen Separatisten fordern ein neues Referendum. Ohne ihre Stimmen gibt es in Spanien Neuwahlen.
Zahlreiche Menschen haben am Sonntag in Madrid gegen eine mögliche Amnestie für katalanische Separatisten demonstriert. Nur dann wollen die Separatisten eine neue Regierung unter Pedro Sánchez unterstützen.
Der amtierende Ministerpräsident Pedro Sánchez hat im neu gewählten Parlament einen wichtigen Erfolg errungen, der den Weg zur Wiederwahl des Sozialisten ebnen könnte. 178 der 350 Abgeordneten stimmten für die sozialistische Kandidatin für das Amt der Parlamentspräsidentin.
Überraschend wurde die sozialistische frühere balearische Regierungschefin Francina Armengol zur neuen spanischen Parlamentspräsidentin gewählt.
In der ersten Sitzung des neuen Parlaments haben die Linken einen Überraschungserfolg erzielt. Mit der Unterstützung von Carles Puigdemont stellen Sánchez‘ Sozialisten nun die Parlamentspräsidentin.
Der katalanische Separatist Puigdemont ist in Spanien plötzlich ein gefragter Mann. Erst recht, seit am Wochenende auch die Stimmen der Auslandsspanier ausgezählt worden sind.
Nach der Wahl hängt die Zukunft von Pedro Sánchez ausgerechnet vom früheren katalanischen Separatistenchef ab.
Pedro Sánchez und Oppositionsführer Feijóo sehen sich als Wahlsieger. Doch keiner hat eine Mehrheit. Der katalanische Separatist Carles Puigdemont könnte bald wieder in Madrid eine Rolle spielen. Auch von Neuwahlen ist schon die Rede.
Nur mit einer Handvoll kleiner Regionalparteien kann Ministerpräsident Sánchez in Spanien noch auf eine neue Regierung hoffen. Vor allem Carles Puigdemont könnte es ihm schwer machen.
Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont und drei seiner Mitstreiter scheitern mit der Klage gegen Aufhebung ihrer Immunität.
Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont und zwei seiner Mitstreiter können ihr Mandat im EU-Parlament nicht antreten. Eine Auslieferung wegen des illegalen Unabhängigkeitsreferendums rückt näher.
Die katalanische Europaabgeordnete Clara Ponsatí ist wegen des illegalen Unabhängigkeitsreferendums angeklagt. Als sie jetzt nach Barcelona kam, wurde sie vorübergehend festgenommen.
EuGH schränkt Möglichkeiten Belgiens ein, die Auslieferung zu verweigern.
Belgien weigert sich, den katalanischen Separatisten Carles Puigdemont an Spanien auszuliefern. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes schwächt jetzt die belgische Position.
In Barcelona protestieren Tausende katalanische Separatisten gegen den Besuch von Emmanuel Macron und Pedro Sánchez – und geraten untereinander in Streit.
Carles Puigdemont wird nicht mehr „Anstiftung zum Aufruhr“ vorgeworfen. Trotz der Strafrechtsreform drohen ihm aber weiter bis zu acht Jahre Gefängnis, sollte er nach Spanien zurückkehren.
Einige katalanische Separatisten wurden zu langen Freiheitsstrafen verurteilt. Grundlage dafür ist ein einzigartiges Delikt, das nun weichen soll.
Die Koalitionspartner haben sich heftig zerstritten – über den richtigen Weg zur katalanischen Unabhängigkeit. Nun will Regionalpräsident Pere Aragonès mit wechselnden Mehrheiten alleine weiterregieren.
In der katalanischen Regionalregierung kriselte es schon länger. Nun scheidet die Junts per Catalunya aus. Die Separatistenpartei ERC will in Barcelona alleine weiterregieren.
Laut einer Forschergruppe für Cybersicherheit sollen mehr als 60 katalanische Separatisten mit der Spionagesoftware „Pegasus“ ausgespäht worden sein. Hinweise gibt es auch auf eine Attacke auf Boris Johnson.
Spanien verlangt, dass die italienischen Behörden den früheren katalanischen Regionalpräsidenten ausliefern. Doch das wird vorerst nicht passieren. Die Justiz will erst ein Verfahren am Europäischen Gerichtshof abwarten.
Der katalanische Separatist Carles Puigdemont zeigt sich von seiner vorübergehenden Festnahme auf Sardinien unerschüttert. „Ich bin es gewohnt, von Spanien verfolgt zu werden“, sagte er vor jubelnden Anhängern.
Nach seiner Entlassung aus der kurzzeitigen Haft nimmt der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont an einem Kulturfestival auf Sardinien teil – und kündigt an, er werde weiter gegen die „Verfolgung“ durch Spanien kämpfen.
Carles Puigdemont wurde auf Sardinien festgenommen – und kurz darauf wieder freigelassen. Über einen Mann, der vor der spanischen Justiz davonläuft.
Kataloniens im Exil lebender ehemaliger Regionalpräsident Carles Puigdemont ist auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien festgenommen worden. Er wird wegen seiner Beteiligung am gescheiterten Abspaltungsversuch Kataloniens im Jahr 2017 gesucht.