Zu Hause wählen
FRANKFURT, 26. Juli. Wer will, kann künftig zu Hause wählen - einfach so. Die Briefwahl ohne Angabe von Gründen ist mit dem Grundgesetz vereinbar.
FRANKFURT, 26. Juli. Wer will, kann künftig zu Hause wählen - einfach so. Die Briefwahl ohne Angabe von Gründen ist mit dem Grundgesetz vereinbar.
Vor vierzig Jahren hielt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil zum Grundlagenvertrag die deutsche Frage offen. Der Gang nach Karlsruhe war das Werk eines Mannes.
Wer seinen Stimmzettel für die Bundestagswahl zu Hause ausfüllen will, muss das nicht mehr begründen - das ist verfassungsrechtlich zweifelhaft.
Anwälte dürfen sich mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zusammentun, nicht aber mit Ärzten, Apothekern oder Architekten. Verfassungswidrig, meint der BGH.
Das Bundesverfassungsgericht bemüht immer wieder die Formel der Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Aus der Überwachungsgefahr leitet es eine Art internationalen Handlungsauftrag her.
Aus Angst vor einer Vermögensteuer laufen Deutschlands Wohlhabende zum Anwalt, um mit Schenkungen Steuern zu vermeiden. Ungemach für Firmenerben droht vom Verfassungsgericht.
Scharfsinnig, konkret und nüchtern: Dieter Grimm geht der Frage nach, wie sich die Verfassung vom Staat lösen lässt, ohne ihre Substanz zu gefährden.
Muhammad Mursi vertraute dem Armeechef bis zuletzt und hielt ihm die Treue. Geholfen hat es dem gestürzten islamistischen Machthaber nichts: Abd al Fattah Sisi hat das Rad der Revolution in Ägypten zurückgedreht.
Vorerst ist Ägypten weiter fest im Griff der Armee. Gleichwohl wächst die Angst vor weiterer Destabilisierung, Gewalt und willkürlichen Festnahmen. Nach dem Freitagsgebet könnte die Lage wieder eskalieren.
Deutschland im Snowden-Fieber: Die Wut ist wieder einmal groß, der Wahlkampf tobt, der Bundesinnenminister reist nach Washington. Das erste Opfer ist die Vorratsdatenspeicherung. Ein Kommentar.
Ausgerechnet die Ärzteschaft hatte sich in der Kontroverse um die Zwangsbehandlung von psychisch kranken Menschen, die durch mehrere Entscheidungen des
Krach zwischen Brüssel und Berlin: Die EU-Kommission will letztlich entscheiden, ob eine kaputte Bank abgewickelt werden soll. Die Bundesregierung will nicht mehr Macht für die Kommission.
WIEN, 9. JuliVor einem Jahr, am 12. Juli 2012, veröffentlichte die Europäische Kommission ein Memorandum über das Treffen zwischen Kommissionspräsident Barroso ...
Wer ist hier der Feind einer offenen Gesellschaft? Dass digitale Kommunikation heute als Gefahr gilt, haben wir doch rot-grünem Denken zu verdanken. Eine Antwort auf Sigmar Gabriel.
MADRID, 2. Juli. Der Rücktritt des portugiesischen Finanzministers Vítor Gaspar am Montag hätte allein noch keine ausgewachsene Regierungskrise bedeutet.
Vor dem Verfassungsgerichtsurteil zur Erbschaftssteuer ist es Zeit , über steuerschonendes Schenken nachzudenken.
hig. BERLIN, 28. Juni. Der Ökonom Hans-Werner Sinn erwartet zumindest einen Teilerfolg der Eurokläger vor dem Bundesverfassungsgericht.
Die FDP ist dafür, die CDU dagegen. Die Frage, ob es ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare geben sollte, spaltet die hessische Koalition. Bei einer Landtagsdebatte am Donnerstag warnte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vor einem „Schnellschuss“.
Bei der EZB wird angeblich über neue Anleihenkäufe diskutiert. Das zusätzliche Kaufprogramm soll sich über alle 17 Euro-Staaten erstrecken. Hintergrund sind Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der rasche deutsche Atomausstieg hat einschneidende Folgen für das Eigentum - bei der Stilllegung von Kraftwerken wie beim Netzausbau.
Die Causa garantiert großes Theater: wahlweise ein Drama, eine Tragödie, einen Krimi, einen Politthriller. Ihr Hauptdarsteller: ein Politiker, der Amt und Job ...
Ein Streitgespräch zwischen einem Geber und einem Nehmer - zwischen dem hessischen Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und dem Senator für Finanzen in Berlin, Ulrich Nußbaum (parteilos).
Ist das umstrittene OMT-Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank nun Geldpolitik oder (verbotene) Staatsfinanzierung? Eine Erklärung Schritt für Schritt - bis zum schwarzen Gürtel der Finanzmarktökonomie.
Peter Michael Huber, als Richter am Bundesverfassungsgericht sehr mit der Materie vertraut, sagt zur Euro-Rettung: „Ich will es nicht Haftungsunion nennen.
Amerika sammelt, politisch gewollt und gerechtfertigt, massenhaft Daten. Was ist mit Europa? Die Politik muss sich erinnern: Datenschnüffeleien verstoßen gegen die Menschenwürde.
F.P. SCHWERIN, 19. Juni. Das Verfassungsgericht von Schleswig-Holstein mit Sitz in der Stadt Schleswig hat sich mit den Prüfungsbeschwerden nach der ...
Mario Draghi hat auf einer Konferenz eine Rede gehalten, in der er eine Übereinstimmung der Geldpolitik der EZB mit den Prinzipien des Ordoliberalismus konstatiert. Will Draghi damit eine Botschaft an das Bundesverfassungsgericht senden?
ruh. FRANKFURT, 18. Juni. EZB-Präsident Mario Draghi hat wenige Tage nach der Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht abermals die Krisenpolitik der ...
gb. FRANKFURT, 17. Juni. Das vergangene Woche vor dem Bundesverfassungsgericht behandelte Anleihenkaufprogramm (“OMT“) der Europäischen Zentralbank ist nach ...
Der Chefökonom der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley, Joachim Fels, war wieder einmal zu Besuch in Frankfurt. In einer Runde mit Journalisten sprach er über Wohl und Wehe der gegenwärtigen Geldpolitik, die Notwendigkeit weiterer Lockerungen angesichts zunehmender Deflationsgefahren und die Unterschätzung der Reformen in den Peripheriestaaten.
Zum Leitartikel „Ein revolutionärer Akt“ (F.A.Z. vom 7. Juni): Reinhard Müller sieht das Bundesverfassungsgericht „fast am Ziel“ und beklagt, das Gericht ...
Was immer man von der Kritik an der erfolgten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften hält: Man sollte deren Proponenten schon zu Wort kommen lassen, zumal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zuletzt wurden sie dort von Moderatoren oder dem Publikum eher vorgeführt.
Die bislang geltende Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in das Europaparlament wird auf drei Prozent gesenkt. Das beschloss der Bundestag. Die NPD reichte umgehend Klage ein.
Die obersten Richter haben zwei Tage über die EZB verhandelt und kritisch gefragt. Sie werden das umstrittene OMT-Programm nicht einfach abnicken, sondern dem Bundestag mehr Auflagen machen.
Das Bundesverfassungsgericht hat zwei Tage über die EZB-Politik verhandelt und viele kritische Fragen gestellt. Zuviel sollte man nicht erwarten - Hauptzweck des Verfahrens ist dessen bloße Existenz.
ppl. FRANKFURT, 13. Juni. Das Ringen vor dem Bundesverfassungsgericht um die Bewertung der EZB-Politik hat vor allem eines gezeigt: Sie bewegt sich im ...