Leserbriefe vom 22. Februar 2025
Das Schisma des Westens +++ Bundestag am 31. Januar +++ Briefwahl +++ Verbotsdebatte +++ Nachruf Gerhart Baum
Das Schisma des Westens +++ Bundestag am 31. Januar +++ Briefwahl +++ Verbotsdebatte +++ Nachruf Gerhart Baum
Seit Gründung der Bundesrepublik hat sich am analogen Ablauf der Bundestagswahl kaum etwas geändert. Doch eine Verlagerung der Stimmabgabe in den digitalen Raum wäre gefährlich und ließe sich auch nicht verfassungskonform umsetzen.
Am Donnerstag kommt es zur letzten TV-Debatte in diesem Bundestagswahlkampf – allerdings ohne Scholz und Merz. Zuletzt gab es Kritik am Format der TV-Duelle.
Offiziell hat ein Österreicher der Partei rund 2,35 Millionen Euro gespendet. Das Geld soll aber von jemand anderem stammen, heißt es in einem Medienbericht. Warum wäre das ein Problem?
Im Ersten nichts Neues: Kurz vor der Wahl kommen die Kanzlerkandidaten einmal mehr im Talk-Format zusammen. Keiner der vier anwesenden Politiker tanzt aus der Reihe. Zumindest medial ist damit die Normalisierung der AfD abgeschlossen.
Eine von der Union geführte Mehrheitskoalition kommt wohl nur unter tatkräftiger Beteiligung des Personals der krachend gescheiterten Ampelparteien zustande. Muss das wirklich sein?
Annullierte Wahlen, verbotene Gebete, unterdrückte Meinungen – Trumps Vizepräsident hat in München ein angeblich verkommenes Europa beschrieben. Worauf gründet er das? Und was ist dran?
Die Eröffnung der Berlinale nutzen einige Promis zum Protest. Klimaaktivistin Luisa Neubauer sorgt mit einem Statement-Kleid gegen den Unions-Kanzlerkandidaten für Aufsehen.
Vor vier Jahren hat eine Rekordzahl der Wähler per Brief gewählt. Das lag an Corona. Wie wird es dieses Jahr aussehen? Und wie wirkt sich das auf die Parteien aus?
Bei der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl erklärt Merz dem Bundeskanzler, was ein Popanz ist. Scholz wirft ihm wiederum ständige Kehrtwenden vor. Und Weidel klagt über Zwischenrufe.
Der Gruppenantrag zur Abschaffung des Paragrafen 218 scheitert im Rechtsausschuss. Auch, weil Rot-Grün-Rot es nicht auf die Stimmen der AfD ankommen lassen wollte. So lief die Beratung.
Reproduktive Selbstbestimmung über alles? Im Rechtsausschuss des Bundestags wollen SPD und Grüne es ein letztes Mal wissen. Mit ungewissem Ausgang.
Merkel sagt bei einer Veranstaltung in Hamburg, ihre Kritik an Merz und der Abstimmung mit der AfD sei „richtig und wichtig“ gewesen. Bei der Frage, ob sie den Kanzlerkandidaten der Union oder Robert Habeck wählen würde, zögert sie kurz.
Das Urteil gegen die mutmaßliche Linksextremistin ist bislang nicht rechtskräftig. Das ZDF lädt zum ersten Wahl-„Schlagabtausch“. Und: Zwei Oscar-Favoriten sorgen für Diskussionen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Bundestag unterläuft im Gesetzgebungsverfahren willentlich und systematisch die klare Intention des Grundgesetzes.
Leserbriefe zur Migrationsdebatte im Bundestag
In der Debatte bei „Hart, aber fair“ geht es darum, wie die CDU versucht, sich nach Aschaffenburg und der gescheiterten Abstimmung im Bundestag wieder zu sammeln. Vor allem aber geht es um Zuwanderung, die nicht ungesteuert ist.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein spricht im Interview über die Migrationspolitik seiner Partei, die Kritik der Kirchen an der Union und die Frage, ob er der nächste Bundespräsident sein könnte.
Der CDU-Vorsitzende hat einen unentschuldbaren Tabubruch begangen, sagen die einen. Er hat das einzig Richtige getan, um glaubwürdig zu bleiben, sagen die anderen. Wer hat recht?
Der Bundestag hat am Freitag noch ein Gesetz verabschiedet, um sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen besser zu bekämpfen. Doch das kann nur ein erster Schritt sein.
Die Vorstöße des Kanzlerkandidaten der Union zur Begrenzung der Migration sorgen für Kontroversen unter Juristen. Außerdem: Überraschende Wende bei der Wahl des nächsten Verfassungsrichters. Und: Bestimmt Brüssel bald über deutsche Pässe?
Der Bundestag stimmt über das Zustrombegrenzungsgesetz ab, die Autoindustrie bereitet sich auf Trumps Zolldrohungen vor, der Brexit jährt sich zum fünften Mal, und die Champions-League-Play-offs werden ausgelost. Der F.A.Z. Newsletter.
Erst stürzen sich alle auf Carsten Linnemann, dann grillt Maybrit Illner ihren Studiogast Robert Habeck: Der „historische Tag“ im Parlament sitzt allen noch in den Knochen.
Und wie soll nach dem Theaterstück, das gerade aufgeführt wird, noch regiert werden? Zur aktuellen Melange von Begriffsverwirrungen, taktischen Manövern und geschürten Emotionen.
Das Dilemma der Mehrheit: Wer gemeinsam ein Gesetz auf den Weg bringt, ist aufgefordert, auch gemeinsam ein Kabinett zu stellen. Wie will sich die Union, die nun mit der AfD zusammenstimmt, sich dieser Logik entziehen?
Nach der gemeinsamen Abstimmung von CDU und AfD im Bundestag tritt Michel Friedman aus der Union aus. Beim Neujahrsempfang der Grünen fand er zudem klare Worte. Und in Hanau sitzt ein psychisch auffälliger Afghane in U-Haft. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Tag eins nach der Abstimmung im Bundestag, bei der die AfD der Union zu einer Mehrheit verhalf: Merkel rügt Merz, SPD und Grüne zürnen – und die AfD schmiedet Pläne.
„Für falsch halte ich ...“: Mit klaren Worten distanziert sich Altbundeskanzlerin Angela Merkel von Friedrich Merz. Sie wirft ihm vor, auf taktische Mannöver statt auf staatspolitische Verantwortung zu setzen.
Im Bundestag macht Friedrich Merz noch einmal klar, was er von der AfD hält. Die stimmt trotzdem für seinen Antrag – und jubelt, als er angenommen wird.
Der Zeitzeuge Roman Schwarzman aus Odessa zieht Parallelen zur Gegenwart in der Ukraine. Auch Bundespräsident Steinmeier warnt: Die Erinnerung an die Schoa dürfe nicht enden.
Die beiden großen Kirchen verurteilen die Migrationspläne von Friedrich Merz. Das trifft den Kanzlerkandidaten an einem sensiblen Punkt.
Wegen der vorgezogenen Bundestagswahl sind viele Fristen verkürzt, Auslandsdeutsche sorgen sich um ihre Wahlteilnahme. Wahlanfechtungen könnten die Folge sein.
Die Abstimmung ist für Mittwoch vorgesehen. SPD-Ministerpräsidenten mahnen, die Brandmauer müsse halten.
Trotz bescheidener Umfragewerte geben sich die Grünen zuversichtlich. Kanzlerkandidat Habeck spricht von einer „Alternativwahl“, die weit über die eigentliche Abstimmung hinausgehe.
Die Union fordert ein faktisches Einreiseverbot für Migranten und die Haft von Ausreisepflichtigen. Von der AfD grenzt sie sich in ihrem Antrag ab.
Unionskanzlerkandidat Merz will im Bundestag eine Abstimmung zur Migrationswende. Wer sie mittrage, sei ihm egal.